KENNEDY BEI QUERDENKEN: „Ich sehe hier keine Nazis!“

Er war gestern der Star bei der großen Kundgebung von Querdenken 711 in Berlin, Robert F. Kennedy Jr. Der Umweltanwalt, Aktivist und Impfkritiker setzte die Teilnehmer am großen Stern unter der Siegessäule mit seinem Charisma unter Strom und lud sie förmlich auf: „Die Zeitungen in den USA haben geschrieben“, rief er den mehr als 30.000 Menschen zu, „dass ich nach Berlin fahre und zu ein paar tausend Nazis spreche – und morgen werden sie schreiben: Er hat in Berlin zu ein paar tausend Nazis gesprochen. Aber ich sehe hier keine Nazis.“
Robert F. Kennedy Jr. rief der Menge zu, Berlin sei erneut „eine Front des Totalitarismus“, es sei stets ein Mittel autoritärer und totalitärer Regierungen, den Menschen Angst einzujagen, um sie besser kontrollieren zu können. Das sei keine Frage von links oder rechts und sei auch bei den Nazis nicht anders gewesen.
Er erinnerte an die berühmte Rede seines ermordeten Onkels, US-Präsident John F. Kennedy, der im Juni 1963 in Berlin der Menge zugerufen hatte: „Ich bin ein Berliner“. Robert F. Kennedy Jr. wiederholte dieses Bekenntnis und warnte die bei Querdenken versammelten Menschen eindringlich vor wachsender Bevormundung und der Verbreitung von Angst durch Regierung und Medien: Sie wollen Euch nur kontrollieren, sagte er, sie zerstören den Mittelstand und bereichern sich. Außerdem warnte er vor der Einführung von 5G.
Auf Markus Gärtners Fahrt nach Hause am Samstagabend hörte er 6 Stunden lang öffentlich-rechtliches Radio. Kennedy wurde nicht einmal erwähnt …

(Quelle)