Gerald Grosz: Hurra, Hurra, die Maskenpflicht ist wieder da!

Hurra, Hurra, der Maskenkasper ist wieder da. Hurra, Hurra, der Maskenbasti ist da. Österreichs Kindkanzler will also wieder das Pappenschloss gegen den Willen, die Freiheit und die Vernunft, aber zum finanziellen Wohle seiner parteinahen Masken-Produzenten einführen. Der Vielen Freiheits-Leid, der wenigen Anderen die Millionen-Freud. Ja, die Talerchen bei den Krisengewinnlern klingeln und ein paar Parteispenden später sind auch wieder die leeren Kriegskassen für etwaige vorgezogene Wahlkämpfe prall aufgefüllt. Der sinn- und nutzlose Dreckslumpen, national besser bekannt als Kurz-Lappen oder Angstschober-Fetzen, wird uns zwangsweise flächendeckend begleiten, Maskenball ist in der Operettenrepublik wieder angesagt und das mitten im Sommer. Gerade einmal die vernachlässigbare Zahl von 1.200 Infizierten bei 8,9 Millionen Einwohnern, gerade einmal gezählte 16 Personen in einem von 3.000 Intensivbetten. An einer Hand abzuzählende Virencluster in einigen fleischverarbeitenden Betrieben und Freikirchen, lokalisiert auf wenige Bezirke und exakt zwei Bundesländern, aber das Quartett des Wahnsinns Kurz, Angstschober, Nehammer und Kogler setzen wieder auf Angst und Panik, auf Willkür, psychologische Einschüchterung und mittels strengem Gummizug an der Maske endgültig darauf, dass die Schluchtenpopulation Österreichs dieselbe Spannweite wie der jugendliche Alpen-Prinz-Charles, der Ohrwaschelkaktus vom Kleinwalstertal, bekommt. Wider jede Vernunft, wider jede Logik wird uns dieses Stück Plastik wieder aufs Maul gezwungen und zwar in jenen Bereichen, in denen die letzten Monate kaum bis keine Ansteckungen stattgefunden haben. Aber verräterisch sind die Äußerungen der Regierung selbst: Die Maske schütze gar nicht, es gehe um den psychologischen Effekt, gerieren sich die politischen Eliten wie Gouvernanten gegenüber den hilflos entmündigten Kindern. Denn wir sollen uns ja nicht in Normalität wiegen, ja nicht frei und mündig handeln, sondern immer und überall erinnert werden, dass das Polit-Ebola seine Runden zieht. Wir Bürger: Zu dumm, um selbstständig zu denken und zu leben, aber dennoch intelligent genug, Steuern für diesen Irrsinn zu zahlen. Der sogenannte Kollateralschaden ist immens: Wirtschaft bedeutet Psychologie, unser Handel, der Tourismus, die Gastronomie brauchen eine gute Stimmung. Wie man diese Stimmung mit dieser verordneten Hannibal-Lector-Maske hinbekommt, ist mir schleierhaft!

(Quelle

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DAS HÖRBUCH von Gerald Grosz persönlich gesprochen: „Was zu sagen ist…