Wenn der Lauterbach zwei Mal klingelt

Karl Lauterbach (Foto:Imago/Thiel)

Den islamischen Parallelgesellschaften geht es jetzt aber mächtig an den Kragen. Ausgerechnet ein SPD-Genosse will ihnen den Spaß verderben, aber sowas von:

Karl Lauterbach fordert, private Feiern auf maximal 25 Teilnehmer zu reduzieren und das auch konsequent durchzusetzen. „Das sollte aus meiner Sicht nicht nur eine Empfehlung, sondern ein ganz klares Verbot sein und das müsste auch kontrolliert und bestraft werden“, sagte Lauterbach dem Nachrichtenportall T-Online. Von dem Beherbergungsverbot, das einige Bundesländer am Mittwoch eingeführt hatten, hält der Mediziner nichts.

„Zum Teil zählt Neukölln als einzelner Bezirk, zum Teil Berlin als ganze Stadt.“ Wenn man aus einem Hotspot in Bayern komme, zähle das bei einer Übernachtung in Bayern nicht als Hotspot. „Das ist absurd und eine ideale Vorbereitung für die ZDF-Heute-Show. Das Beherbergungsverbot ist sicherlich kein Höhepunkt der Pandemiebekämpfung in Deutschland.“ Er teile die Einschätzung von RKI-Chef Lothar Wieler, dass die aktuelle Situation mit mehr als 4.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden beunruhigend sei, so Lauterbach. Die Aussage des Virologen Hendrick Streeck, wonach man keine Angst vor 20.000 Neuinfektionen pro Tag haben müsse, teilt der SPD-Gesundheitsexperte nicht.

Im Gegenteil: „Das wäre eine riesige menschliche Katastrophe“, sagte er.

Aber was nun, Herr Lauterbach? So viele Kontrolleure gibt es gar nicht, um sämtliche Privatfeiern abzuschecken. Wie soll man da eine Übersicht bekommen, wenn sich die Leute in ihren Privaträumen treffen und feiern – und es keinen Denunzianten in der Nachbarschaft gibt (was in den islamischen Parallelgesellschaften ohnehin nicht der Fall ist)?

Womöglich muss Lauterbach dann selber eingreifen und an den Türen klingeln.

Derweil stoßen die neuen Einschränkungenn immer mehr auf Widerstand:

Der Vorstandschef der italienischen Kreuzfahrt-Reederei Costa Crociere („AIDA“, „Costa“), Michael Thamm, hat jetzt in einem Brandbrief die Bundesregierung dazu aufgefordert, ihre Pandemie-Bestimmungen zu lockern. Darüber berichtet „Bild“ (Freitagausgabe). So fordert der Manager in seinem Brief, die pauschalen Warnungen des Bundes vor Kreuzfahrten aufzuheben und die Kanaren aus der Liste der Risikogebiete „zum frühestmöglichen Zeitpunkt“ herauszustreichen.

Thamm warnt zudem vor den Konsequenzen, die der Branche aus den staatlichen Verordnungen entstehen: „Durch die vollständige Einstellung des Geschäftsbetriebes in den vergangenen 6 Monaten sind in unserem Unternehmen bereits Einnahmeverluste in Höhe von Euro 1,5 Milliarden entstanden“, heißt es in dem „Bild“ vorliegenden Schreiben, das an Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Außenminister Heiko Maas (SPD) und Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) adressiert wurde.  (Mit Material von dts)