Sensationell: Grönemeyer will Teil seines Vermögens notleidenden Künstlern spenden! Oder doch nicht?

Herbert Grönemeyer (Bild: Feechen; siehe Link; CC BY-SA 3.0)
Herbert Grönemeyer (Bild: Feechen; siehe Link; CC BY-SA 3.0)

Herbert Grönemeyer findet, dass Leute wie er, also Millionäre, durchaus Geld locker machen sollten, um durch eine zweimalige Sonderzahlung die notleidenden Künstler zu unterstützen. Und wenn sie das nicht freiwillig machen, will der Gutmensch Grönemeyer dann wieder „diktieren, wie ’ne Gesellschaft auszusehen hat“?

Herbert Grönemeyer rettet nicht nur „Flüchtlinge“ und uns alle vor den bösen Rechten. Aktuell schwingt er sich zum Erretter der Corona-gebeutelten Kulturszene auf. Einmal mehr glaubt der Nuschelbarde zu wissen, wer sich dafür verantwortlich zu zeigen hat.

Sein von links-grün hysterisch beklatschter und von der Zeit verbreiteter „Vorschlag“: „Wenn sich die Wohlhabendsten bereit erklären würden zu einer zweimaligen Sonderzahlung von zum Beispiel 50.000 bis 150.000 Euro, jeweils in diesem wie auch im nächsten Jahr, stünden ad hoc circa 200 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung, um Existenzen zu sichern, Pleiten aufzufangen und Ängste zu mildern“, so Umverteilungskünstler Grönemeyer mit Verweis auf die rund 1,8 Millionen Millionäre, die es in Deutschland – noch – gibt. Nicht fehlen darf natürlich das Grönemeyersche Geblubbere von „eine Gesellschaft ist wie ein Familie“, wo jetzt die reichen Familienmitglieder den Ärmeren helfen müssen. Das ganze gekrönt durch den Aufruf, zu einer „neuen Kultur der gemeinsamen Verantwortung“ zurückzukommen. Oh wow!

Hört man sich Grönemeyers sozialistisches Geschwafel von wegen „Geld sei Übermaß und in Unverhältnismäßigkeit vorhanden“ an, erinnert dies zum Einen an die jüngste Forderung des roten SPD-Genossen Norbert Walter-Borjans und der feuerroten Katja Kipping. Für beide ist klar: Steuererhöhung sind – um den von Angela Merkel angerichteten Corona-Schaden irgendwie mit Geld zuzukleistern – unvermeidbar. Kipping will – und das dürfte ganz im Sinne des Herrn Grönemeyers sein – eine einmalige Vermögensabgabe, wo das reichste Prozent der Bevölkerung „beginnend mit zehn Prozent“ zur Kasse gebeten werden soll.

Grönemeyers „Aufruf“ erinnert aber auch daran, zu welchen totalitären Mitteln linksgestrickte Gestalten wie er zu greifen bereit sind. So forderte der 64-jährige Mehrfachmillionär im September 2019 in Wien – in seinem Kampf gegen das „Böse“ – von der Bühne herunter: „Dann liegt es an uns zu diktieren, wie ’ne Gesellschaft auszusehen hat. Und wer versucht, so eine Situation der Unsicherheit zu nutzen, wer rechtes Geschwafel für Ausgrenzung, Rassismus und Hetze,… der ist fehl am Platze! Diese Gesellschaft ist offen und humanistisch.“ Voller Inbrunst – und nicht unähnlich der Sportpalastrede eines gewissen Reichspropagandaminister – rief er seinem aufgeputschtem Publikum zu: „Keinen Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts! Und das ist so. Und das bleibt so.

Und wieder jubelt ihm seine Anhängerschaft zu, die – beurteilt man die Kommentare auf Facebook – in weiten Teilen aus dem grün-sozialistischen Lager stammen und nur zu gerne anderen in die Taschen greifen würden. Jedoch mischen sich unter das Sozenkonzert auch kritische Stimmen:

„Warum unterstützen Künstler, die ihr Säckchen schon voll haben, andere Künstler nicht finanziell? Wieso sehen sie dabei unsolidarisch zu?
Oder sprechen erfolgreiche Künstler jetzt nur laut mit, damit sie im Gespräch bleiben oder einen Orden für ihre Worte bekommen?“

„Alle Künstler, welche kein Geld durch CDverkäufe und Konzertausfälle wegen Corona verdienen können, einfach mal zum Arbeitsamt gehen und einen Job suchen. Werde ich als Handwerker arbeitslos, dann gibt es auch kein Geld von den Reichen für mich. Einfach mal gute Musik machen wie die Stones, Queen, Mccartney, dann muss man auch nicht über Geldmangel jammern. Einfach mal arbeiten gehen …“