War klar: Spahn unterstützt Forderung nach Staatsakt für Corona-Opfer

"Maskenmann" Spahn (r.) (Foto: Imago)

Berlin Am liebsten würden sich die Unverantwortlichen selber feiern. Als Helden, die die Bevölkerung vor der Ausrottung bewahrt haben. Da das aber kaum jemand glaubt, versucht man es auf andere Weise:

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) begrüßt die Idee eines Staatsakts für Corona-Opfer in Deutschland. „Dass wir miteinander als Nation, als Gesellschaft einen Weg finden, derer zu gedenken, für die es hart war im Alltag, und auch derer zu gedenken, die dieser Pandemie zum Opfer gefallen sind, kann ich grundsätzlich nur richtig finden“, sagte Spahn in der „Bild“-Sendung „Die richtigen Fragen“. Die Frage sei nun, „in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt“ ein solcher Staatsakt stattfinden könne.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte eine offizielle Trauerfeier vorgeschlagen. Spahn sagte dazu: „Es ist wichtig, zu zeigen, dass wir wahrnehmen, welche Härten, welches Leid es gegeben hat und zum Teil bis heute noch gibt.“

Wie viele Deutsche sind eigentlich ebenso qualvoll gestorben, haben noch viel größeres Leid erfahren müssen, ohne dass es Herrn Spahn und Herrn Steinmeier überhaupt gejuckt hat?

Was für eine unerträgliche Heuchelei! (Mit Material von dts)