Lauterbach ruft zur finalen Vernichtung des Einzelhandels auf

Karl Lauterbach (SPD) (Foto: Imago)

Wenn man sich die täglich neuen Epistel und Verlautbarungen des mit weitem Abstand neurotischsten Corona-Radikalen der Republik Karl Lauterbach anhört, so stellen sich Fassungslosigkeit und Unglaube längst nicht mehr darüber ein, was dieser Mann von sich gibt. Sondern dass ihm – aus unerfindlichen Gründen – von den deutschen Leitmedien in Wort und Bild weiterhin eine Plattform geboten wird, seinen offensichtlichen Irrsinn zu verbreiten. Lauterbachs Medienpräsenz ist allerdings auch der einzige Grund, warum man sich nolens-volens mit ihm auseinandersetzen muss – so wie bei seiner jüngsten Forderung.

Lauterbach fordert jetzt ernsthaft einen „Shopping-Verzicht zu Weihnachten„: Im Zuge einer freiwilligen „Vorquarantäne vor den Festtagen“ sollten die Deutschen auf Stadt- und Einkaufsbummel verzichten und besser „nicht so viel shoppen„. Welche Folgen dies für die ohnehin sterbenden Innenstädte und die gebeutelten Einzelhandelsgeschäfte hat, juckt diesen aus Steuergeldern alimentierten, krisenfest versorgten Berufspolitiker natürlich mitnichten. „Das Geschenk müssen wir selbst sein und nicht das, was wir mitbringen„, so Westentaschenphilosoph Lauterbach in makaberstem Zynismus.

T-Online“ zitiert den SPD-„Gesundheitsexperten“ mit den Worten, Weihnachten dürfe den Menschen „nicht als das Fest in Erinnerung bleiben, an dem sie Angehörige wegen des Virus verloren haben„. So etwas äußert Lauterbach als Fürsprecher von Maßnahmen, die schon heute weit mehr Menschenleben forderten, als sie angeblich retten sollten – und die ihm trotzdem nie weit genug gingen.

Die Online-Riesen sagen danke

Amazon & Co., die Online-Riesen, die sich an der politisch seit neun Monaten betriebenen vorsätzlichen Zerstörung des gesamten ortsgebundenen Einzelhandels wie auch diverser Fachmärkte dumm und dämlich verdienen und vom größten politisch erzwungenen Vermögensabfluss ins Ausland (hin zu US-amerikanischen Konzernen und chinesischen Herstellern) schamlos profitieren, können ihr Glück kaum fassen, dass nützliche Idioten des Corona-Staates, deren Säulenheiliger und Panik-Hohepriester Lauterbach längst ist, unbeirrt weiter für ihr Geschäftsmodell trommeln.

Die bizarre Verbotslust Lauterbachs beschwört Zustände herauf, die problemlos mit dem protestantischen Verzichtsregime Calvins in Genf, Savonarolas Gottesstaat in Florenz oder dem Mullah-Regime im Iran mithalten können – und sogar den Träumen anarchistischer Postkommunisten nahekommen: Keine Kontakte. Keine körperliche Nähe. Keine materiellen Güter. Kein Konsumismus. Und: keine Feiern, keine Ausgelassenheit, keine Geschenke – ein Dorado für Pietisten und Islamisten gleichermaßen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Betroffenen nach dieser Fake-Pandemie nicht vergessen, wem sie den Scherbenhaufen zu verdanken haben – und die Wahnsinnsappelle Karl Lauterbachs in wohlweislicher Erinnerung behalten werden. (DM)