Rumänien führt Gedenktag für verfolgte Christen ein

(Foto:Durch Art Stocker/shutterstock)

Sporadisch berichten hiesige Medien über wirklich relevante Themen. Doch selbst dafür benötigt der deutsche Merkelmainstream kräftige Schübe von außen. Wie auch in diesem Fall. Am 16. August bringt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen ganzseitigen Artikel, der es in sich hat: „Denn sie leiden – Rumänien führt einen nationalen Gedenktag für verfolgte Christen in aller Welt ein“.

Von Hans S. Mundi

Die offenbar staunende Redaktion berichtet an die vermutlich ebenso staunenden Leser über einen neuen von der rumänischen Regierung eingeführten gesetzlichen Feiertag, der eigentlich eher ein Trauertag ist und der vor allem der gesamten westlichen Welt einen Spiegel vors Gesicht hält. Da nun aber ausgerechnet eine eher national-konservativ ausgerichtete Regierung etwas moralisch und ethisch vollkommen Richtiges beschließt, gerät Michael Martens ins typisch deutsche Ja-Aber-Geschwurbel: „Initiator des Gesetzes ist Daniel Gheorghe, ein Abgeordneter der Nationalliberalen Partei…. der Politiker, Jahrgang 1985, warnt vor den ‚politisch korrekten‘ Lügen, die Europa heute angeblich prägen.“ Angeblich.

Die Standardvokabel zur Abgrenzung gegen politisch Andersdenkende. Doch der Autor dreht und windet sich, da sämtliche belegbaren Daten und Fakten eindeutig beweisen, dass unterm Banner des Islam brutale und teils geradezu sadistische Hetzjagden gegen Christen stattfinden. Und, oha, der FAZ fällt nun plötzlich auf, dass dieses auch historische Dimensionen hat und seit Jahrhunderten als Verbrechen stattfindet. So kommt nun auch Kollege Martens zur erstaunlichen Schlussfolgerung: „Auch wenn man die Abendlandsuntergangsstimmung des Initiators von Rumäniens neuem Gedenktag nicht teilt: Seine Darstellung, dass viele Millionen Menschen im Nahen Osten, in Afrika und in Asien verfolgt oder schikaniert werden, weil sie Christen sind, ist nicht zu bestreiten.

Beispiele gibt es in Hülle und Fülle. Im einst als vergleichsweise liberal geltenden Algerien geht der Staat inzwischen systematisch gegen Christen vor, in Ägypten werden Kopten immer wieder Opfer von Anschlägen auf Gottesdienste, und auch in vielen anderen Ländern werden Menschen getötet oder diskriminiert, weil sie Christen sind. Islamistische Terroristen wählen, wie etwa bei den Anschlägen von Sri Lanka zu Ostern 2019, bewusst hohe christliche Feiertage für ihre Verbrechen, weil die dann besonders vollen Kirchen höhere Opferzahlen versprechen.“

Merken Sie was? #metoo, Fridays for Future oder Black Lifes Matter – wer setzt hier eigentlich die Themen, die zu weltweiten Kampagnen aufgeblasen werden?! Millionen verfolgte und getötete Christen sind aber auch der FAZ nur diesen einen Artikel wert. Zurück zum Klimawandel und zur Maskenpflicht. Es darf weiter verfolgt und gemordet werden. In der schönen neuen Weltordnung sind Christen eben die falschen Opfer. Da gibt es keine Kampagnen und Demonstrationen, jeder Christ stirbt für sich allein. Allahu akbar.