Spahn: Bald ist die Bevölkerung durchgeimpft

Foto: Jens Spahn (über dts Nachrichtenagentur)

Noch nie wurde ein so gefährlicher Impfstoff mit der heißen Nadel gestrickt, wie im Falle des so genannten Corona-Impfstoffes. Noch nie wurde bereits im Vorfeld mit Steuergeldern herumjongliert wie in diesem Jahr.

Langzeitschäden und Haftungen – noch nie gehört:

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht jetzt sogar schon davon aus, dass noch in diesem Jahr die ersten Bürger in Impfzentren gegen das Coronavirus immunisiert werden können. „Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen“, sagte Spahn dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagausgaben).

Er habe die Länder gebeten, dass die Impfzentren bereits Mitte Dezember einsatzbereit seien. Das scheine zu klappen. „Ich habe lieber ein startbereites Impfzentrum, das noch ein paar Tage außer Betrieb ist, als einen zugelassenen Impfstoff, der nicht gleich genutzt wird“, sagte Spahn.

Spahn zeigte sich optimistisch, dass es nicht bis Ende 2021 dauern werde, bis alle Bevölkerungsgruppen durchgeimpft seien. So benötige man für viele der voraussichtlichen Impfstoffe keine tiefe Kühlung. Sie könnten in normalen Arztpraxen gegeben werden.

„Und dann geht es schnell: Vergessen wir nicht, dass jährlich in wenigen Wochen bis zu 20 Millionen Menschen gegen Grippe geimpft werden“, sagte Spahn.

Und weil alle gebannt auf irgendwelche Zahlen gucken und so in Angst und Schrecken gehalten werden konnten, wird dieses psychologische Mittel auch in Zukunft verwendet werden:

Spahn kündigte den Aufbau einer Online-Plattform über die erreichten Impfquoten an, differenziert nach Alter und Regionen. „Insbesondere dann, wenn wir bei den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen eine hohe Impfquote erreicht haben, werden wir die Beschränkungen schrittweise lockern können.“

Nach Angaben von Spahn hat sich Deutschland über die EU-Kommission, bilaterale Verträge und Optionen inzwischen mehr als 300 Millionen Impfdosen für Deutschland gesichert. „Auch bei zwei Dosen pro Impfung hätten wir dann genug für die eigene Bevölkerung und könnten mit anderen Ländern teilen“, sagte Spahn. Der Minister kündigte an, dass sich Deutschland auch Impfdosen beim Dessauer Impfhersteller IDT sichern wird. „Aus heutiger Sicht gibt es die begründete Hoffnung, dass auch die Dessauer IDT noch 2021 eine Zulassung für einen Impfstoff schaffen könnten“, sagte er vor einem Besuch bei den Unternehmen am Montag. „Es ist sehr ermutigend und kann uns auch stolz machen, dass nach Biontech und Curevac das dritte deutsche Impfstoffprojekt auf einem vielversprechenden Weg ist.“

Und dann singen wir alle: Und wirst Du bis morgen nicht geimpft sein, so schlage ich Dir den Schädel ein.

Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie lieber nicht Ihren Arzt oder Apotheker. Denn die stecken mit Spahn mit Sicherheit unter einer Decke. (Mit Material von dts)