Hierzu schweigt AKK natürlich: Graue Wölfe unterwandern die Bundeswehr

Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer (über dts Nachrichtenagentur)

„Einheimische“ und nativ-deutsche Soldaten in der Bundeswehr sind heute das Kanonenfutter der regierungsamtlichen Linkspropaganda – und werden von der eigenen Verteidigungsministerin nicht nur pauschal in die rechte Ecke gerückt, sondern bei berechtigten Unmutsbekundungen verspottet; so empfahl Annegret Kramp-Karrenbauer diese Woche den Beschwerdeführern im Fall der Teilauflösung des Kommandos Spezialkräfte (KSK), sie könnten ja „zur Fremdenlegion gehen“, wenn es ihnen nicht passe.

Solche nassforschen Töne traut sich die Ministerin bezeichnenderweise nicht, wenn es um einen der zahlreichen „Staaten im Staat“ geht: Nicht nur Islamisten, sondern auch Graue Wölfe, die als Fünfte Kolonne der Erdogans-Türkei die deutschen Sicherheitsinstitutionen unterwandern, stellen für die Bundeswehr ein deutlich gravierenderes Problem dar als herbeiphantasierte, aufgebauschte „rechte Netzwerke“. Bloß, dass sich AKK hier vornehm – besser: feige – zurückhält.

Grund hätte sie dabei genug, warnende Töne anzuschlagen: Wie „Bild“ unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linkspartei berichtet, ermittelt aktuell der Militärische Abschirmdienst (MAD) in vier Fällen gegen Truppenangehörige, unter dem dringenden Verdacht stehen, der türkischen rechtsextremen Organisation „Graue Wölfe“ anzugehören.

Phantombedrohung geht vor Realbedrohung

AKK kann diese Meldung gerade nach Bekanntwerden des Verschwindens von 60.000 Schuss Munition und jeder Menge Dienstwaffen zwar in etwa so gut gebrauchen wie eine Ladung Schrot im Gesicht, doch statt echte Probleme zu benennen und für Abhilfe zu sorgen, evoziert sie mit ihrem Kampf gegen „rechte Unterwanderung“ unnötig zusätzliche Negativschlagzeilen gegen ihren eigenen Laden. Dass der Militärische Abschirmdienst gegen rund 550 Bundeswehrsoldaten wegen des Verdachts des „Rechtsextremismus“ ermittelt (darunter 360 neue Verdachtsfälle und somit sagenhaften zwei Drittel mehr als im Vorjahr), spricht Bände.

Rein arithmetisch wäre somit die „national-rechte“ Bedrohung um ein Vielfaches größer als die Infiltration durch Graue Wölfe (die übrigens ebenfalls als „rechtsextrem“ eingestuft werden und die zahlenmäßig größte faschistische Vereinigung dieser Art in Deutschland darstellen –  jedoch nie gemeint sind, wenn von der „rechten“ Dauerbedrohung die Rede ist!). Doch während die Nazi-Jäger vom MAD im Fall der deutschen Verdächtigen bereits wahnhaft bei Lappalien wie dubiosen Tattoos, Frisuren, angeblich doppeldeutigen Funksprüchen („Y-88“) oder Spind-Schmierereien tätig werden, die auf angeblich „rechtsradikale“ Couleur schließen lassen, stehen bei den türkischstämmigen Verdächtigen weitaus gravierendere Fremdeinflüsse im Raum.

Blind gegenüber Erdogans Subversionskommandos

So geht es um mutmaßliche Verbindungen der Grauen Wölfe in Deutschland zum türkischen Geheimdienst MIT; den Angehörigen der türkischen Sicherheitskräfte gegenüber brächten die Grauen Wölfe regelmäßig „Sympathie und Unterstützung zum Ausdruck“, so  die Bundesregierung – und es sei „wahrscheinlich“, dass solche Kontakte seitens des türkischen Dienstes MIT „auch genutzt werden, um nachrichtendienstliche Belange zu fördern“.

Wie „Bild“ schreibt, zeigten im Internet veröffentlichte Fotos Anhänger türkischer Nationalisten (die eigentlich zur Verteidigung des deutschen Staates vereidigt sind) bei der Teilnahme an Schießtrainings in Deutschland; auch ein „„gewerbliches Angebot für wehrsportähnliche Security-Lehrgänge“ sollen Angehörige der Gruppe in Anspruch genommen haben.

Und schon seit langem wird befürchtet, dass die aus Ankara gesteuerten Nationaltürken planmäßig versuchen, in Europa salon- und hoffähig zu werden. Das scheint zumindest insofern zu gelingen, als die deutsche Verteidigungsministerin diese Bemühungen verschweigt und kleinredet – während sie die Ehre wertkonservativer, patriotischer Soldaten aus Deutschland, die in der Bundeswehr Deutschland dienen wollen, fortwährend beschmutzt. (DM)