Armes, Grünes Deutschland

Deutschlands neues Wahrzeichen (Foto: Von vladm/Imago

Man erinnere sich an die Nachkriegszeit, an Morgenthau-Pläne und sonstige Vorhaben, die ein Wiedererstarken des frisch besiegten Deutschlands aus Sicht alliierter Kreise ein für allemal verhindern sollte. Doch war die deutsche Leistungsstärke selbst unter scheinbar schwierigsten Bedingungen einfach nicht zu stoppen ist.

Von Hans S. Mundi

Selbst die reichlich marode DDR galt im einstigen Ostblock noch als Zugpferd für den planwirtschaftlichen Murks im sozialistischen Staatenbrei des Ostblocks. West-Deutschland hingegen brillierte und schuf das einmalig international beliebte Label „Made in Germany“. Wirtschaftswunder. Over and over. Angela Merkel, Wendehälsin schlimmster Art, ging nach der Wende in irgendeine Partei, sympathisierte mit den Grünen, aber bei der CDU gab es für FDJ-Kommunistin die fettere Beute. Deutschland steht daher nun am Abgrund. Made by Merkel.

Innenstädte sterben, aber die PKW-Bekämpfung und die Zerschlagung der deutschen Autoindustrie hat politisch Vorrang

Eine „Anti-Stau-Gebühr„, über die auch als „City-Maut“ diskutiert wird, soll Autofahren in der Innenstadt teurer und damit im Vergleich zu den Alternativen unattraktiver machen – und so den Autoverkehr reduzieren. Das Ifo-Institut empfiehlt, die Einnahmen aus der Gebühr in den öffentlichen Nahverkehr zu stecken. Das würde die verkehrslenkende Wirkung der Gebühr noch verstärken. „Ein Teil der Einnahmen könnte auch dafür verwendet werden, soziale Härten abzufedern. Dies macht eine Anti-Stau-Gebühr auch sozial ausgewogener als andere Maßnahmen“, heißt es weiter. „Auch für andere Städte in Deutschland wäre eine solche Gebühr vorstellbar“, sagte Oliver Falck, Autor und Leiter des Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien am Ifo-Institut. „Wir vermuten, dass die Ergebnisse auch auf andere staureiche Städte übertragbar sind.“ Als besonders staureiche Städte neben München nannte er Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Nürnberg, Köln, Hannover, Bremen und Frankfurt. Eine Gebühr müsste aber immer an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden, sagte Falck.“

Hurra, die Automobilindustrie geht kaputt – gehste mit…?!

Was hier an pseudowissenschaftlicher „Weisheit“ präsentiert wird, ist politische Scharlatanerie. Denn die Auswirkungen einer ökosozialistischen Planwirtschaft im Verkehrssektor, unter der irrsinnigen Merkel-Herrschaft, zeigen sich drastisch schon seit Monaten, verschärfen sich immer mehr – und das Ifo-Institut lobt allen ernstes den Furor und die akute Zerstörung der wichtigsten deutschen Industriebranche in den höchsten Tönen. Es erinnert fatal an ideologisch verseuchte Menschen, die jubelnd vor brennenden Bauten stehen, wie etwa die Nationalsozialisten und deren Mitläufer einst vor brennenden Synagogen. Hurra, die Automobilindustrie geht kaputt – gehste mit…?! Der deutsche Hang zum Fanatismus, und damit verbunden das Faible für plansozialistische Extremisten, sind offenbar nicht tot zu kriegen.

David Engels- Was tun? - Leben mit dem Niedergang Europas - Kopp Verlag 16,00 Euro
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Grün regiert Deutschland, egal welcher Parteiname oben dransteht

Wir müssen gar nicht erst die vollkommen hirnlosen Ankündigungen der EU-Kommission von heute hinzuziehen, die jetzt offenbar ganz Europa von der Mobilität „befreien“ und in den langsameren E-Sozialismus überführen möchte. Nicht Anton Hofreiter plappert sehnsüchtig der Vernichtung der Verbrenner-Motoren entgegen, die EU-Kommission will jetzt tatsächlich ein Datum festlegen und den CO2-Ausstoß auf über 60 Prozent reduzieren, was dann endgültig das Ende der deutschen Autoindustrie bedeuten wird – die Branche steht in Schockstarre, wie heute etliche Medien berichten. Die Benziner sollen weg, der schwache Ökostrom wird dann E-Autos tuckern lassen, wenn es denn überhaupt noch sinnvolle und realistisch notwendige Mobilität in der Zukunft geben wird.

Ab ins Chaos: Die große Bremsspur der politisch Korrekten

Es sieht nun eher nach Talfahrt und Chaos aus, dank Merkelgrün ist der Beginn der Wirtschaftskrise nun da und wird als Totalkrise nicht mehr aufzuholen sein. Nachdem Ursula von der Leyen schon tatkräftig demonstrierte, wie man hierzulande eine ganze Armee demontiert, kastriert und zum Gespött machen kann, legt sie jetzt als EU-Matrone die Axt an die Wirtsschaftsmacht BRD – die Meldungen aus der Tagespresse haben es in sich. Deutschland als Agrarland? Oder als großes arabisch-orientalisch-afrikanisches Siedlungsgebiet auf dem niederen Level von Kalkutta, Elend für alle, weil’s einfach „gerechter“ ist…? Der Untergang des Abendlands ist doch möglich, denn er ist in vollem Gange. Selbstdemontage, ewige Demut und Gutmenschlerei ohne Sinn und Verstand pflastern den Weg in die historische Leichenhalle eines einst starken Landes. Wir haben fertig. Auf’s Fahrrad, ihr Affen….

Echt nachhaltig: Stellenstreichungen ohne Ende

Große Teile der deutschen Autozulieferindustrie stellen sich laut einer Mitgliederumfrage des Branchenverbands VDA im Fall anhaltend schwacher Fahrzeugverkäufe auf drastische Jobverluste ein. Allein in den 132 teilnehmenden Firmen sollen demnach schon bis zu 12.500 Arbeitsplätze auf der Kippe stehen, falls die Nachfrage nicht bald anzieht. Die analysierte Stichprobe steht für zusammen rund 187.000 Beschäftigte … Derzeit liefen bereits in jedem zehnten Betrieb Stellenstreichungen. Konkrete Pläne hierzu hätten aktuell drei von fünf Zulieferern. Manche Firmen erwägen demzufolge die Kürzung von bis zu 40 Prozent der Jobs.“

Buch Wer, wenn nicht ich - Henryk M. Broder
Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder – Kopp Verlag 24,00 Euro

Die politisch diktierte „Zäsur“ bedeutet Zerstörung und Massenarbeitslosigkeit

Von außen gesehen wirkt es fast so, als hätten sich alle beim täglichen Überbringen der schlechten Nachrichten verabredet. Continental, Bosch, ZF, Mahle, Brose – überall droht massiver Jobabbau, Fabriken sind von Schließungen bedroht. Dazu kommen, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, die Insolvenzen der kleinen, oft unbekannten Zulieferfirmen. So anonym, wie sie oft aus der dritten oder vierten Reihe den nächstgrößeren Zulieferern zugearbeitet haben, so anonym verschwinden sie nun auch. Gerade die ganz Kleinen am Ende der Kette erwischt es am härtesten, denn anders als Conti oder Bosch fehlt es ihnen an Geld und Größe, um die Kurve zu kriegen. An Zeit sowieso … Diesmal geht es um einen Umbruch, wie ihn die Autoindustrie noch nicht erlebt hat, weil vieles von dem, was produziert wird, künftig nicht mehr gebraucht wird. Dieseleinspritzsysteme, Kolben, Auspuffrohre, Abgasreinigung – all das wird man in ein paar Jahren so dringend benötigen wie Pferdekutschen für den öffentlichen Nahverkehr. Deutschland, das Land, das mit Geschäften rund um den Verbrennungsmotor jahrzehntelang gut Geld verdient und viele Jobs geschaffen hat, steht vor einer gewaltigen Zäsur.“