Corona-Lockerungen gleich Auschwitz-Massenmord? Grüne Hetzerin fordert Sippenhaft für Virologe Streeck

Hendrik Streeck (Bild: Frank Burkhard, siehe Link, CC BY 2.5)Burkhard, siehe Link, CC BY 2.5)"/>
Ziel schmutziger Anfeindungen: Prof. Hendrik Streeck (Foto:http://hiv-forschung.de/essen-lab-members/streeck)

Julia Probst, Bloggerin und Lippenleserin, ist in vielerlei Hinsicht ein Klon von Marina Weisband: Einst Piratenpartei-Galionsfigur, dann frisch gehirngewaschen, gewendet und gebügelt zu den Grünen gewechselt, zeichnet sie sich seither durch dümmliche Tweets aus – stets eingedenk der eigenen physischen Attraktivität, die sie bei jeder Konfrontation natürlich als sexistisch-chauvinistische Aufdringlichkeit anprangert, mit der sie einerseits gerne kokettiert (Twittername: „Augenschmaus“). Doch wie hübsch auch das Köpfchen sein mag: Die geistige Gülle, die ihm entströmt, hat es in sich.

Mit einem an menschenverachtendem Hass kaum zu überbietenden Tweet redete Probst jetzt der glatten Sippenhaftung das Wort – indem sie dem Bonner Virologen Hendrick Streeck vorwarf, Enkel des Chemikers Hans Streeck zu sein, der an der Konzeption des IG-Farben-Werks in Auschwitz beteiligt war (bei Probst wird daraus die Aussage, er habe  „…einen großen Teil von Auschwitz mitgeplant“, obwohl es sich strenggenommen dabei um Fabrikanlagen im Außenlager II in Monowitz handelte, in dem Arbeitshäftlinge zum Einsatz kamen). Außer dieser von Probst behaupteten Quasi-Erbschuld  des 1977 geborenen Virologen Streeck rückte die Grüne diesen zusätzlich in die geistige Nähe der nationalsozialistischen Massenvernichtung mit dem unfasslichen Hashtag  „SterbenmitStreeck“, was eine Kontinuität zur Holocaust-Verstrickung seines Großvaters nahelegen soll.

(Screenshot:Twitter)

Der Satz „schon damals hieß es sozialdarwinistisch“, der das Menschheitsverbrechen der industriellen Massenvernichtung mit Streecks Positionen zur Corona-Politik gleichsetzt, wie auch die Unterstellung einer „Hochhaltung“ von „Gedankengut“ sind im Prinzip ein glatter Fall für den Staatsanwaltschaft. Aber Probsts widerwärtige Hetze wird, jede Wette, wieder einmal folgenlos bleiben – so wie man dies bei linksgrünen „Aktivist*Innen“ in ihrer Gesinnungs-Narrenfreiheit nicht anders gewohnt ist. Wäre diese Superspreaderin des Hasses doch besser Lippenlesen geblieben… (DM)