Drosten ist schon ganz heiß: Mers- Erreger als „Kandidat für die nächste Pandemie“

Wer sich ernsthaft noch der Illusion hingibt, sobald Corona „besiegt“ ist – ob durch „Durchseuchung“ oder Durchimpfung der Bevölkerung – würde so etwas wie „Normalität“ wieder Einzug halten, der hat nichts verstanden. Man muss nur die Ohren aufsperren und auf die verräterische Sprache der Protagonisten dieser Pandemie achten: Bereits jetzt hat der virologische Hohepriester Christian Drosten den „nächsten Kandidaten für eine Pandemie“ ausgemacht.

Nach Ablauf der jetzigen Krise will sich Drosten deshalb verstärkt dem Mers-Virus widmen. Dieses hat seiner Meinung nach das Potenzial für den „nächsten Pandemiekandidaten“, wie er gegenüber dem Wirtschaftsmagazin „Capital“ erklärte. Deshalb will Drosten als amtierender Charité-Chefvirologe nach der jetzigen Pandemie mit einer eigenen Arbeitsgruppe – so wörtlich – „ein neues Thema aufbauen„. Die Formulierung lässt tief blicken. Was in diesem Jahr dabei herauskam, als Virologen eine mutmaßlich unauffällige Erscheinungsform der saisonalen Grippe „als Thema aufbauten“ und einen Erreger zur Viruspandemie erklärten, der weder in puncto Übersterblichkeit noch Virulenz an heftige Grippewellen der vergangenen Jahre heranreichte – daran wird die Menschheit wirtschaftlich und sozial noch auf Generationen zu tragen haben.

Indem man seit neun Monaten weltweit nur noch auf Spezialisten, Experten und Fachidioten bestimmter wissenschaftlicher Fachrichtungen hört – Virologen, Infektiologen, Immunologie, Epidemiologen, Hygieniker – trat eine fahrlässige und unverantwortliche Verengung des medialen und politischen Wahrnehmungsspektrums ein. Die Fixierung auf einen einzigen Ausschnitt aller politikrelevanten Entscheidungsfelder und Disziplinen hat nicht nur zahllose andere Alltags- und Lebensbereiche aus dem Blick geraten lassen und zu deren Vernachlässigung geführt; sie hat auch jedes Augen- und Normalmaß, jede Verhältnismäßigkeit bei der Abwägung von allfälligen Lebensrisiken zerstört. Die Folge ist eine Gesundheitspsychose, eine in die Köpfe getriebene Hypersensibilität mit phobischen Auswirkungen auf zwischenmenschlichen Umgang, Nähe und gelassenen Umgang mit Ansteckungsgefahren. Begleiterscheinungen wie Masken und Abstandsregeln begründen Verhaltensstörungen auf Jahrzehnte.

Drosten will „neues Thema aufbauen“

Aus gutem Grund hat man zu allen politisch ausgeglichenen Zeiten keiner einzelnen gesellschaftlichen Gruppe zu großes Gewicht beigemessen. Noch nie war es dem Gemeinwesen zuträglich, wenn Fanatiker oder Technokraten das Zepter übernehmen – ob es sich dabei um Ökonomen, um religiöse Führer oder um politische Ideologen handelt. Hätte man Virologen schon früher soviel Aufmerksamkeit eingeräumt wie 2020, dann hätten wir vermutlich seit Jahrzehnten eine Pandemie nach der nächsten.

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Doch nachdem nunmehr die Katastrophenroutine eingezogen ist, wird das nächste Virus nicht lange auf sich warten lassen – und alles was es dazu braucht, sind wieder irgendwelche politisch festgelegten „Inzidenzwerte“, bei deren Überschreitung das ganze Spiel wieder von vorne losgeht. In diesem Kontext ist Drostens Mers-Interesse zu sehen – und wenn es nicht Mers ist, dann Sars-CoV3 oder 4 oder 10. Dies  wird unsere Zukunft sein – solange Virologen auch nach dieser Pandemie ihre verhängnisvolle Nähe zu politischen Entscheidungsträgern behaupten können. Christian Drosten scheint fest davon überzeugt zu sein – und er baut vor, begünstigt von den katastrophenlüsternen Medien, die es gar nicht abwarten können, die nächste pandemische Sau durch Dorf zu treiben. Vermutlich kann einer wie Drosten gar nicht mehr anders: Der Geist ist aus der Flasche, der Gott- und Retterkomplex der Virologie hat sich verselbständigt. Mit der Folge, dass uns „gefährliche Viren“ fortan am Fließband heimsuchen werden. (DM)