Und nun, liebe Kirche? Iran lässt Christen auspeitschen

Peitsche (Symbolbild: shutterstock.com/Von ALEKSANDR TANNAGASHEV)

Die friedliche Religion des Islams zeigt wieder ihr hässliches und wahres Gesicht: Die Islamische Republik Iran verhängte am Sonntag eine Strafe von 80 Peitschenhieben gegen Zaman Fadaee, einen iranischen Christen, weil er beim Abendmahl Wein getrunken hatte. Die Kirche schaut diesem Treiben seit Jahren zu, ohne ihre Stimme laut und vernehmlich zu erheben. Lieber steckt man die Energie in die „Seenotrettung“. 

Seit der Iran 1979 eine Islamische Republik wurde, liegt die Macht des Landes beim religiösen Oberhaupt des Landes, dem Mullah-Regime. Die Regierung übt einen massiven Druck auf Christen aus. Insbesondere Christen mit muslimischem Hintergrund und Christen aus Freikirchen, die das Evangelium an Muslime weitergeben, werden hart verfolgt.

So erging es auch Zaman Fadaee, einem iranischen Christen. Die islamischen Menschenschinder verhängten gegen ihn am vergangenen Sonntag eine Strafe von 80 Peitschenhieben, weil er beim Abendmahl Wein getrunken hatte. „Das iranische Regime verurteilte Saheb zu einer sechsjährigen Haftstrafe in Teherans berüchtigtem Evin-Gefängnis, weil er Hausgottesdienste organisiert und das ‚zionistische‘ Christentum gefördert“ habe, berichtet hierzu Mena-Watch. Fadaee, der vom Islam zum Christentum konvertiert ist, habe bei der Auspeitschung Verletzungen erlitt. „Es ist für Muslime illegal, Alkohol zu trinken, aber es gibt Ausnahmen für anerkannte religiöse Minderheiten, einschließlich Christen. Konvertiten wie Youhan und Saheb werden jedoch nicht als Christen anerkannt“, heißt es mit Verweis auf die Jerusalem Post weiter. Dort wird von einen ähnlichen Fall berichtet, bei dem ein Konvertit ebenfalls zu 80 Peitschenhieben verurteilt worden war.

In Anbetracht der Tatsache, dass Christen mittlerweile zur größten verfolgte Gruppe weltweit gehören, wundert es dann doch, dass von den christlichen Kirchen seit Jahren kein Aufbegehren zu vernehmen ist. Insbesondere die Evangelische Kirche scheint ihr Hauptgeschäft mittlerweile darin zu sehen, als sogenannte „Seenotretter“ mehrheitlich junge muslimische Männer über das Mittelmeer nach Europa zu verbringen, anstatt ihren bedrängten Glaubensgeschwistern zur Seite zu stehen. Dass das deutsche Staatsoberhaupt Frank-Walter Steinmeier unverdrossen und mehrmals dem islamischen Menschenschinderregime Glückwünsche zum Jahrestag der islamischen Revolution zukommen ließ, ist nicht weniger bezeichnend. (SB)