Gertrud Höhler rechnet ab: „Autoritäre Regime verwenden Corona als Waffe“

Gertrud Höhler (Bild: Foto: Udo Grimberg, siehe Link; Creative Commons by-sa-3.0 de)
Gertrud Höhler (Bild: Foto: Udo Grimberg, siehe Link; Creative Commons by-sa-3.0 de)

Gertrud Höhler, renommierte Literaturwissenschaftlerin, Publizistin und Politikberaterin, ist sich sicher, dass die Welt nach Corona nicht mehr so sein wird wie zuvor. In ihren aktuellen Buch „Die Corona-Bilanz: Die Würde des Menschen ist unantastbar“ rechnet die 79-Jährige auch mit Merkels Corona-Panikmache und den unheilvollen Lockdowns ab.

Dass Gertrud Höhler als ausgemachte Angela-Merkel-Kritikerin gilt, machte sie in der Vergangenheit bereits in verschiedenen Büchern und medialen Auftritten klar. Sie zeigte unter anderem auf, dass Merkel, beeinträchtigt durch ihre Sozialisation in der DDR, am „Zerfall der Demokratie“ arbeitet und unter der Hand ein autoritäres Regime installiert.

Die zur „Corona-Pandemie“ hoch geputschte Viruserkrankung und der Umgang damit spiele autoritären Regimen geradezu in die Hände, schreibt die Bestseller-Autorin. „Im Namen von Corona werden autoritäre Regime noch mächtiger: Sie verwenden das Virus als Waffe.“ In ihrer scharfen, wachrüttelnden Analyse stellt Gertrud Höhler die zielführenden Fragen: Sind wir vorschnell dem Vorbild autoritärer Staaten gefolgt? Warum trennt Gesundheitspolitik die Menschen voneinander, um sie zu retten? Weshalb werden alte Menschen eingezäunt, dürfen Kinder nicht mehr singen? Muss Corona-Politik wirklich die Marktwirtschaft abschalten?

Gertrud Höhler - Die Würde des Menschen ist unantastbar - Kopp Verlag 12,00 Euro
Gertrud Höhler – Die Würde des Menschen ist unantastbar – Kopp Verlag 12,00 Euro

„Wie leichtfertig haben wir in der Corona-Krise die Menschlichkeit verraten!“, so die Feststellung Höhlers. Alte, die im Alten- oder Pflegeheim isoliert wurden. Kranke, deren Operation verschoben wurde. Kinder, die nicht in die Schule, nicht in die Kita, nicht mit anderen Kindern spielen durften, Alleinerziehende und Familien, die mit Homeoffice und Kinderbetreuung allein gelassen wurden. Sterbende, die sich nicht von ihren Lieben verabschieden konnten. Unbarmherzig habe eine Gesundheitsbürokratie aus Politik und Virologie den Lockdown über das ganze Land verhängt.

„Das Rezept, dem diese radikale Abwehr des viralen Feindes folgte, kam aus der totalitären Planwirtschaft Chinas“, resümiert Höhler. Allein dadurch habe Peking seinen gefährlichen Einfluss erweitert. Höhler ist besorgt: „So demokratisch wie wir hineingeraten sind in die Pandemie, werden wir nicht herauskommen.“

Im Gegensatz zu Chinas Planwirtschaft haben die Lockdowns dramatische Folgen für unsere Ökonomien. Die Rettungsaktionen der Staaten, die nach dem Shutdown einsetzen, werden von den politisch Agierenden als Kampfmittel gegen das Virus ausgegeben und so kritischen Diskussionen entzogen, warnt die frühere Kohl-Beraterin. Dabei hätten Milliarden-Programme der EU-Mitgliedsstaaten dramatische Auswirkungen auf die Wirtschaftsordnung. Europa gleite „flächendeckend in eine Staatswirtschaft“ ab, die „uns deutlich näher an die Konkurrenten von gestern bringt“.

Die Bestseller-Autorin kritisiert allem voran, dass der Schutz der Menschenwürde, die in Artikel 1 des Grundgesetzes festgeschrieben ist, nicht das überragende Ziel der Pandemiebekämpfung war: Wenn Gesundheitspolitik mehr zerstört als das Virus verwüsten kann, dann geht sie auf Kosten der Würde, die unser Grundgesetz „unantastbar“ nennt: „Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Bestellinformation: Gertrud Höhler – Die Würde des Menschen ist unantastbar – Kopp Verlag 12,00 Euro

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