US-Wahlkampf: #Metoo-Terror gegen Donald Trump

US-Präsident Donald Trump - Foto:Von Evan El-Amin/shutterstock

Jetzt geht das wieder los: Gut vierzig Tage vor den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen hat sich erneut eine Maid finden lassen, die im ausgehenden Mittelalter von Donald Trump sexuell belästigt worden sein will. Die Medienkritik zum ekelhaften #Metoo-Terror.

von Max Erdinger

Wenn der linken Schweineblase nichts mehr einfällt, um die Wahl eines prominenten und mißliebigen Mannes zu sabotieren, dann findet sich immer irgendwo eine Maid, die für was-weiß-ich welche Versprechen dazu bereit ist, von ihrer ungeziemlichen Befummelung in der Antike zu erzählen. Warum winken nicht alle einfach müde und gelangweilt ab? Es handelt sich schließlich um die abgelutschteste Nummer aus der Welt der durchsichtigen Versuche! Höchste Zeit, die Samthandschuhe gegen Boxhandschuhe zu tauschen und solche „Ladies“ auf die Bretter zu schicken.

Anno dunnemals ist es geschehen

Im Jahre 1997 soll es sich zugetragen haben, daß ein gewisser Herr Donald Trump einem gewissen Ex-Model namens Amy Dorris gegen deren Willen seine übergroße Sympathie bekundete, indem er der ehemals schönen Maid die damalige „Präsidentenzunge in spe“ bis tief in den modeligen Rachen steckte, wie die „Frankfurter Rundschau“ sensationsheischend zu berichten weiß. Das wäre dann … Moment, ich bin kein großer Mathematiker … vor 23 Jahren gewesen. Voller Bestürzung krampft sich unser Magen bei dem traurigen Gedanken daran zusammen, welch großer Tort die reine Seele jener züchtigen Maid 23 Jahre lang gepeinigt haben muß, ehe sie, zufällig kurz vor dem Wahltermin, den „held*Innenhaften“ Mut fassen konnte, sich aus der Gefangenschaft ihrer demütigen Scham zu befreien. Bestimmt hat die arme Frau Amy Dorris nicht nur Falten bekommen in diesen 23 belastenden Jahren der großen Gewissensnot, sondern auch noch abgekaute Fingernägel, die erst jetzt wieder wachsen, nachdem sie sich im öffentlichen Mitgefühl der puritanischen Anstandsbigotten sicher geborgen fühlen darf. Was für eine Widerwärtigkeit.

Die Heldin des befreienden Schnacks schildert in den schauerlichsten Tönen, wie es ihr anno 1997 gelang, den fremdkörperlichen Eindringling aus ihrem Rachen wieder herauszubekommen: Mit den Zähnen. Vermittels ihrer blendend weißen Beißerchen will sie damals die Zunge des künftigen Präsidenten aus ihrem widerrechtlich besetzten Schlund wieder herausgeschoben haben. Bewegliche Schubzähne sind in solchen erniedrigenden Situationen ein großer Pluspunkt. Wohl der anständigen Maid, die über bewegliche Schubzähne verfügt, mit denen sie nicht gleich drakonisch zubeißen muß, um zu verhindern, daß ihr ein Wüstling den Blinddarm abschleckt. Bewegliche Schubzähne dienen also der löblichen Verhältnismäßigkeit.

Die Beweise

Und die ganze Geschichte ist auch noch wahr! Es gibt „Beweise“! Die „Frankfurter Rundschau“ läßt den Leser nicht im Ungewissen. „Sie habe sich im Zuge der Übergriffe des aktuellen US-Präsidenten „krank“ und von Trump verletzt gefühlt, sagte Dorris dem „Guardian“ in einem Exklusivgespräch.“ – oh, mein Taschentuch bitte. Am Rande der US-Open, da, wo die Toiletten zu finden sind, habe der heutige US-Präsident sie abgepasst, um ihren Rachen einer Geschmacksprobe zu unterziehen. Der britische „Guardian“ berichtete 23 Jahre zu spät als erster darüber. „ …Amy Dorris legt Beweise vor„, behauptet die „Frankfurter Rundschau“. „Ihr Bericht wurde inzwischen von mehreren Personen bestätigt, denen sie den Vorfall anvertraute„. Wenn das mal kein Beweis ist, dieses „sich anvertraut haben“, das ja wohl eindeutig etwas anderes ist als ein „sich abgesprochen haben“. „Dazu gehören eine Freundin in New York und Dorris‘ Mutter, die sie beide unmittelbar nach dem mutmaßlichen Vorfall anrief, sowie eine Therapeutin und Freunde, mit denen sie in den letzten Jahren gesprochen hat. Alle sagten, Dorris habe ihnen Einzelheiten des mutmaßlichen Vorfalls erzählt, die mit dem übereinstimmten, was sie später dem Guardian erzählte.“ – Sapperlott, was für ein Beweis. Jahrelang immer wieder eine Geschichte zu erzählen und sie sich dann auch noch so lange merken zu können, bis man sie dem „Guardian“ ebenfalls erzählt hat: Mehr Beweis geht nicht.

Die „Frankfurter Rundschau“: „Dorris, inzwischen 48 Jahre alt und Mutter von Zwillingstöchtern, sagt, sie habe überlegt, 2016 öffentlich über den Vorfall zu sprechen, als mehrere Frauen mit ähnlichen Anschuldigungen gegen Donald Trump, damaliger republikanischer Präsidentschaftskandidat, an die Öffentlichkeit gegangen waren. Sie entschied sich dagegen, auch weil sie dachte, dass dies ihrer Familie schaden könnte.“ – Ah, sie hatte etwas gedacht. Und dann haderte sie jahrelang mit dem Gedachten. Hach ja, diese typisch weibliche Bedachtsamkeit, diese Selbstzweifel, diese vornehme Zurückhaltung. Und dann das: Nach weiteren vier Jahren, also nach 23 statt nach nur 19 Jahren, denkt die gewissenhafte Frau plötzlich anders. „Jetzt hatte ich das Gefühl, dass meine Mädchen, die bald 13 Jahre alt werden, wissen sollen, dass Sie sich von niemandem etwas antun lassen, was Sie nicht wollen“, erklärt Dorris, warum sie die Öffentlichkeit jetzt doch gesucht hat. „Ich möchte ihnen ein Vorbild sein. Ich möchte, dass sie sehen, dass ich nicht geschwiegen habe, dass ich mich gegen jemanden gestellt habe, der etwas getan hat, das nicht akzeptabel war.“ – Mamaaaa! Ein Blick in die unschuldigen Gesichter ihrer Zwillinge lehrte das geschundene Mutterherz, endlich richtig zu denken. Ist nicht das Verantwortungsgefühl als Unterabteilung des Mutterinstinkts ein ganz famoser Denkbeschleuniger? – Doch, so ist es. Von „damals so“ auf „heute anders“ in nur 23 Jahren – und das rechtzeitig vor der Wahl? Da fragt man(n) sich doch unwillkürlich, wieviele Weltkatastrophen das weibliche Denkvermögen bereits verhindern konnte, ohne daß es jemandem größer aufgefallen wäre. Darüber laßt uns alle gemeinsam grübeln.

Amy Dorris: Trumps Verhalten sei typisch für jemanden, der sich berechtigt fühlt, zu tun, was er will.„. – Tja, nach den Beweisen also die Expertise. Die besten psychologischen Expertisen kommen immer von Ex-Models. Eine klitzekleine Frage am Rand: Wie typisch war eigentlich das Verhalten desjenigen, der ihr nicht die Zunge, sondern ein anderes Körperteil dermaßen tief woanders hin gesteckt haben muß, daß es in der Folge gleich Zwillinge gegeben hat? War er berechtigt? Hat er das gewollt? War er zum Wollen oder zum Tun berechtigt? War es nur eine gefühlte Berechtigung? Wo hatte er seine Zunge zum Zeitpunkt des berechtigten Geschehens? Sollte man nicht besser ihn zum Präsidenten wählen? – Fragen über Fragen.

Dorris führt aus, sie habe im September 1997 mehrere Tage mit Donald Trump verbracht, nachdem sie von ihrem damaligen Freund Jason Binn für ein langes Wochenende nach New York eingeladen worden war.“ – Wie muß man sich das vorstellen? Jason: Ich lade dich für mehrere Tage nach New York ein, Amy, damit du die Zeit dort mit Donald Trump verbringen kannst. So vielleicht? „Zu dieser Zeit lebte Dorris mit Freunden in Boca Raton, Florida, und reiste regelmäßig nach Miami, um dort zu modeln und gelegentlich als Schauspielerin zu arbeiten. Binn, Gründer mehrerer Luxusmode- und Lifestyle-Magazine, war ein Freund von Trump und soll den Immobilienunternehmer 1999 als seinen „besten Freund“ bezeichnet haben.“ – Wie das wieder zusammenpaßt: Der Freund des Ex-Models war also Gründer mehrerer Luxusmode- und Lifestyle-Magazine. Zufälle gibt es! Nicht auszudenken, sie hätte sich damals in den Hausmeister verliebt. Sie hätte Donald Trump nie kennengelernt. Und so ein guter Freund der züchtigen Amy ist der Luxusmode-Jason gewesen, daß sie ihm zwei Jahre lang nichts von Donald Trumps Zunge in ihrem Rachen erzählte, da er ansonsten den Mann, der seiner Freundin die Zunge zwischen die beweglichen Schubzähne gesteckt hatte, nicht zwei Jahre danach noch als seinen „besten Freund“ bezeichnet hätte. Meistens ist es doch so, daß andere Männer, die der eigenen Freundin die Zunge in den Rachen stecken, die längste Zeit der „beste Freund“ gewesen sind. Es sei denn, man wäre selbst ein sehr lockerer Typ und hätte eine sehr lockere Freundin. So locker kann Frau Amy Dorris aber nicht (gewesen) sein, wenn man die Seelenpein bedenkt, unter welcher sie seit 23 Jahren gelitten hat. Immerhin laborierte sie an einem Zungentrauma. Bis sie der „Guardian“ aus der Hölle ihrer Erinnerungen befreite. Zufällig kurz vor der Wahl in den USA. Auch nach 23 Jahren dulden gewisse Dinge keinen weiteren Aufschub.

Am Freitag, dem 5. September 1997, schildert Dorris, habe Binn sie in den Trump Tower mitgenommen, um Donald Trump in dessen Büro zu treffen. Trump sei direkt sehr offensiv gewesen. Sie charakterisiert den aktuellen Präsidenten der USA als einen Menschen, der sich rücksichtslos nimmt, was er will: „Sein Verhalten schien typisch für einen bestimmten Typ Mann zu sein. Für Leute, die sich einfach berechtigt fühlen, das zu tun, was sie wollen. Und das obwohl ich mit meinem Freund dort war.“ – Ich nehme an, daß man bei Donald Trump nicht so einfach ohne Termin mal vorbeischaut, um ihn mit der Freundin im Schlepptau freudig zu überraschen. Jason Binn muß seinen Besuch bei Trump wohl vorher vereinbart haben. Ob er´s wohl sinngemäß mit den folgenden Worten getan hat? – „Hi Donald, ich Jason Binn. Ich weiß, du bist sehr beschäftigt. Aber ich habe neuerdings eine derartig lockere Braut an Land gezogen, richtig hübsch, auch, daß ich mir dachte, die willst du unbedingt mal kennenlernen. So ludermäßig, wie die drauf ist, würde sie sich bestimmt deine Zunge in den Rachen stecken lassen. Meine Luxusmode-Magazine und dein Geld – sie ist eine zielstrebige Schnalle und fährt total darauf ab.“ – Tja, und dann könnte Frau Amy Dorris´ Karriereplanung – die ja schließlich eine gewesen ist, die unter Aufwandsgesichtspunkten recht günstig auf ihrer eigenen Körperlichkeit gründete – insofern schiefgelaufen sein, als daß sich Donald Trump nicht als so nützlich erwiesen hat, wie sie ursprünglich dachte, so daß sie nach 23 Jahren knallharter Rechnerei zu dem Ergebnis gekommen ist, Donalds Zunge in ihrem Rachen sei ein Minusgeschäft gewesen, das sich eventuell doch noch in einen Gewinn verwandeln läßt, wenn man nur das richtige Timing wählt. „Hallo Jason (oder wie auch immer ihr derzeitiger Freund heißt), kannst du mir mal die Nummer vom Guardian raussuchen? Ich würde denen gern ein Angebot machen, weil die bestimmt an etwas interessiert sind, mit dem sie Donald Zungentrump eins auswischen können. Ich und mein Rachen, wir sind jetzt 48 – und wenn sie mir beim Guardian zehntausend Dollar geben, erzähle ich ihnen alles, was sie hören wollen.“ – So könnte es gewesen sein, sagt mir die Lebenserfahrung. Die Frau Nichte des verehrten Herrn Präsidenten wollte bekanntlich ebenfalls erst vor kurzem mit einem geschwätzigen Buch über den Familienunhold Kasse machen.

Die Lebenserfahrung sagt: Je reicher und prominenter du bist, desto leichter denken Frauen an Geld, wenn sie dich sehen. Paul McCartney kann ein Lied davon singen. Progressistisch verwirrt, wie man als Trendsetter der Sechziger Jahre zwingend sein muß, war der Oberbeatle dem Irrtum erlegen, gerade die einbeinigen Frauen verfügten über jenen wunderbaren Geist, dessentwegen man sie lieben und heiraten müsse. Jedoch hatte seine Hinkeliese immer noch zwei kerngesunde Augen, vermittels welcher sie eines Tages entschied, daß sie den weltberühmten Liverpooler Minnesänger nicht länger mehr sehen kann. Sie ließ sich scheiden und humpelte mit 200 Millionen von Sir Paul McCartneys britischen Pfund in einer überdimensionierten Louis-Vuitton-Tasche von dannen, ohne selbst jemals einen Welthit geschrieben zu haben. Bestimmt hatte ihr Paul McCartney früher irgendwann einmal seine Zunge in den Rachen gesteckt, worüber sie nie hinweggekommen ist. Auch mit ihren vergoldeten Krücken nicht.

Donald Trump – ein schlimmer Wüstling?

Fast schon wollüstig listet die „Frankfurter Rundschau“ alle Frauen auf, die bisher behauptet haben, Donald Trump habe ihre natürliche Schamhaftigkeit nicht respektiert. 66 sind es nun an der Zahl. Das ist ein bißchen wenig. Wäre ich der US-Präsident, dann wären es 666. Die „Frankfurter Rundschau“ erreicht man – von Wiesbaden kommend – übrigens via A 66. Aber das soll hier nichts bedeuten.

Karen Johnson – Trump soll ihr 2000 am Rande einer Silvesterparty zwischen die Beine gegriffen haben.
E. Jean Carroll – Langjährige Kolumnistin der Elle-Zeitschrift. Trump soll sie Mitte der neunziger Jahre in einer Umkleidekabine eines Kaufhauses vergewaltigt haben.
Alva Johnson – Wahlkampfhelferin. Trump soll sie 2016 ohne Zustimmung geküsst haben.
Ninni Laaksonen – Ehemalige Miss Finnland. Trump soll sie 2006 in New York am Rande des Miss Universe-Wettbewerbs befummelt haben.
Jessica Drake – Porno-Schauspielerin und Regisseurin. Trump soll sie ohne Zustimmung geküsst und ihr 10.000 $ für Sex angeboten haben.
Karena Virginia – Joga-Lehrerin. Trump soll sie 1998 am Rande der US Open befummelt haben.
Cathy Heller – Trump soll sie gepackt und geküsst haben. Als sie sich weggedreht habe, sei er sauer gewesen.
Summer Zervos – TV-Show-Teilnehmerin. Trump soll sie ohne Zustimmung geküsst und begrapscht haben.
Kristin Anderson – Model. Trump soll ihr in einem Nachtclub unter den Rock und zwischen die Beine gegriffen haben.
Samantha Holvey – Teilnehmerin an Miss-USA-Wahl. Trump soll sie und andere Teilnehmerinnen lüstern von oben bis unten inspiziert haben.
Lisa Boyne – Think Tank-Mitarbeiterin. Trump soll sie gefragt haben, mit welcher der Frauen am Tisch er Sex haben sollte.
Jessica Leeds – Trump soll sie während eines Fluges begrapscht haben und ihr unter den Rock gegriffen haben.
Rachel Crooks – Empfangsdame. Trump soll sie in einem Aufzug angegangen sein und sie gegen ihren Willen geküsst haben.
Mindy McGillivray – Foto-Assistentin. Trump soll sie begrapscht haben.
Natasha Stoynoff – Journalistin. Trump soll sie an die Wand gedrückt und gegen ihren Willen geküsst haben.
Jennifer Murphy – TV-Show-Teilnehmerin. Trump soll sie ohne ihre Zustimmung geküsst haben.
Mariah Billado – Misswahl-Teilnehmerin. Trump soll in die Umkleide gekommen sein, als Teilnehmerinnen nackt waren.
Tasha Dixon – Misswahl-Teilnehmerin. Trump soll in die Umkleide gekommen sein, als Teilnehmerinnen nackt waren.
Cassandra Searles – Misswahl-Teilnehmerin. Trump soll sie begrapscht und ins Hotel eingeladen haben.
„Jane Doe“ – Trump soll sie auf einer Party vergewaltigt haben, als sie 13 Jahre alt war.
Bridget Sullivan – Misswahl-Teilnehmerin. Trump soll in die Umkleide gekommen sein, als Teilnehmerinnen nackt waren.
Temple Taggart McDowell – Misswahl-Teilnehmerin. Trump soll sie ohne ihre Zustimmung geküsst haben.
Jill Harth – Modelagentin. Trump soll sie wiederholt sexuell belästigt und ihr einmal unter den Tisch gegriffen haben.
Ivana Trump – Trumps Ex-Frau. Trump soll sie zum Sex gezwungen haben.
Juliet Huddy – Trump soll sie in einem Aufzug ohne ihre Zustimmung geküsst haben.
Amy Dorris – Model. Trump soll sie begrapscht und gegen ihren Willen geküsst haben.

Um nun dem Ganzen die völlig überzogene Hysterie zu nehmen, muß man sich nur einmal überlegen, was für ein selbstloser und grundehrlicher Mensch Donald Trump wäre, wenn alle diese Vorwürfe zuträfen. Keine dieser Frauen wäre in der Lage gewesen, seine Karriere zu befördern. Und dennoch hätte er sich dazu herabgelassen, sie allein ihrer Kreatürlichkeit wegen wahrzunehmen. Umgekehrt ist es aber so, daß keine dieser Frauen an der männlichen Kreatürlichkeit Donald Trumps interessiert gewesen wäre, geschweige denn, daß sie ihm eine zugestanden hätten, über die es Diskretion zu wahren gilt. Weil sie sonst ihre gierigen Schandmäuler gehalten hätten. Als Höchstambitionierte lernen wir also: Sollten wir jemals vom unbeachteten Millionär zum vielbeachteten Milliardär werden, dann kaufen wir uns lieber eine Frau, wenn wir mal eine brauchen, anstatt auf ihre gespielten Freundlichkeiten auch nur einen Pfifferling zu geben. Nicht umsonst lautet einer der beliebtesten Frauenwitze folgermaßen: Was sind die Idealmaße des Mannes? – 98/40/65 – 98 Jahre alt, 40 Grad Fieber und 65 Milliarden auf dem Konto.

Ehrlich gesagt ist es so: Es wird höchste Zeit für einen Befreiungsschlag gegen diese #Metoo-Weiber. Dutzende von Männern haben hierzulande – und in den USA vermutlich ebenso – schon Jahre hinter Gittern verbracht, ehe sich herausstellte, daß sie zu unrecht von Frauen beschuldigt worden waren. Der von Heidi Külzer beschuldigte Lehrer Horst Arnold überlebte diese himmelschreiende Ungerechtigkeit nicht. Auch „unser Wetterfrosch“, der allseits beliebte Jörg Kachelmann, hat sich von den Flaschbeschuldigungen, die gegen ihn erhoben worden waren, nie wieder richtig erholt. Etwas bleibt eben immer hängen. Unvergessen auch der Bohei um den FDP-Politiker Rainer Brüderle, den ehemaligen Bundeswirtschaftsminister von der FDP, der durch die mediale Mangel gezogen wurde, weil er es nach ein paar Schoppen an der nächtlichen Bar gewagt hatte, einer Stern-Reporterin, die ihn interviewte, zu attestieren, sie habe eindrucksvoll „viel Holz vor der Hütte“. Schluß mit diesem ekelhaften #Metoo-Terror! Eine Demokratie á la Mumu braucht kein Mensch.