Chebli und Stegner als Volksvertreter: Wird der Bundestag 2021 endgültig zum Irrenhaus?

Nicht nur einer flog über das Kuckucksnest: Die Degeneration des politischen Personals in Deutschland schreitet unaufhaltsam voran in Richtung Irrenhaus. Besonders bei der Sozialdemokratie nach bewährter Maxime „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ ist der direkte Weg Richtung intellektuelle Geröllhalde vorprogrammiert, sieht man sich die Gesetzen Aspiranten auf Listenplätzen für die Wahlen kommendes Jahr an: Sawsan Chebli. Kevin Kühnert. Und, vor allem: Ralf Stegner.

Besagte drei lassen sich durch ihre Schlüsselkompetenzen in je einem Verb beschreiben: Jammern, klugscheißen, pöbeln. Und das war es im Prinzip auch schon. Substantiell kommt von diesen innerparteilichen Proporz-Versorgungsfällen rein gar nichts. Um dies zu überprüfen genügt im Fall Kevin Kühnerts die Mitverfolgung seiner TV-Auftritte (gestern z.B. bei „Markus Lanz“, wo er zu  opportunistischem SPD-Werteverrat und Olaf Scholz‘ Kanzlerkandidatur die argumentative Quadratur des Kreises bemühte), im Fall der beiden anderen Knallchargen ein Blick in deren Twitter-Accounts zu praktischem jedem beliebigen Zeitpunkt. Während Chablis Stilblüten eine Mischung aus Fremdschämen und Mitleid erwecken, schlägt Stegners Dauerhetze wirklich schnell auf die Nieren.

Jetzt fehlt nur noch, dass das sozialdemokratische Potpourri aus angehenden Parteikarrieristen ohne jede realwirtschaftliche Berufspraxis, erwiesenen Zivilversagern, Dummschwätzern, Schreihälsen und Quotenmigranten sowie -frauen um einige adaptierte Fridays-for-Future- oder Black-lives-matter-Aktivisten angereichert wird. Auch bei den Grünen steigen „Klima-Aktivisten“ ja schnell auf, man denke nur an Luisa Neubauer, die mit selbstangemaßtem Alleinvertretungsanspruch für ihre Generation spricht, durch die Talkshows gereicht wird und dank Medienhypes als kommende Nachwuchspolitikerin gesetzt ist.

Mit Karl Lauterbach, Helge Lindh und Ruprecht Polenz sind in den etablierten Parteien ja bereits genügend absurde Figuren vertreten, die im Falle einer Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) heiße Kandidaten für wiederholtes Durchfallen wären. Bereits da stellt sich die Frage: Welche Wähler wählen solche Abgeordnete ins Parlament? So oder so: Der nächste Bundestag dürfte jedenfalls mehr ochlo- als demokratisch legitimiert sein, also eher eine Pöbel- denn Volksherrschaft widerspiegeln – und hat mehr von einer geschlossenen Anstalt als von einer Volksvertretung. Denn wenn die Kühnerts, Cheblis und Stegners „Volks-Vertreter“ sein sollen, dann möchte man dieses Volk eigentlich gar nicht kennen. (DM)