? KLARTEXT – Medien verdonnern uns zum Heimaturlaub

Die Medien drängen uns zum Urlaub daheim. Blätter, die uns seit vielen Jahren den Urlaub in der Ferne anpreisen – unter dem Motto: je weiter weg, desto besser – geben mitten im Corona-Desaster die Parole aus: Meck-Pomm statt Malaysia und lieber Radwandern an der Elbe als Baden in Rio. Die Förderung des heimischen Tourismus, an sich eine Selbstverständlichkeit, wird uns via Framing untergeschoben. Warum sagen die Medien nicht einfach, warum sie uns diesmal mehr als sonst in heimischen Gefilden urlauben sehen wollen? Es gibt viele legitime Gründe dafür, und viele von uns haben auch ohne das Framing im deutschen Blätterwald bereits so entschieden. Die Antwort ist simpel: das mediale Fernsteuern der Bürger ist den Journalisten im Mainstream so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie auch in Sachen Urlaub so verfahren, obwohl eine offene Angabe der Gründe völlig legitim und unverfänglich wäre …

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