Chebli vs Nuhr: Wer ist der/die/das größere RassistInnen?

Sawsan Chebli versus Dieter Nuhr (Chebli: imago / Bild Nuhr: Pressefoto)

Seit Dieter Nuhr sich erdreistet hat, die Klimaheilige Greta Thunberg anzugehen oder gar den alternativlose Corona-Terror der Merkel-Regierung kritisch zu hinterfragen, ist Schicht im links-grünen Schacht, auch wenn Dieter vorher wie besessen auf die AfD eingehämmert hatte. Der jüngste, womöglich tödliche Fehler des öffentlich-rechtliche Bespaßers: Er hat eine schwarze Autorin für ihren in Buchform gepressten Rassismus kritisiert. Das Schwert gegen ihn führt nun unsere Ausnahmepolitikerin Sawsan Mohamed Chebli. 

Im Stil der sprachbehinderten Star-Wars-Figur Meister Yoda erkennt Chebli messerscharf auf Twitter:


Was nur hat Nuhr jetzt schon wieder verbrochen, dass er den Hass der geistreichen schönen Muslima auf sich zieht?

In seiner öffentlich-rechtlichen Humorsendung hatte Nuhr erzählt, dass er am Flughafen ein Buch der Podcasterin Alice Hasters mit dem Titel „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen – aber wissen sollten“ gesehen habe. Hierzu gab Nuhr – ohne vorher Chebli um Erlaubnis gefragt zu haben – zum einen das rundum korrekte Statement ab: „Zu glauben, die Hautfarbe – ob weiß oder schwarz, egal – bringe automatisch eine bestimmte Haltung mit sich, das ist ja klassischer Rassismus. Die Frau behauptet ernsthaft, als Weißer wäre ich automatisch Rassist“ Und weiter: „Ehrlich gesagt glaube ich, dass diese Form der Scheinintellektualität einer arroganten Linken maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass es so etwas wie Donald Trump geben konnte.“ Zum anderen behauptete der 60-Jährige: „Dieses Buch war in den USA ein großer Renner“.

Und schon war´s passiert: Der Komödiant war der Lüge überführt. Denn: Das wahnsinnig wichtige Buch der Lady Hasters – die Dame mit der richtigen Hautfahre durfte für die „Zeit“ Texte verfassen, war bei Anne Wills Laberrunde irgendwann mal geladen und hat eben jenes unglaublich fundierte Antirassimsus-Werk auf den Markt geschmissen, das nun auch in der Schriftreihe der Bundeszentrale für politische Bildung (bpp) wegen „ihrer persönlichen Erfahrungen als Schwarze Frau in Deutschland zum institutionalisierten und strukturellen Rassismus“ aufgenommen wurde – dieses weltbewegende Buch ist bislang gar nicht in den USA erschienen. Es wurde noch nicht einmal ins Englische übersetzt.

Somit war für Cheblis GesinnungsgenossInnen Polen offen. Wie die sprichwörtlichen Furien fiel das Who-is-Who des deutschen Kampffeminismus über den Missetäter her. Die sagenumwobene Dunya Hayali, die Rapperin Lady Bitch Ray, die linksradikale „Fachfrau“ Natascha Strobl oder der Türkeiimport Sibel Schick meldeten sich auf Twitter  zu Wort:

Domescu Möller, ein hochbegabter Internetblogger – nach Eigendarstellung ein „Schreiber mit Mitteilungdrang“ – stellt fest:


Möller steigert sich zu der Frage hoch, ob Dieter Nuhr „Landolf Ladig“ sei- angeblich ein Pseudonym hinter dem sich der AfD-Politiker Björn Höcke verstecken soll – und resümiert: Nuhr sei ein echter „Posterpoy der AfD“.

Nachdem sich die allergleiche, hasserfüllte Bagage auch auf Nuhrs Facebook-Accout herumtreibt, sah sich der ungeliebte Comedian zu einer Erklärung genötigt und schreibt:

Tja – man sollte seine öffentlich-rechtliche Birne halt nicht zu weit in die verkehrte Mainstream-Richtung strecken. Da wird Chebli und ihre Truppe mal so richtig sauer, lieber Dieter. (SB)