Gerald Grosz: Der importierte Antisemitismus und seine Folgen!

Eine Synagoge wird beschmiert, Fenster werden eingeschlagen, der Präsident der jüdischen Kultusgemeinde mit einem Baseballschläger attackiert. Nein, wir schreiben nicht Deutschland 1933, sondern Graz, Österreich August im Jahr des Herrn 2020. Der Täter, ein syrischer Kulturbereicherer aus der Wir schaffen das Karawane, der aus seiner Heimat den Antisemitismus, die Pflastersteine und sein Schlagwerkzeug gleich mitgebracht hat. Inmitten eines Landes, das jüdische Mitbürger verfolgte und vernichtet hat, in dem man sich einer besonderen Verantwortung verpflichtet sehen sollte, rollt man den alten Feinden des Judentums den Teppich aus. Toleranzbewegte Gutmenschen, die zur Erreichung ihres multikulturellen Paradieses auf Erden selbst gerne in Kauf nehmen, dass im Europa des 21. Jahrhunderts Juden wieder verfolgt werden. Ja, man könnte tatsächlich meinen, dass hinter der grenzenlosen Integrationsstrategie linker Sozialisten und GrünInnen Schickelgrubers Braunauer Phantasien Modell standen. Der rechte Antisemitismus, mittlerweile ohnedies mehr oder weniger ausgestorben, wird zurecht bekämpft. Dem linken Antisemitismus als Ausfluss des internationalen Sozialismus, getarnt als Israelkritik, leistet das Establishment ja fast schon Beifall. Dem muslimischen Antisemitismus wird Tür und Tor geöffnet. Man unterscheidet offenbar zwischen gutem und schlechtem Judenhass. Diese Relativierung hat schon einmal Millionen von Menschen das Leben gekostet. „Was nützt mir meine Weisheit, wenn die Dummheit regiert“, besagt eine jüdisches Sprichwort mit Blick auf die geheuchelten Krokodilstränen der Eliten.

(Quelle)