Bundeswehr: Nur noch sieben aktive Corona-Fälle

Foto: Bundeswehr-Soldat (über dts Nachrichtenagentur)

Sieh an, obwohl es normalerweise gerade bei der Bundeswehr schwer ist, Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, scheint die Truppe dieses angeblich so gefährliche Virus ziemlich gut weggesteckt zu haben.

Inzwischen hat sich die Zahl der Covid-19-Erkrankungen unter den 180.000 Soldaten  sich auf wenige Fälle reduziert, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten. Demnach zählt die Truppe aktuell nur noch sieben aktive Fälle.

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich 396 Soldaten mit dem Coronavirus angesteckt, 389 sind inzwischen wieder gesund. In vielen Einheiten gingen bis zu 80 Prozent der Beschäftigten in Home Office (Kriegsspiele am Computer?) Die zum 1. April eingestellten Rekruten blieben unter Auflagen zu Hause und stiegen erst zum Sommer ein.

Die Grundausbildung wurde von drei Monaten auf sechs Wochen verkürzt. Internationale Übungen wurden vielfach abgesagt und strenge Quarantänemaßnahmen für die Soldaten eingeführt, die in Auslandseinsätze entsandt werden. Außerdem hat die Bundeswehr den Ländern und Kommunen in über 440 Fällen Amtshilfe im Kampf gegen Covid-19 geleistet, aktuell geht sie rund 100 Aufträgen nach.

Und auch sonst sieht es ziemlich gut aus:

Zwar nimmt die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland weiter Fahrt auf, aber eben auf einem sehr niedrigen Niveau und auch nur, weil wie irre getestet wird.

Der sogenannte 7-Tage-R-Wert, bei dem Wochentagseffekte herausgerechnet sind, stieg am Montag dabei den neunten Tag in Folge, auf nunmehr 1,16. Das bedeutet, in den letzten Tagen und Wochen hat jeder Corona-Infizierte im Durchschnitt mehr als eine weitere Person angesteckt. Das geht aus den direkten Abfragen bei den 401 kreisfreien Städten und Landkreisen hervor, die seit Anfang März täglich um 20 Uhr von der dts Nachrichtenagentur ausgewertet werden.

Die Zahlen unterscheiden sich von denen des Robert-Koch-Instituts, das einen anderen Meldeweg auswertet und zudem diverse Schätzungen vornimmt. Auf Basis der direkten Abfragen wurde dafür erstmals seit einem Monat nur ein einziger Todesfall innerhalb von 24 Stunden registriert, bei dem der oder die Verstorbene mit dem Coronavirus infiziert war. Auch bei den mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten ist keine Steigerung zu erkennen.

Mit 246 belegten Intensivbetten ist dieser Wert wieder auf dem zwei Tage zuvor schon einmal erreichten Allzeittief, seit alle Krankenhäuser entsprechende Meldungen machen müssen. Rund 11.800 Intensivbetten sind derzeit in Deutschland frei verfügbar.

Leider sagen auch diese Zahlen nicht, wie viele Bürger und eben auch Soldaten ernsthaft krank geworden sind. Aber genau das ist beabsichtigt. Man will weiterhin versuchen, Menschen, die sich angesteckt haben, als krank abzustempeln. Denn nur so kann die Angst weiterhin verbreitet werden. (Mit Material von dts)