Gehirnwäsche im Kinderlied: Hurra die Oma krepiert alleine

Kinderliedermacher verdienen sich in Corona-Zeiten eine goldene Nase damit, dass sie den Kleinsten in Sing-Sang-Form beibringen: „Lasst die Oma ruhig allein krepieren, Hauptsache Du hältst die Corona-Regeln schön brav ein.“ 

„In der aktuellen Krise ist es nicht nur wichtig, sich die Hände zu waschen, sondern auch Abstand zu halten und soweit es geht zu Hause zu bleiben. Wie das funktioniert, besingen Frida und Karlchen leicht verständlich und kinderfreundlich im neuen Lied von Hurra Kinderlieder „Ich steck dich nicht an“. Ganz einfach überlisten sie so den bösen Covid−19 Virus und bleiben gesund“. So preisen die Macher von „Hurra Kinderlieder“ ihre „Corona-Stücke“ bei den Kleinsten an.

Mit nachfolgendem Versprechen, versuchen sie die jüngsten Opfer einer immer irrer werdenden Corona-Hysterie einzufangen:

Jetzt haben die kleinen Racker auch Zeit, der Oma einen Brief zu schreiben, trällern Frida und Karlchen vor sich hin. Und wenn die Corona-Krise vorbei ist – und die liebe Oma bis dahin nicht vereinsamt in einem angeblich Corona-sicheren Pflegeheim krepiert ist – können die Kleinen ihre Omis dann auch wieder ganz feste drücken.

Hier das – nur noch als abartig zu bezeichnende Machwerk. Hinter dem “Hurra Kinderlieder”-Channel und den Songs steht der in Hamburg lebende Musiker, Kinderhörspiel-Produzent und Radio-Sprecher Kai Hohage.

Bei so viel Abgeschmacktheit fehlen dem einen oder anderen dann doch die Worte: