Der Bürgerkrieg beginnt: Rentner sorgt mit Pfefferspray für Corona-Abstand

Pfefferspray (Bild: shutterstock.com/Von Yevhen Prozhyrko)

Die immer wahnwitzigeren Corona-Maßnahmen sowie die ungehemmte Panikmache könnte dazu führen, dass Menschen hierzulande geradezu in einen Bürgerkrieg getrieben werden. Für einen Vorgeschmack darauf gab ein Rentner, der mit Pfefferspray dafür sorgte, dass der heilige „Corona-Abstand“ eingehalten wird. Wann wird scharf geschossen?

Den gefährlichen Angriff eines mutmaßlich hochindoktrinierten und völlig verängstigten 71-jährigen Mannes aus Aachen schreibt das Magazin ntv zu einer angeblich nachvollziehbaren Reaktion herunter: „Das Abstandhalten“ ist laut dem Nachrichtenmagazin das „A und O beim Kampf gegen Corona“. „Ärgerlich“ sei es, wenn sich nicht jeder an die Regeln hält. Und deshalb scheint es dem Magazin legitim, wenn ein Senior eine Gruppe Jogger und zwei Radfahrer mit Pfefferspray eingenebelt, um sie auf gebührendem Corona-Abstand zu halten.

Die Radler konnten laut dem Bericht nach der Attacke am Samstag mit tränenden Augen gerade noch unfallfrei absteigen und die Polizei rufen. Unerwähnt lässt ntv, wie gefährlich Pfefferspray sein kann: Ein direkter Kontakt mit dem darin enthaltenen Wirkstoff Capsaicin kann schwere Schleimhautreizungen in den Atemwegen und Augen verursachen und insbesondere für Asthmatiker lebensbedrohlich sei.

Gegenüber der Polizei rechtfertigte sich der sprühwütige und Corna-verängstigte Senior damit, dass er sich nicht anders zu helfen gewusst habe. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (SB)