Die Heiligen Drei Könige aus rassistischen Gründen verbannt – eine Satire! | Gerald Grosz

Die Heiligen Drei Könige im deutschen Ulm werden reduziert, amputiert viel eher. Der ehrwürdige Heilige Melchior verbannt, auf Betreiben der toleranten und politisch korrekten Kulturkämpfer, diesmal im Talar. Er sei schwarz der Melchior, welch Überraschung, die Darstellung des Schwarzen in der Krippe zu Betlehem, richtig, rassistisch. Und aus diesem Grund werden die Heilige Drei Könige zurück in Wüste geschickt, folgen diesmal nicht dem Stern, sondern dem Zeitgeist eines um sich greifenden Virus, der in erster Linie die letzten verbliebenen Gehirnzellen der Menschheit selbst angreift. Folglich wird auch das Jesus-Kind als nächstes dran glauben müssen! Warum, na weil er Jude ist. Also die Darstellung des Erlösers in einem ordinären Viehstall, auf Stroh im dreckigen Futtertrog zutiefst antisemitisch. An die Kreuzigung möchte ich noch gar nicht denken. Hoppla, die Tugendterroristen wollen ja das Kreuz eher heute als morgen aus ihrem Orbit verbannen, uns der Geschichte, der Kultur und Religion entleiben. Und die ehrwürdigen Herrn Kirchenfürsten huldigen der Zeitgeistprostitution. Und erst Maria und Maria Magdalena, zwei Frauen, die vor dem Kreuze Jesu knien. Um Gottes Willen! Frauen knien vor dem Leib eines Mannes. Und noch dazu war Letztere ein gewerbsmäßiges Freudenmädchen. Fürchterlich, das entspricht nicht dem feministischen, dem radikalen, extremistischen geschlechtslosen Weltenkampf, an dessen Ende nur das ES als neues Gott steht. Und die gekreuzigte Heilige Kümmernis erst, eine bärtige Frau, eine antike Transvestitin, die am Kreuze zu leiden habe für die LGBT-Bewegung. Aber bleiben wir bei der Krippe, solange es sie überhaupt noch gibt: Auch Josef und Maria werden möglicherweise verschwinden, getilgt aus der Bibel und den Darstellungen, denn die unbefleckte Empfängnis könnte in den Augen der Tugendwächter als ein schändliches Sinnbild für außereheliche Auswüchse einer vielleicht noch missbrauchten Frau verstanden werden. Und am Ende verschwinden noch Ochs und Esel, weil sie nicht Bio sind und die Nutztiere im Stall überhaupt ein Schlag ins Gesicht der veganen Kellerlacher darstellen könnten. Die zwölf Apostel können wir uns überhaupt schenken, solange es keine verpflichtende Frauenquote gibt. Und den Kuttenbrunser zu Ulm frage ich an dieser Stelle: Haben Sie noch alle Tassen im Schrank?

Das neue Buch von Gerald Grosz „Im Karussell des Wahnsinns – von Corona bis Erdogan“.

(Quelle)