Von wegen „Stille Nacht“: GdP warnt vor unfriedlichen Weihnachten

Symbolfoto: Von Gorb Andrii/Shutterstock

Berlin – Angesichts weiter steigender Infektionszahlen warnt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor einer Verlängerung des Teil-Lockdowns. „Wenn die Maßnahmen über den November hinausgehen sollten, werden wir wohl keine friedlichen Weihnachten erleben“, sagte der NRW-Vorsitzende der GdP, Michael Mertens, der „Rheinischen Post“. Er befürchte, dass dann bei vielen Menschen der Geduldsfaden reißen könnte.

„Das wird sich nicht nur auf der Straße zeigen, sondern auch bei der häuslichen Gewalt. Damit muss man leider rechnen, weil sich viele Menschen eingesperrt und beengt fühlen. Bei dem einen oder anderen mündet das dann in aggressives Verhalten“, so Mertens.

Die Polizisten stellten schon jetzt eine zunehmende Aggressivität während ihrer Einsätze fest. „Immer häufiger werden meine Kollegen bei Einsätzen angespuckt. In Corona-Zeiten kommt das Anhusten dazu. Das Anhusten ist das neue Spucken. Von den Polizisten wird das als extrem bedrohlich empfunden“, sagte Mertens.

Na und, werden die Politiker sagen. Das sind alles Kollateralschäden, damit muss die Polizei leben. Und ob in diesem Jahr der Weihnachtsmann kommen darf, wenn er nicht zur Kernfamilie gehört, ist ebenfalls fraglich.

Schon jetzt droht die die Adventszeit zum Fiasko zu werden. Alleine der Nikolaus wird wohl ausfallen. Wer hat schon Lust, kontaminierte Gummistiefel zu bestücken. (Mit Material von dts)