Chaos in Göttingen: Linksradikale stacheln Corona-Roma zum Quarantänebruch auf

Immer mehr Gruppierungen nehmen in Deutschland das Recht kurzerhand selbst in die Hand, wenn ihnen das Regelwerk des Kuschelstaats nicht mehr passt. Der Gewaltausbruch in dem Corona-Hochhaus von Göttingen, bei dem 300 Beamte im Einsatz waren (mit acht verletzten und drei schwerverletzten Polizisten), zeigt die Erosion des Gemeinwesens und grassierendes Staatsversagen gleichermaßen. Auslöser waren offenbar linke Demonstranten.

Ähnlich wie sich in Gütersloh das gesamte Corona-Infektionsgeschehen fast ausschließlich an einem punktuellen Hotspot konzentriert (und somit die Gesamtentwicklung im Land verfälscht, was panikschürende Medien gleichwohl nicht davon abhält, den Eindruck eines flächendeckenden Anstiegs zu erwecken!), spielt auch in Göttingen vor allem der Hochhauskomplex bei den behördlich in der Region erfassten Corona-Fällen eine gewichtige Rolle.

Von – Stand gestern – 241 Corona-Fällen in der Region Göttingen insgesamt (eine unbekannte Zahl von ihnen schon geheilt) stammen 120 aus dem Hochhaus – rund ein Sechstel aller Bewohner. Die rumänischsprachigen Bewohner – überwiegend handelt es sich um Roma, jedoch auch deutsche Antifa-Sympathisanten (wie geschwenkte Fahnen zeigten) – wiesen von Beginn an keinerlei Kooperationsbereitschaft mit den Gesundheitsbehörden auf: die eilig durchgeführten 400 neuen Tests am Wochenende mit dem Ziel, jene mit „doppelt negativem Ergebnis“ aus der verhängten Quarantäne entlassen zu können und so die Situation zu entschärfen, brachte keine wirkliche Entlastung.

„Basisdemokratische Linke“ animierten Bewohner zum Verlassen ihrer Wohnungen

80 bis 100 Personen, so die Polizei, versuchten gewaltsam Absperrungen zu durchbrechen und die Abriegelung des gesamten Hochhauskomplexes an der Groner Landstraße 9 zu umgehen. Wie der Göttinger Polizeipräsident Uwe Rührig mitteilte, wurden seine Beamten „beleidigt und beschimpft, mit Flaschen, Steinen, Metallstangen, Holzlatten, Haushaltsgegenständen und Pyrotechnik beworfen“. Nur durch Pfefferspray und massive Gewalt konnte die Quarantäne halbwegs aufrechterhalten werden.

Der besondere „Clou“ am Wochenende bestand, wie die „Hessische Niedersächsische Allgemeine“ (HNA) berichtet, jedoch darin, dass die Stadtverwaltung aus unerfindlichen Gründen einen Demonstrationszug der „basisdemokratischen Linken“ gegen „Mietwucher“ in unmittelbarer Nähe des Corona-Hotspots nicht nur genehmigt hatte, sondern sogar der Verlegung von dessen Route keine 50 Meter vom hauptbetroffenen Hochhaus entfernt zugestimmt hatte. Die überwiegend linksextremen Teilnehmer forderten die laut HNA bereits „emotionalisierten Bewohner“ des Hauses – vor allem dort lebende Gleichgesinnte und Antifa-Anhänger – durch aufstachelnde Rufe auf, auf die Straße zu kommen und die Absperrungen zu ignorieren. Ziel war eindeutig die Anstiftung zu Angriffen auf die anwesenden Polizisten. Anschließend kam es zu den Randalen mit schweren Sach- und Personenschäden. (DM)