Islamisierung in Wien: Muslimische „Sittenwächter“ kontrollieren und bestrafen eigene Landsleute

Demnächst auch in Europa? Scharia-konforme Auspeitschung von Frevlern in Indonesien (Foto:Imago/PPA)

In Wien schreitet die Islamisierung ebenso schnell voran wie in Deutschland: Dort hatten konservative tschetschenische Muslime eine eigene „Sittenpolizei“ gebildet, die Landsleute, vor allem Frauen, überwachten und drangsalierten, wenn diese einen zu westlichen oder nicht-korankonformen Lebenswandel pflegten. Die islamischen Parallelgesellschaften erkennen nicht nur die eigenen staatlichen Strukturen und das Gewaltmonopol nicht an – sie setzen dem ihr eigenes Rechtssystem entgegen.

Mehrere der selbsternannten „Sittenwächter“ sind in einem koordinierten Schlag des österreichischen Landeskriminalamtes, Abteilung Bandenkriminalität, in Wien und Linz festgenommen worden. Insgesamt wurden fünf tschetschenische Männer und eine Frau im Alter zwischen 19 und 37 Jahren verhaftet, die einer „hierarchisch strukturierten Gruppierung“ angehörten.

In mindestens zehn Fällen sollen sie, wie „heute.at“ berichtet, die Opfer, wenn diese sich ihrer Ansicht nach „zu westlich“ verhalten hatten, verfolgt, „belehrt“, bedroht und sogar physisch verletzt haben. Schon ein Facebook- oder Instagrambild in Badebekleidung oder eine Beziehung zu einer nicht tschetschenischstämmigen Person hätte als Grund ausgereicht, die „Wächter“ auf den Plan zu rufen. Im Februar wurde etwa 17-Jähriger Österreicher von den selbsternannten islamischen Hobby-Polizisten krankenhausreif geprügelt, nachdem er sich ein einziges Mal mit einer Tschetschenin in Wien-Favoriten getroffen hatte.

Anders als in Deutschland, wo derartige Polizeieinsätze neuerdings ja unter den Generalverdacht der „Islamophobie“ oder gar rassistischen „ethnical profilings“ fallen (und deshalb, ganz im Sinne der hiesigen konservativen Islamverbände, immer seltener werden dürften!), greift in Österreich die Justiz immerhin noch hart durch: Die mutmaßlichen Täter wurden prompt wegen zahlreicher strafrechtlicher Delikte angezeigt, insbesondere wegen des Verdachts der mehrfachen Körperverletzung, Nötigung sowie der kriminellen Vereinigung. Die Ermittler gehen davon aus, dass es noch weitere Mitglieder dieser Gruppierung gibt und haben schonungslose Jagd auf die selbsternannten „Sittenwächter“ eingeleitet.

Ähnliche Entwicklung auch in Deutschland

Das Phänomen existiert auch in Deutschland, wird hier nur dank eines hochgradig idealisierten Migrations- und Flüchtlingsbildes und einer auf Selbstbetrug gründenden „Integrationsvernarrtheit“ nicht wahrgenommen. Wohin es führen kann, wenn der Rechtsstaat nicht frühzeitig einschreitet und eine Nulltoleranzstrategie gegen seine Infragestellung von Innen heraus einleitet, zeigt das Beispiel Frankreichs: Bei den Unruhen in Dijon vor zwei Monaten, wo sich nordafrikanische und tschetschenische Muslime in bürgerkriegsartigen Ausschreitungen bekämpft hatten und die Polizei kapitulierte, konnte der Konflikt am Ende nur noch durch einen muslimischen „Friedensrichter“ beigelegt werden – nicht etwa durch die französische Justiz.

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Auch in Deutschland klären Clans polizeiliche und richterliche Belange ausschließlich intern, durch eigene Autoritäten. Wohlbekannt ist noch der Fall der in verschiedenen deutschen Städten auftretenden „Scharia-Polizei“, die abtrünnigen und sündigen Mohammedanern ihr Fehlverhalten öffentlich aufzeigte. All diese Entwicklungen beweisen, dass der Islam nicht zu Deutschland und nicht zu Österreich gehört – es sei denn, er wird von seinen Anhängern überwunden oder zentrale Bestandteile seiner Vorschriften werden ignoriert. (DM)