Firma geht gegen Querdenken wegen Markenrechtsverletzung vor

Das Münchner Unternehmen „Querdenken United“ geht gegen die Eintragung der Marke „Querdenken 711“ beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) vor. „Wir werden verwechselt, und das schadet“, erklärt der Geschäftsführer.

Michael Ballweg, Gründer der Initiative „Querdenken“ hatte bereits im Juni die Marke „Querdenken 711“ beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) angemeldet. „0711“ steht für die Vorwahl Stuttgarts.

Widerspruch gegen die Eintragung der Marke legte das in München ansässige Unternehmen namens „Querdenker United“ ein. Auf Facebook und gegenüber der FAZ erklärt das Unternehmen: „Wir werden verwechselt, und das schadet.“ Sein 1999 gegründetes Unternehmen wird im DPMA-Register als Inhaber der Marke „Querdenker“ in Deutschland geführt. Die Marke sei bereits 2011 eingetragen worden.

Das Münchner Unternehmen gibt sich dem Bericht zufolge optimistisch, dass sein Widerspruch Erfolg haben wird. Die Internetseiten querdenker.de und querdenker.one gehören ebenfalls dem Unternehmen.

Ballweg teilte nach Angaben der „FAZ“ auf Anfrage mit: „Aufgrund unserer Erfahrung mit irreführender Berichterstattung haben wir die Wortmarke Querdenken mit Ergänzung der entsprechenden Orts-Initiativen sichern lassen, um im etwaigen Fall Missbrauch dieses Namens zu unterbinden.“ (SB)