Unruhen und Gewalt erwartet: Die USA bereitet sich auf den Wahltag vor

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Die US-Wahlnacht ist nur noch wenige Tage entfernt, und die Stimmung in der Stadt – und auf dem Land – ist angespannt. Überall in Amerika bereitet man sich auf Unruhen und Gewalt vor. New York, Miami, Seattle, Chicago – die Behörden rechnen offenbar mit Chaos und Ausschreitungen, überwiegend in den von Linken regierten Staaten natürlich. 

Die New Yorker Polizeibehörde NYPD bereite sich bereits seit Wochen auf politische Gewalt vor und forderte auch Unternehmen auf, sich auf entsprechende Zustände einzustellen, berichtet The Wall Street Journal.

Auch Miami, Portland, Seattle, Minneapolis, Orlando, Chicago und andere Großstädte berieten sich laut Fox News sich auf mögliche Krawalle vor.

Der Vizepräsident der in New York ansässigen Sergeants Benevolent Association, Vincent Vallelong, erklärte gegenüber The Daily Caller, daß er seit den Terroranschlägen vom 11. September keine solche Katastrophenvorbereitung in seiner Stadt gesehen habe.

„Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mir keine Sorgen machen würde“, so Vallelong. „Wir haben bereits gesehen, wie Polizisten in New York bei den letzten Unruhen angegriffen wurden. Das ist etwas, das man im Moment nicht auf die leichte Schulter leicht nehmen sollte.“

Dennis Slocumb, emeritierter Vizepräsident der International Union of Police Associations, ist ähnlich besorgt: „Jede Stadt bereitet sich darauf vor, nicht nur New York und Minneapolis. Ich würde denken, dass sich jeder Polizeichef in einer Metropolen Region wahrscheinlich schon seit einer Weile darauf einstellt.“ Er rechnet damit, daß freie Tage nicht genommen werden können und die taktische Alarmbereitschaft aktiviert und entsprechende Ausrüstung zur Verfügung gestellt wird. Er sei sich sicher, dass die sozialen Medien überwacht und wahrscheinlich verdeckte Ermittler versuchen werden, an Informationen in den beteiligten Gruppen zu kommen, mit Slocumb.

Auch in Washington stellt man sich eher auf Krawalle als auf Wahlpartys ein, so abc. Geschäfte verrammeln ihre Fenster, Polizeibehörden und Geheimdienste sind in Alarmbereitschaft und um das Weiße Haus werden Zäune und Barrikaden errichtet, um den Präsidentensitz vor gewaltbereiten Demonstranten zu schützen.

Die Mauer um das Weiße Haus wurde im Juli errichtet, nachdem der Tod von George Floyd landesweite Proteste gegen die Behandlung unbewaffneter Schwarzer durch die Polizei ausgelöst hatte.

Seitdem kommt das Land nicht zur Ruhe. Viele der BLM-Proteste gehen mit Krawallen und und Plünderungen einher, Polizeibeamte, ihre Fahrzeuge und Gebäude werden immer wieder von gewaltbereiten Demonstranten angegriffen. (MS)