Corona – Das Gottes-Virus, um uns alle zu erlösen?

Sonne (Foto: Von Creative Travel Projects/Shutterstock)
Sonne (Foto: Von Creative Travel Projects/Shutterstock)

Jeder kennt den Spruch aus den Todesanzeigen: „Nach langer und schwerer Krankheit ist heute Onkel Waldi friedlich eingeschlafen…“

Dahinter verbergen sich oftmals schreckliche Einzelschicksale, die schwersten und schmerzhaften Krankheitsverläufe, die dann irgendwann zum unweigerlichen Tod führen.

Dahinter versteckt sich aber auch eine gierige Arzt- und Krankenhaus-Lobby, die die allzu menschliche Angst vor dem Tod gnadenlos ausnutzt und das Dahinscheiden so lange wie möglich in die Länge zieht, bis auch der letzte Blutstropfen vom Konto abgebucht wurde. Vampire in weißen Kitteln eben.

Ob die letzten Monate, Wochen oder Tage der Todgeweihten, die manchmal denk- oder bewegungsunfähig in den Betten dahinsiechen, überhaupt noch lebenswürdig ist, spielt dabei keine Rolle, so lange die Maschinen und der Rubel laufen.

Nun ist zumindest seit kurzem passive Sterbehilfe erlaubt, aber wer kann und will sich schon dafür entscheiden, wenn das Leben noch an einem seidenen Faden hängt.

Nun aber scheint es Abhilfe zu geben, Abhilfe in Form eines Virus, der den Sterbenden diese Entscheidung abnimmt: Das Corona-Virus.

Bekanntlich erwischt es überwiegend Menschen, die schon überdurchschnittlich lange auf der Erde wandeln und nun am Ende ihrer Tage ein wenig oder ziemlich schwächeln.

So betrachtet kann man das Corona-Virus auch das Gottes-Virus nennen, dass sozusagen nach schwerer Krebs- und Atemwegserkrankung, die Uralten von ihrem Leid erlöst, den letzten Kick gibt, damit sie dann endlich friedlich einschlafend dem Fährmann zuwinken können.

Es kann natürlich auch der Teufel gewesen sein, der uns hier was husten wollte und den Virus aus der Hölle gespuckt hat, um uns alle zu verderben.