Framing und linksradikale Hetze haben ihren Preis: ARD-Chef Buhrow rechtfertigt höhere Zwangsbeiträge

Tom Buhrow freut sich auf noch mehr Gebührenzahlergeld für Regierungspropaganda (Foto:Imago)

Ob durch Zweckentfremdung von Steuergeldern zur Verdreißigfachung des Werbeetats von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn oder durch Zwangsgebühren-Erhöhung für die Staatsfunk-Sendeanstalten: In Deutschland muss die Bevölkerung für ihre eigene mediale Berieselung und Gehirnwäsche blechen. WDR-Intendant Tom Buhrow macht als amtierender ARD-Chef hieraus überhaupt kein Hehl – und rechtfertigt die neue Beitragserhöhung ausgerechnet mit der öffentlich-rechtlichen Corona-Berichterstattung.

Anscheinend wirkt das gezielte Framing nicht nur beim Publikum, sondern auch in bei der verzerrten Selbstwahrnehmung der Programmmacher: „Man sieht den Wert, den wir für die Gesellschaft haben“, lobt WDR-Intendant Tom Buhrow sein eigenes Haus und die anderes öffentlich-rechtlichen Medien in der Pandemie über den grünen Klee. Man habe „gerade in der Gesundheitskrise bewiesen, daß wir uns unter schwierigsten Bedingungen in den Dienst der Öffentlichkeit stellen, daß wir Lebenshilfe leisten, nicht nur Information und kritische Begleitung, sondern wir haben auch Familien geholfen, in denen Kinder nicht in die Schulen und Kitas gehen konnten“, sagte er dem Magazin „Journalist„, das ihn anlässlich seines ersten Halbjahrs im rotierenden Amt des ARD-Vorsitzenden interviewt hatte.

Dies rechtfertigt dann aus Buhrows Sicht natürlich die Anhebung der monatlichen Zwangspauschale pro Haushalt um weitere 86 Cent auf monatlich 18,36 Euro, die von den Ministerpräsidenten bereits abgesegnet ist und nur noch von den Landesparlamenten verabschiedet werden muss. Für Buhrow ist die Erhöhung das Normalste der Welt: „Die Leute mögen die Sendungen, die wir machen“, behauptet er.

Georg Restle & Co. gefällt das

Vor allem mögen die Politiker der Altparteien diese Sendungen – soweit es sich um regierungsergebene Nachrichtensendungen, unseriöse Manipulations-Formate wie das in Buhrows Zuständigkeitsbereich angesiedelte „Monitor“ von Hetz-Großmeister Georg Restle oder um Talkshows mit politisch erwünschten oder zumutbaren Gästelisten – unter Ausschluss der bürgerlichen Realopposition – handelt.

Und neben völlig abenteuerlichen, üppigen Intendantengehältern und Chefapanagen auf Gebührenzahlerkosten geht natürlich auch noch jede Menge Geld für den zeitgeistkonformen Umbau der Senderstrukturen drauf. Stolz zeigt sich Buhrow laut „Junge Freiheit“ deshalb auch über die Vorreiterrolle seines Senders beim „Thema Vielfalt“ und prahlt: „Wir waren als WDR die ersten, die eine Diversity-Beauftragte hatten“ – was immer diese zu tun haben mag. Auch dass unter seiner Leitung „die Hälfte der Geschäftsleitung weiblich geworden“ sei und es im journalistischen Bereich nur noch Chefredakteurinnen gäbe, ist für Buhrow Grund zum Feiern – und zum weiteren Abkassieren. (DM)