Räumung der Liebig34: Grundschule fordert Schüler zum Mitdemonstrieren auf

Berlins Polizisten im Trümmerfeld ihres Tagewerks (Foto:Imago/JeanMW)

Das wird ein bunter Heidenspaß in Deutschlands erstem offiziellen Brückenkopf der Dritten Welt: Heute früh begann der „Häuserkampf“ um das linksextremistischen Untergrund-Symbolprojekt „Liebig34“ in Berlin. 5-6.000 Polizisten müssen den Kopf hinhalten, um das vom linksgrünen Senat lange wohlwollend geduldete Bollwerk der Hausbesetzerszene rechtmäßig zu räumen – und dürfen sich von gewaltbereiten Randalierern und angereisten Linksfaschisten aus dem gesamten Bundesgebiet attackieren lassen. Die Krawalltouristen schreckten sogar vor Mordanschlägen nicht zurück.

Stadtweit lodern bisher nur „kleinere Brände“, berichtet fast schon beiläufig die „Welt„; so brennen etwa Mülltonnen, doh es gäbe noch keine gewalttätigen Aktionen und keine Zusammenstöße mit der Polizei, sagte eine Sprecherin heute früh. Wohl aber setzte es erste Verhaftungen: Drei Brandstifter wurden festgenommen, die Grillanzünder und Brandbeschleuniger dabei hatten. Auf Polizisten regneten schon Flaschen und Bengalis nieder.

Die „Solidarität“ der Anwohner mit dem Anarchistenmilieu wurde unüberhörbar durch laute Musikbeschallung und Topfgeklapper, in das sich das hasserfüllte Skandieren der angereisten Demonstranten von Antifa / Schwarzem Block mischte, die hinter Barrikaden und Absperrungen ihre Chöre absonderten – „Häuser denen, die drin wohnen“ oder „Ganz Berlin hasst die Polizei„. Es dürfte noch ein „heißer“ Tag werden. Und wie immer ist die Medienzurückhaltung gegenüber dieser Sorte von Demonstranten natürlich signifikant – obwohl hier für fortgesetzten Rechtsbruch demonstriert wird und kriminelle Übergriffe auf die Staatsgewalt die Regel sind. Man vergleiche dies mit der ÖRR-TV- und Pressekampagne gegen die Corona-Demos vor zwei Monaten.

Mordanschlag und Kindesindoktrination – kein Problem für Politik und Mainstream-Medien

Dieselbe dezente Gleichgültigkeit von Journalisten und vor allem Politiker war schon gestern mehr als auffällig, als sich die Hinweise darauf verdichteten, dass im Fall der von Unbekannten gelösten Radmuttern des Autos einer Gerichtsvollzieherin offenbar die Täter aus dem linksradikalen Liebig34-Umfeld stammten. Es handelt sich dabei übrigens um einen lupenreinen versuchten Mordanschlag – doch darüber schweigt man in Deutschland lieber. Die Richtung, aus der hier der Terror kommt, ist die falsche. Empörung verdienen nur Rechte.

Und deshalb findet auch anscheinend niemand etwas dabei, dass sich im Moloch Berlin inzwischen sogar eine städtische Grundschule mit autonomen Hausbesetzern solidarisiert – und ihre Schützlinge aktiv anleitet, sich an den Protesten gegen den Rechtsstaat zu beteiligen: Wie die „Berliner Zeitung“ schreibt, rief die Freie Schule Kreuzberg ihre Schüler dazu auf, am Freitagmorgen ab 6 Uhr gegen die Räumung zu protestieren („Der Treffpunkt für die kleinen Demonstranten liegt direkt am Sperrkreis„). Man fragt sich, was hier perverser ist: Die Indoktrination kleiner Kinder für linken Stadtguerilla-Flair, oder dass man ABC-Schützen „bevorstehender Gewalt und Randale“ aussetzt, wie die Zeitung schreibt? Diese Schule gehört sofort geschlossen, und die verantwortlichen Lehrer bzw. die Schulleitung auf die Anklagebank. Kein Wunder, dass auch Fridays for Future da auch gleich mit den Protesten fraternisierte:

(Screenshot:Twitter)

Während einzelne, beliebige Stadtteile mal eben so zu Risikogebieten erklärt werden, deren Bewohner im Rest der Republik für unerwünscht erklärt werden und sich an aberwitzige Auflagen inklusive Gastro-Sperrstunden zu halten haben, scheren sich die üblichen Parallel- und Gegenmilieus von Deutschlands größtem Shithole wie üblichen einen Dreck um geltendes Recht, um grundgesetzlichen Schutz des Eigentums und um rechtsstaatliche Grundsätze, fordert die linksradikale Gosse hemmungslos die Staatsgewalt heraus. Den Vogel schossen übrigens die Berliner „Linken“ ab: Sie hatten einen besonders kreativen Einfall, die drohende Räumung der Liebig 34 abzuwenden: Angeblich sei „die Einhaltung von grundlegenden Hygieneregeln kaum zu gewährleisten“. Wer so etwas absondert, der kann auch Bankräuber bitten, beim Betreten der ausgeraubten Bank Maske zu tragen. Taktische Regelbefolgung zur Perpetuierung des Rechtsbruchs: Willkommen im Zentrum der Schizophrenie. (DM) 

Update:

Vor der Räumung des seit 30 Jahren besetzten Hauses in der Berliner Liebigstraße 34 hat es in der Nacht zu Freitag Randale im ganzen Stadtgebiet gegeben. Nach Angaben der Polizei brannten zahlreiche Autos, Autoreifen und Müllcontainer sowie das Abfertigungsgebäude im S-Bahnhof Tiergarten. Auch in den Tagen zuvor hatte es Brandanschläge gegeben, unter mit Kabelbränden im Berliner Zugverkehr.

Am besetzten Gebäude wurde am Freitagmorgen Feuerwerk gezündet und die Polizei mit Flaschen beworfen. „Es wirkt zunächst nicht so, als wolle man das Objekt bereitwillig übergeben“, so die Polizei. Nachdem der Gerichtsvollzieher um 7 Uhr vergeblich dazu aufforderte, das besetzte Gebäude freiwillig zu verlassen, begannen die Beamten mit der Räumung.

Etwa 2.500 Polizisten wurden für den Einsatz eingeplant, dazu schweres Gerät wie Wasserwerfer. Die Besetzer der „Liebig34“ bezeichnen sich selbst als „anarcha queer feministisches Eckhaus“ und die Räumung als illegal. Der Immobilieninvestor, dem das Gebäude gehört, hatte 2008 einen auf zehn Jahre angesetzten Pachtvertrag mit dem hinter dem Hausprojekt stehenden Verein geschlossen und diesem wegen verweigerter Pachtzahlungen gekündigt. (dts)