Und der Nächste: Hamburgerin fordert die Entsorgung der Carl-Hagenbeck-Statue

Hamburg – Nun geht es Carl Hagenbeck an den Kragen. Weil er Anfang des 20. Jahrhunderts in sogenannten „Völkerschauen“ unter anderem Afrikaner, die mittlerweile von „Anti-Rassisten“ zur sakrosankten Menschengruppe hoch gejubelt wurden, veranstaltete, fordert die Hamburger Fotografin Johanna Brinckman unter dem Bilderstürmer-Motto „#notmyhero“, dass das Denkmal von Hagenbeck verschwindet. 

„Was er getan hat, war niederträchtig. So ein Denkmal sollte in Hamburg keinen Platz haben“, klagt Johanna Brinckman, Fotografin und Initiatorin einer Petition, der sich einer Massenhysterie gleich tausend weitere Bilderstürmer bereits angeschlossen haben. Der geschäftstüchtigen Brinckman – es darf davon ausgegangen werden, dass das gezeigte „Engagement“ ihren Bekanntheitsgrad als Fotografin im links-grünen Hamburg steigern wird – arbeitet sich öffentlichkeitswirksam an den von Carl Hagenbeck veranstalteten „Völkerschauen“ ab.

Habenbeck hatte – um den zu Beginn des 20sten Jahrhunderts europaweit grassierenden Hype und die Sehnsucht nach dem „Edlen Wilden“ zu bedienen – in seinem Hamburger Zoo Menschen  – vornehmlich Afrikaner oder Inder – dem Publikum präsentiert.

Brinckman, die gleich noch eine Petition für die Entfernung der Habeck-Statue im Namen aller Hamburger fordert – will nun – inmitten des „Black-Lives-Matter“- und „Antirassismus“-Rausches die Abschaffung des Denkmals erreichen. Stattdessen soll nach ihrer Vorstellung ein Mahnmal für die Menschen, die den „Völkerschauen“ zum Opfer fielen, errichtet werden. Mutmaßlich nicht mit dem Geld von Brinckman, sondern berappt mit dem Geld des Steuerzahlers. „Hamburg ist meine Heimat und ich finde es schrecklich, so etwas nicht gewusst zu haben“, verkündet Brinckman. Deswegen sei es wichtig, genau auf dieses „schwarze Kapitel Hamburger Geschichte“ aufmerksam zu machen …  und es – im „Black-Lives-Matter“-Rausch – von der Oberfläche zu tilgen. (SB)