Rot-rot-grüne Parteien wollen mit Fridays-for-Future-Kids den Bundestag aufmischen

Jakob Blasel (Bild: Ot;  siehe Link; CC BY-SA 4.0)

Nicht nur der SPD-Berufspolitiker und Enteignungskünstler Kevin Kühner strebt eine steuerzahlerfinanzierte Karriere im Bundestag an. Auch der Shootingstar der deutschen „Fridays-for Future“- Klimahysterikergruppierung, der gerade einmal 19-jährige Abiturient Jakob Blasel, will in den heiligen Berliner Hallen wirken und so die Welt für uns alle retten. 

„Wenn wir weiterhin so viel CO₂ ausstoßen wie bisher, werden wir das Pariser Klimaabkommen bis 2030 massiv verfehlen. Das heißt: Wir haben nur noch die nächste Wahlperiode, um die nötigen Gesetze auf den Weg zu bringen. Wir haben als ‘Fridays for ­Future’ bitter feststellen müssen, dass die Regierung trotz aller Warnungen und Proteste nicht handelt. Wir brauchen einen direkten Draht ins Parlament“, so die Begründung des „männlichen“ Gegenstücks zur deutschen Greta, der ebenfalls mit einem grünen Parteibuch ausgestatteten Lisa Neubauer.

Über seine Ankündigung, in den nächsten Bundestag einziehen zu wollen, berichtete unter anderem auch die Kieler Nachrichten. Und das mutmaßlich besonders gerne. Denn:  familiär-medialen Flankenschutz erhält der Möchtegern-Politiker von seinem Papa Kristian Blasel, der bei der Zeitung den Chef der Lokalnachrichten gibt. Mehrfach bereits hat der Sohnemann samt seiner mehr als undurchsichtigen FFF-Truppe den medialen Support des Vaters erfahren.
Klarer dann schon, für welches Weltbild, für welche Zukunft der junge Blasel steht. Im Erklärvideo, warum er denn so gerne für die Grünen in den Bundestag möchte, trägt er ein T-Shirt der „Antilopengang“. Die Band möchte unter anderem 80 Millionen (Deutsche) „abschlachten“ oder „aus dem Flugzeug eine Brandbombe auf Dresden“ schmeißen:
Der umtriebe Jakob Blasel, mittlerweile so gut wie durch alle öffentlich-rechtlichen Talkshows gewandert, ist jedoch nicht der einzige FFF-Aktivist, der – bar jeglicher Berusferfahrung, ohne jemals einer normalen Arbeit nachgegangen zu sein, ohne wirklich ein Gespür dafür zu haben, wie es ist, wenn der Staat sich mehr als die Hälfte des hart erarbeiteten Einkommens einverleibt – in den Bundestag samt satter Diäten strebt. Neben dem FFF-Jünger Blasel strebt auch sein grüner Genosse Urs Liebau ein Bundestagsmandat an und will dies über eine Magdeburger Liste erreichen. Ebenfalls haben sich die Grünen die deutsche Ersatz-Greta, Luise Neubauer, gekrallt, wobei das Grünen-Mitglied Neubauer aktuell noch die Unentschlossene gibt.
Das Portal „Business Insider“ berichtete am Mittwoch, dass sich nicht nur die Grünen, sondern auch die Linke und die SPD in Gesprächen mit mehreren FFF-Mitgliedern befindet. In vier Fällen — zwei davon bei den Grünen, jeweils einer bei der Linkspartei und den Sozialdemokraten — seien die Verhandlungen konkret.
Die genannten Parteien bestätigten gegenüber dem Portal die Mitarbeit von Fridays for Future an ihren Wahlprogrammen. Eine Sprecherin der FDP teilte mit, keinerlei Erkenntnisse über solche Gespräche zu haben. Die CDU ließ eine Anfrage von Business Insider zunächst unbeantwortet. Die AfD wurde mutmaßlich nicht angefragt. (SB)