Erst senil, dann kommunistisch: Mit Biden und Harris im Weißen Haus ist die freie Welt verloren

Der Jubel der Linksradikalen (Foto:Imago/MediaPunch)

Während in den deutschen Redaktionsstuben und Parteizentralen der Etablierten bereits die Korken knallen und der – ob nun legitim oder mit „Nachhilfe“ zustandegekommene – Sieg Joe Bidens in greifbare Nähe rückt, gerät völlig aus dem Blickwinkel, was seine Wahl eigentlich im Ergebnis bedeutet: Die Machtergreifung durch eine subversiv-kulturmarxistischen Linke in der mächtigsten Nation der Welt, deren eigentliche Erfüllungsgehilfin nicht der präsenile Biden, sondern Kamala Harris ist.

Auf dem Biden-Ticket zieht als Vizepräsidentin eine machthungrige Kryptokommunistin in Washington ein, bei der der 25. Verfassungszusatz erstmals seit Gerald Fords Nixon-Nachfolge wieder Relevanz entfalten könnte – weil Biden nämlich leider die besten Voraussetzungen mitbringt, als erster Präsident seit Franklin Delano Roosevelt vor 75 Jahren im Amt zu sterben. Würde er sein Mandat ausfüllen, so wäre er am Ende der Amtsperiode 82 Jahre alt – was an sich noch kein Problem wäre, es gab ältere Staatsmänner, doch dieser Kandidaten fiel schon im Wahlkampf durch Gebrechlichkeit und offenkundige Demenz-Anzeichen auf.

Diese Eigenschaften sind auch der Mehrzahl seiner Anhänger nicht verborgen geblieben – und sie wählten daher auch nicht ihn ins Amt, sondern wohl eher Trump aus dem Amt. Umso erstaunlicher, dass Letzterer fast ebenso viele Stimmen gewinnen konnte und gegenüber 2016 sogar satte 7 Millionen Wähler hinzugewinnen konnte.

Den Ausschlag gab, abgesehen vom Wahlkampfthema Corona, hier vor allem die Agitation einer seit Black Lives Matter zunehmend militant auftretenden, von einflussreichen NGO’s und milliardenschweren Strippenziehern unterstützte sozialistische Front, die von Antifa über „Antirassisten“ bis Klimaaktivisten reicht – und für die Spaltung der USA mehr taten als es Trump je vermocht hätte.

Rückkehr zum Obama-Versagerkurs

Für diese Einflusssphären ist Kamala Harris eine Art Trojanisches Pferd – zur Kaperung der Macht in Washington. Von ihr verspricht man sich von Beginn an – spätestens im Fall einer erwarteten vorzeitigen Amtserledigung Bidens – die große Transformation auch in den USA, gegen die sich Trump vehement gestellt hatte: Mehr Migration. Mehr Regulation. Mehr Zentral- und Regierungsgewalt. Beschneidung nationaler Souveränität zugunsten obskurer supranationaler Einrichtungen, mehr Verpflichtungen vom Wiedereintritt in die WHO über den Internationalen Strafgerichtshof bis hin zum Pariser Klimaschutzabkommen.

Dass die Machtopportunistin Harris in ihrer Zeit als Staatsanwältin in Kalifornien Menschen verfolgen und wegsperren ließ, weil diese einen Joint geraucht haben, scheinen ihr die verzückten Linken ebensowenig nachzutragen wie die einstigen aus heutiger Sicht militaristischen und rassistischen Äußerungen des alten weißen Mannes Joe Biden in früheren Jahren. Doch Harris passte sich dem drehenden Wind schnell an und ergriff ihre Chance; mit Erfolg: wer Black Lives Matter beklatscht und sich am Kreuzzug gegen Trump beteiligt, gilt als ministrabel, ja präsidiabel.

Das programmatische Ticket der Demokraten – debil und linksextrem, ein umnachteter Tattergreis und eine progressive Aktivistin der leftist-liberals – wird auch außenpolitisch nicht ohne Folgen bleiben. Die Bloggerin Panthea schrieb auf Twitter: „Diejenigen, die sich freuen, dass es nicht Trump wird, sollten sich Gedanken machen, welche internationalen ‚Bündnisse‘ eine linksorientierte deutsche Regierung mit einer linksorientierten amerikanischen Regierung unter Kamala Harris entwickeln könnte.“ Die meisten Linken in Deutschland sind zu beschränkt, um die Zusammenhänge zu erkennen. Nicht jeder hat die Hellsichtigkeit einer Sahra Wagenknecht, die bei „Maischberger“ unumwunden vor Joe Bidens Wahl warnte.

Trump-Abwahl dürfte mancheinem noch übel aufstoßen

Tatsächlich bedarf es keiner allzu lebendigen Phantasie sich auszumalen, dass wohl ein neuer verhängnisvoller Iran-Atomdeal nicht lange auf sich warten lassen wird. Schon trumpfen die Mullahs an die Adresse der designierten neuen Regierung in Washington selbstbewusst auf. Unter Biden/Harris werden sich Regionalmächte bemüßigt fühlen zu Säbelrasseln und militärischen Alleingängen, so wie unter dem feigen Zauderer Barack Obama (als dessen Vize bereits die hohe Schule der leeren Ankündigungen kennenlernen durfte) niemand mehr die USA fürchtete; die „rote Linie“ in Syrien lässt grüßen. Geostrategisch wird die islamische Hemisphäre massiv an Boden gewinnen.

Damit nicht genug: China wird mit Macht seinen Einfluss ausdehnen, wenn ihm kein Trump mehr im Weg steht. Die USA werden unter der Linken-Marionette Biden und ihrer eigentlichen Schläferin Harris an wirtschaftlicher Bedeutung verlieren. Parallel werden die Social-Media-Riesen ihre Macht hemmungsloser ausbreiten, als es die NSA je vermocht hätte, und für ihre Meinungsführerschaft in den einst pluralistisch-freiheitlichen USA weiter ausbauen. Das Resultat wird eine „Europäisierung“ der (Noch-)Supermacht im negativsten Sinne sein, die die spätdekadente Selbstauflösung des Westens noch beschleunigt. (DM)