Zahl der Corona-Intensivpatienten sinkt immer weiter, doch der Corona-Staat rüstet weiter auf und steckt Unschuldige in den „Knast“

(Symbolbild: shutterstock.com/Von MarinaP)

Es ist ausgemachte Sache. Wenn im Herbst und Winter wieder die ganz normale Grippe-Saison beginnt und die Bürger vermehrt an Erkältungen „leiden“, wird der Staat auf der nächsten Corona-Welle durch das Land surfen, die Zügel – wie versprochen – anziehen und alles vorbereiten, um dann im nächsten Jahr die Bevölkerung durchzuimpfen. Das hat man schließlich den Pharmakonzernen, der WHO und den gierigen Hintermännern und Profiteuren der Pandemie versprochen.

Tatsächlich gibt es überhaupt keinen Anlass, weiter gegen dieses mittlerweile harmlose Virus aufzurüsten:

Die Zahl der Menschen, die in Deutschland mit Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt werden, sinkt nämlich immer weiter. Am Sonntagabend wurden bundesweit nur noch 217 Patienten gemeldet, der niedrigste Stand, seit alle Krankenhäuser im April verpflichtet wurden, die Zahlen zu melden. Angesichts der in den letzten Wochen signifikant gestiegenen Zahl von aktiven Infektionen sank damit auch der prozentuale Anteil der Intensivpatienten auf einen neuen Tiefwert von nur noch 1,28 Prozent.

Bei knapp 17.000 Menschen ist laut RKI-Zahlen derzeit eine „akute Corona-Infektion“ nachgewiesen, sowohl Mitte Juni als auch Mitte Juli lag der Wert für einige Tage bei einem Zwischentief von etwa 4.700 Personen. Wobei man hier natürlich besser von „positiv Getesteten“ reden muss. Mitte Juni befanden sich davon aber immerhin noch rund acht Prozent auf einer Intensivstation, im Juli waren es rund fünf Prozent der aktiv Infizierten.

Man hätte also allen Grund, einmal tief durchzuatmen und die Zügel wieder locker zu lassen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Alarmglocken werden weiter geläutet, als gäbe es keinen Morgen mehr:

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Ärztevertreter warnen jetzt sogar vor wachsenden Engpässen bei den Laborkapazitäten in Deutschland. Die beginnende Grippesaison werde die Zahl der nötigen Abstriche vervielfältigen, sagte die Vorsitzende des Berufsverbands der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (BVÖGD), Ute Teichert, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben). Bereits jetzt seien die Laborkapazitäten knapp.

„Bei steigenden Infektionszahlen müssen wir im Herbst mit größeren Engpässen und längeren Wartezeiten rechnen.“ Um Grippe-Infektionen und Corona-Infektionen zu unterscheiden, sei in jedem Verdachtsfall ein Rachenabstrich nötig. In der Debatte um eine Verkürzung der Isolations- und Quarantänezeiten forderte Teichert ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern: „Es muss bundesweit einheitliche Regeln für die Dauer einer Isolierung von Corona-Infizierten, Verdachtspersonen und Kontaktpersonen geben.“

Die aktuelle Debatte um kürzere Isolations- und Quarantänezeiten dürfe nicht zu einem Flickenteppich aus regional unterschiedlichen Regeln führen. Vor der virtuellen Konferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit Leitern von Gesundheitsämtern, Gesundheitsdezernenten, Landräten und Oberbürgermeistern am kommenden Dienstag mahnte Teichert kurzfristige Maßnahmen zur Entlastung der Gesundheitsämter vor Ort an: Der von Bund und Ländern für den öffentlichen Gesundheitsdienst geschlossene Pakt einschließlich der zugesagten 5.000 Dauerstellen sei ausdrücklich zu begrüßen. Doch der Pakt schaffe kurzfristig noch keine Entlastung.

„Kaum eine der zugesagten Vollzeitstellen wird unter den aktuellen Bedingungen bereits in diesem Herbst besetzt sein können“, so Teichert. Bis alle Lücken geschlossen seien, werde es Jahre dauern. Die Gesundheitsämter aber brauchten dringend auch kurzfristige Hilfe: „Sollten die Infektionszahlen im Herbst wieder deutlich steigen, sind erneut Tausende von Freiwilligen nötig, um Infektionsketten nachzuverfolgen und Quarantäne-Maßnahmen zu kontrollieren“, forderte die Ärztevertreterin.

„Infektionsketten nachverfolgen“ ist ein anderes Wort für „Totalkontrolle“. Hier sollen  Bewegungsprofile erstellt werden, die dem Datenschutz ad absurdum führen. Man kann hier auch von einer Corona-Stasi sprechen.

Wohin die Reise geht, beweist eine Schlagzeile aus der MZ:

Unschuldige in den „Knast“ zu stecken – das kennen wir nur aus Diktaturen. (Mit Material von dts)