ÖRR-Aktivisten als Kampagnenjournalisten: 92 Prozent des ARD-Nachwuchses wählen linksgrün

(Foto:GrünerKettcar-Racing-Award/123rf-Lizenz)
Nordkoreanische „Meinungsvielfalt“ in der ARD? Für Kritiker des öffentlich-rechtlichen Staatsfunks ist es überhaupt keine Überraschung, was eine Umfrage der Fachzeitung „der Journalist“ unter den Volontären des „Ersten“ ergab: Eine schier unfassbare Zahl von 92 Prozent wählt dort rot-rot-grün, mit starker „Grünen“-Schlagseite. Damit repräsentiert der journalistische Nachwuchs nicht nur in kleinster Weise mehr die Meinungsverteilung der Bevölkerung, sondern auch der sie alimentierenden Gebührenzahler.
Von Grundsätzen von politisch-gesellschaftlicher Ausgewogenheit, von redaktioneller Neutralität und weltanschaulicher Unvoreingenommenheit, die für öffentlich-rechtlich organisierte und entsprechend privilegierte Medien eigentlich selbstverständlich sein sollten, kann damit überhaupt keine Rede mehr sein. Dies hat nichts annähernd mehr zu tun mit der schon immer gegebenen leichten Tendenziositätsannahme, die bis in die 1990er Jahre zutraf – wonach die ARD-Anstalten eher links und das ZDF eher bürgerlich-konservativ tickten.
Nein, dies ist eine Übernahme, eine Unterwanderung durch politische Interessengruppen, die beseelt sind von einer Agenda, die die marktwirtschaftliche und verfassungsrechtliche freiheitliche Grundordnung bedroht – und zwar nicht nur was ihre Haltung zu Klimaschutz, sondern auch Migration und Demontage nationalstaatlicher Nationalität betrifft. Und man möge sich nicht der Illusion hingeben, hier handele es sich um Privatmeinungen, die infolge eines professionellen Mäßigungsgebots nicht auf die Berichterstattung durchschlügen.
Quelle/Screenshot: Der Journalist 11/2020, S. 41
Seit Jahren beweisen insbesondere ARD-Anchormen, Reporter und Redakteure, dass sie mehr Aktivisten als Journalisten sind; man denke nur an den „Framing“-Katalog, an die einseitige Befassung mit der Flüchtlingskrise, an das Bekenntnis von SWR-Intendant Kai Gniffke (der künftig offen verteidigte, dass bestimmte Gegner der Corona-Regierungslinie im Ersten nicht zur Wort kommen), oder an Grünen-Jubelgroupie Tina Hassel, Chefin des ARD-Hauptstadtstudios; von linksradikalen „Perlen“ wie Georg Restle, den Machern von „Panorama“ oder den Verantwortlichen WDR-Oma-Umwelt/Nazisau-Skandals gar nicht zu reden..
„Wenn die Präferenzen von Redakteuren so krass von jenen der Gebührenzahler abweichen, ist es praktisch unmöglich, den Senderauftrag zu erfüllen“, kommentiert treffend die „Welt„. Allerdings ist dieser „Senderauftrag“ inzwischen seinerseits unklar: In Aufklärung, Information und Stimulation eigenständiger Entscheidungsbildung scheint dieser schon längst nicht mehr zu bestehen – sondern nur mehr in betreutem Denken, Bevormundung und praktizierter Wahlhilfe für die Grünen und linke Parteien bzw. Verherrlichung von deren Kandidaten. (DM)