Corona-Maßnahmen: Warum wir uns wehren müssen

Darf diskriminiert werden Foto:Imago/Weber)

Die Schäden durch die Corona-Maßnahmen sind größer als die durch Corona selbst. Wir, die Bevölkerung, können dies nicht weiter hinnehmen.

Von Jan Henrik Holst

Anfang dieses Jahres brach, wie allseits bekannt, das Corona-Problem über uns herein. Jedoch sehr bald hatten wir ein weiteres Problem: das der Gegenmaßnahmen. Gegenmaßnahmen dürfen – das ist banal – nie schlimmer sein als das ursprüngliche Problem selbst. Darüber, ob dies im vorliegenden Fall zutrifft, ist Diskussion und Dissens möglich.

Auf der einen Seite stehen also Kranke und Tote durch Covid-19. Auf der anderen stehen: Gesundheitsschäden durch Masken bis hin anscheinend zu toten Schülerinnen im Bus (wie eine 13-jährige in Rheinland-Pfalz), gequälte Schulkinder, psychische Schäden, Tod durch verschobene Operationen, Staatsverschuldung, lahmgelegte Wirtschaftsbranchen, Diskussionen und Aggressionen rund um Maske falsch auf, gar nicht auf usw.; das Berufsleben von zig Millionen von Menschen wird ständig torpediert oder lahmgelegt, viele werden zerfressen vor beruflichen und finanziellen Sorgen, der Abstieg in die Armut kündigt sich an, usw. usf.; die Liste ließe sich lange fortsetzen.

All das, um Menschen vor einer Krankheit zu bewahren, die für die meisten symptomfrei verläuft oder wenn nicht, jedenfalls meist harmlos. Nur für sehr wenige, im Durchschnitt über 80-jährige, und dann überproportional bei Übergewichtigen, Rauchern und Angehörigen anderer Risikogruppen, ist sie tödlich. Zum Teil hat man also selbst noch einen Einfluß darauf, ob man einer Risikogruppe angehört; nur für sein Alter kann man nichts. Der Hamburger Rechtsmediziner Püschel bemerkte sogar, es seien alle Corona-Toten, die er obduzierte, ein paar Wochen oder Monate später sowie gestorben. Selbst wenn dies nicht immer zutreffen sollte: Die Tendenz wird klar.

Nun ist zu bedenken: Über das eine Problem, Corona, haben wir eine Statistik. (Sie wird uns täglich gemeldet.) Diese Statistik ist zwar, wie vielfach bemerkt, keineswegs unproblematisch, doch immerhin existiert sie. Über das andere Problem, nämlich die Folgen der Gegenmaßnahmen, existiert solch eine Statistik nicht. Erstens mit Absicht nicht: Denn sie würde ja per definitionem die „Kollateralschäden“ dokumentieren. Sie wäre aber auch schwierig zu erstellen: Wie weit waren z. B. bei einem konkreten Selbstmord oder bei einem durch Sorgen mitbedingten Herzinfarkt die Corona-Maßnahmen oder die Medien-Panikmache relevant?

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In Abwesenheit der „zweiten Statistik“ müssen wir zu Näherungen greifen. Ich bin selbst Wissenschaftler und muß oft große Mengen an Daten überschlagsweise abschätzen. (So muß ich z. B. Sprachverwandtschaft einschätzen: Sehr bald ist nach Betrachten von Daten klar, daß Niederländisch und Deutsch näher miteinander verwandt sind als eines von beidem mit Schwedisch.) Für die Abschätzung ist relevant: Covid-19 betrifft nur eine kleine Minderheit an Menschen. Die Gegenmaßnahmen aber alle 83 Millionen in Deutschland, entsprechend anderswo auf der Welt. Die Schäden bei all diesen 83 Millionen muß man im Geiste aufaddieren.

Zudem hilft die persönliche Erfahrung aus diesen Monaten. Ich kenne keine einzige Person, die an Covid-19 starb. Ich kenne nur eine, die es überhaupt gehabt hat – oder genauer gesagt: ein positives PCR-Test-Ergebnis hatte. Zwei alte Weggefährten starben auf natürliche Art: Schlaganfall bzw. Krebs; eine weitere Person brachte sich um. Eine andere Person, die ihren Beruf jetzt nicht mehr ausüben darf, sagte zu mir, wenn ihr Partner nicht wäre, würde sie sich „einen Strick nehmen“. Man nehme mir nicht übel, daß dies eben meine Erlebnisse 2020 sind und sie mich prägen. Ich fordere jeden auf, seine eigenen Erfahrungen aus 2020 zu durchdenken sowie andere nach den ihrigen zu fragen.

Das ethische Dilemma, das hinter dem Vergleich der zwei Probleme – Covid-19 bzw. Gegenmaßnahmen – steht, ist komplex. Dennoch liegt offen zutage: Die Corona-Politik funktioniert so nicht. Die Politiker verstehen dies jedoch nicht; sie haben sich verrannt, zudem geistig abgeschottet. Daher müssen wir uns wehren.

Und wir brauchen keine Angst zu haben – obwohl es ja ein offizielles Papier gibt, daß uns diese einjagen soll; man google „um die gewünschte schockwirkung zu erzielen pdf“.

Die „Irrtums-Kaskade“

Corona-Zahlen: Kaum schaltet man das Radio ein, wird davon gesprochen. Aber was genau geschieht da? Es gibt eine „Irrtums-Kaskade“ zu Corona:

– Lange nicht jeder, der positiv getestet worden ist, ist auch wirklich positiv. Denn Tests unterliegen Fehlern. Wenn sie in hoher Zahl stattfinden, gibt es auch viele Fehler. Die täglichen Nachrichten sprechen immer noch von „Neuinfektionen“, aber in Wirklichkeit sind es positive PCR-Tests – was nicht das gleiche ist.

– Lange nicht jeder, der tatsächlich positiv ist, ist auch ansteckend oder krank.

– Lange nicht jeder, der krank ist, ist ernsthaft krank oder muß ins Krankenhaus; das ist nur bei einer sehr kleinen Minderheit der Fall.

– Lange nicht jeder, der ins Krankenhaus muß, muß beatmet werden.

– Lange nicht jeder, der beatmet werden muß, stirbt.

– Lange nicht jeder, der „an oder mit“ dem Covid-19-Virus im Körper gestorben ist, ist tatsächlich „an“ dem Virus gestorben. Viele starben ohne Bezug zu Covid-19 und hatten nur nachgewiesenermaßen irgendwann mal das Virus im Körper – und die Zahl solcher Menschen steigt logischerweise, weil ja jeden Tag soviel getestet wird.

In Deutschland sterben pro Tag etwa 2500 Menschen. Davon nur eine kleine Minderheit „an oder mit“ Covid-19, noch weniger „an“. Nichts daran ist unnormal. Sterben ist der Lauf der Welt, genau wie Geborenwerden. Wer wirklich etwas gegen das Sterben von Menschen tun will, muß in erster Linie etwas gegen Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ungesunde Lebensweisen, Haushaltunsfälle, Suizide, Hitzetote, Krankenhauskeime und vieles mehr tun.

Man stelle sich ein Drehbuch für eine Katastrophen-Film vor, in dem die überwiegende Mehrheit der Menschen an etwas ANDEREM stirbt, und nur wenige an der Krankheit (oder durch die Aliens, die Flutwellen oder die Zombies, oder welche Gefahr auch immer der Film zum Thema macht). Solch ein Drehbuch würde in Hollywood durchfallen, und zu Recht. Aber das ist die Realität des schlechten Films, den wir zur Zeit erleben.

Über die Proteste und die Berichterstattung

Ich war selbst auf einer Querdenker-Demo, und zwar in Ahrensburg am 24.10.2020, auf der von verschiedenen Rednern viel Vernünftiges gesagt wurde; insbesondere fielen mir die vielen Eltern auf, die ihre Sorgen ausdrückten. Dennoch brachte ein Käseblatt gleich im ersten Satz das Wort „rechts“ unter, obwohl kein einziger als „rechts“ zu wertender Satz gefallen war. Später brachte der betreffende Schreiberling auch „Verschwörungstheorien“ in sein Werk. Mein ehrlicher Eindruck, der ich fast die gesamte Zeit vor Ort war: Für diesen konkreten Zeitungsbericht wäre das Wort „Lügenpresse“ angemessen gewesen.

Ebenfalls nicht in Ordnung war zum Beispiel der Beitrag von 16.10., 14:10 Uhr auf Deutschlandfunk in der Sendung „Deutschland heute“ mit dem Titel: „6 Monate Querdenken-Bewegung – wie radikal ist sie geworden?“ Dieser Titel manipuliert per „Framing“; er jubelt dem Hirn des Hörers unter, es stünde schon fest, die Bewegung sei „radikal“, es ginge nur um das Ausmaß. „Wie X ist …“ mit X = Adjektiv ist zur Zeit ein beliebtes Manipulationsschema.

Ulrich Mies - Jens Wernicke - Fassadendemokratie und Tiefer Staat - Kopp Verlag 19,90 Euro
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Diese zwei Negativbeispiele ließen sich stark vermehren. Sie sollen jedoch keine pauschale Verurteilung der Medien sein. Sehr ausgewogen und gut war z. B. die Doku auf Arte „Corona: Sicherheit kontra Freiheit – Deutsche, Franzosen und Schweden in der Krise“, gesendet am 10.11.2020. (Noch im Internet abrufbar.)

Es kursieren unter Querdenkern auch Theorien, die mich persönlich nicht überzeugen können. Ich gehöre zum Beispiel nicht zu denjenigen, die den Politikern böse Absichten unterstellen. Meiner Einschätzung nach liegt das Problem der deutschen Corona-Politik nicht an bösem Willen, sondern an Mangel an Kompetenz. Jedoch liegt es ja gerade im Wesen eines freien geistigen Austauschs, daß offen alle Theorien ausgesprochen werden dürfen. Journalisten sollten bei Berichten über die Querdenker nicht einzelne verbale Fehltritte herausgreifen (dies es gibt), sondern sollten sich bemühen, ein realistisches Gesamtbild zu zeichnen.

Über Masken und Maßnahmen

Es fängt bei der vermutlich wirkungslosen und sogar schädlichen Maskenpflicht an. Diese wurden am 27.4. (bzw. Schleswig-Holstein 29.4.) eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren aber alle Zahlen zu Covid-19 bereits seit mehreren Wochen am Sinken. (Das ist auch der Grund, warum dieses Ereignis in Chroniken zur Corona-Krise oft nicht eingetragen wird.) Sie sanken dann weiter, sie wären aber auch ohne Maskenpflicht weiter gesunken.

Das zeigt auch der Vergleich mit Schweden: Dort gab es zu keinem Zeitpunkt eine Maskenpflicht, aber die Corona-Entwicklung ging entspannt immer weiter nach unten. Die Graphik der WHO dazu ist hier:

https://covid19.who.int/region/euro/country/se

Pro Tag gibt es jetzt zwischen zwei und etwas über zwanzig Toten an oder mit Covid-19. Manchmal wird gesagt, Schweden könne sich seine Politik leisten, weil es so dünn besiedelt sei. Aber das beruht auf Irrtümern. Denn fast alle Einwohner tummeln sich im südlichsten Drittel des Landes. Dort hat man dann in etwa die Bevölkerungsdichte der neuen Bundesländer und der USA. Das soziale Leben ist umtriebig. Die schwedischen Nachrichten drehen sich fast gar nicht mehr um Corona, sondern wieder um andere Themen. Ferner wird gesagt, in einem früheren Stadium seien viele Menschen in Schweden gestorben, und zwar proportional zur Einwohnerzahl mehr als in Deutschland. Das ist wahr und bedauerlich. Es steht aber in keinerlei Zusammenhang zu dem, was jetzt geschieht; seit Monaten nimmt die Entwicklung einen sehr positiv aussehenden Verlauf. Tatsache ist und bleibt: Ohne Maskenpflicht sanken die Zahlen für Monate. Das beweist: Die Maskenpflicht bringt nichts. (Genauso das sagten auch die UNO und Jens Spahn noch am Jahresanfang.)

Es ist auch nicht angebracht zu glauben, derart flüchtige Kontakte wie z. B. im Supermarkt müßten mit einer Maske erfolgen. Zwar ist Covid-19 wesentlich ansteckender als HIV, aber so übergriffig nun auch wieder nicht. Es ist wahr: Man sollte sich nicht mit potentiell Infizierten eine Viertelstunde lebhaft unterhalten und beim Sprechen sich gegenseitig leicht ins Gesicht spucken. Es ist nicht etwa so, als sollten wir gar nichts gegen Covid-19 tun. Aber: Die Maske schützt vor allem vor Bußgeld, sonst vor nichts.

Statt dessen transportiert sie Keime und Dreck, nimmt den Atem, führt zu Diskussionen und Handgreiflichkeiten, immer wieder zu Pöbeleien gegen Attestbesitzer, läßt einen sein eigenes CO2 atmen, verursacht Leid für unsere Kinder usw. Die meisten von uns machen doch diese Erfahrungen.

Buch Stefan Schubert Vorsicht Diktatur
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Der ganze Knackpunkt liegt in der Phrase „gegenseitig schützen“. Der Zwang zur Maskerade beruht ja auf der Ansicht, durch Masken schütze Person A Person B und umgekehrt. Das aber ist höchst fraglich. Und wenn es nun nicht zutrifft, jemand das nicht glaubt oder nicht will? In einer normalen Gesellschaft läuft es doch so: Jeder schützt sich selbst. Er kann dazu auch andere Typen von Masken benutzen, z. B. FFP3-Masken, wenn er das für sinnvoll hält. Es muß einmal ausgesprochen werden: Die Maskenpflicht ist ethisch nicht in Ordnung. Normal wäre: Jeder entscheidet selbst. So entschiede dann auch jeder selbst, wieviel Pandemie für ihn ist – oder wie wenig. Man könnte im Alltag – im Straßenbild, in den Supermärkten usw. – sehen, wieviel Pandemie für die Leute ist. Dies ist aber vielleicht gar nicht gewollt. Es wäre jedenfalls ein zuverlässigerer Indikator als die Umfragen.

Wir müssen statt dessen die Risikogruppen schützen. Oder präziser noch: diese frei entscheiden lassen. Wenn ein Heimbewohner lieber seine Enkelkinder umarmen möchte, ist das ebenfalls in Ordnung und muß sein Recht sein. Mehr zum Thema Masken ist von meiner Person hier publiziert:

https://www.novo-argumente.com/artikel/was_waere_ohne_maskenpflicht

Auch die anderen Maßnahmen sind ethisch nicht vertretbar. Jeder, der ein Restaurant, ein Hotel, eine Disco usw. betritt, tut dies freiwillig. Es ist deswegen nicht in Ordnung, diese Einrichtungen zum Schließen zu verdonnern. Zudem können finanzielle Kompensationen nicht zum Gehtnichtmehr gezahlt werden. Schulden zu machen geht nicht ohne Folgen ab. Wenn jemand anders nun ein Problem hat mit demjenigen, der ein Restaurant usw. besucht hat, dann ist das, ganz ehrlich, SEIN Problem. Der Gedanke, daß jemand selbst für seine Gesundheit verantwortlich sein könnte, z. B. für seinen Zucker- und Zigarettenkonsum oder seine Risikosportarten, ist seit Beginn der Krise völlig aus dem Blickfeld verschwunden. Es wird immer die Verantwortung auf den anderen geschoben. Der ist der Böse. Wir können jedoch nicht Dinge, die noch 2019 das Normalste der Welt waren, 2020 als unnormal einstufen. Solch eine neue Zeitrechnung, solche „neue Normalität“, dürfen wir uns nicht aufdrücken lassen.

Deutschland war schon vor der Krise das wohl bürokratischste Land der Welt. Jetzt ist es noch schlimmer: Bürokratie und Regelungswut jagen von Rekord zu Rekord. Alle paar Tage neu wird dem Bürger zugemutet, daß er sich merkt (und zwar je nach Bundesland), was er alles schon nicht mehr darf: so und so viele Personen aus so und so viel Haushalten dürfen dies oder jenes oder auch nicht. Sonst drohen Strafen. Es liegt doch offen zutage, daß sich die Politik verrannt hat.

Auch erschreckend ist, in welche Abhängigkeit von Technik, Internet, Apps usw. wir uns bewegen. Jedem sozial Schwachen und jedem Rentner wird jetzt abverlangt, daß er über Schnickschnack verfügt, der erst vor einigen Jahren überhaupt erfunden wurde. Und dabei übrigens auch die betreffenden Konzerne mitfinanziert. Zudem muß man mit dieser Technik erst einmal umgehen können – was nicht von jeder Oma erwartet werden kann.

Überaus problematisch und ein langes Thema sind auch die Angriffe auf die Grundrechte, der ständige Schwund von Freiheit, die besorgnisserregenden Einschränkereien unserer Demokratie und das massive Ver- und Behindern von Demonstrationen.

Und wie wollen wir eigentlich mit zukünftigen Epidemien umgehen? Das menschliche Immunsystem braucht geradezu Viren und Herausforderungen, um nicht zu verkümmern. Wir dürfen nicht zusteuern auf eine Welt, in der die Menschen der Industrieländer nur noch mit einer Serie von Impfungen überhaupt leben können, weil ihre natürlichen Abwehrkräfte und Ressourcen verkümmert sind.

Vielleicht darf ich für einen Absatz polemisch werden. Vermutlich kommt als nächstes die Erkenntnis, daß wir alle Strohhüte aufsetzen müssen, um uns „gegenseitig“ vor etwas zu schützen. Wer dies nicht tut, riskiert hohe Strafen. Natürlich müssen diese Strohhüte zusätzlich zu den Masken getragen werden. Ob es bei Fehlen von beidem Rabatt gibt, steht noch nicht fest. Nach den Strohhüten kommen die Reflektoren auf dem Rücken, usw.

Noch etwas zu Schweden: Der schwedische staatliche Gesundheitsexperte Johan Carlsson warnt jetzt vor einer Impfung vor Covid-19. Bei der Schweinegrippeimpfung in Schweden 2009 – da nahm 60% der Bevölkerung teil – hatte es bei vielen Menschen schwere Impfschäden, vor allem in Form von Narkolepsie, gegeben:

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfung-schweden-entschaedigt-narkolepsie-patienten-a-1092175.html

Bei der Massenimpfung, wie sie derzeit in Deutschland geplant ist, sind daher anscheinend wieder Impfschäden und Tote vorprogrammiert.

Teile der Politik in Deutschland leiden an einer fixen Idee „Corona-Bekämpfung“, ohne noch auf irgend etwas anderes zu blicken. Dabei sind die Folgen der Gegenmaßnahmen ebenfalls zu bedenken. Statt dessen werden Kritiker weggepöbelt und wegzensiert.

Woran es liegt

Diese Staat wird falsch gesteuert. Das Problem sitzt im Kanzleramt. Wer ist überhaupt diese Merkel, die nun schon seit 15 Jahren eine Zumutung für Deutschland ist? D. h. fast solange wie Rekordkanzler Kohl, der ebenfalls gegen Ende dringend abgelöst werden mußte? Es ist „Kohls Mädchen“, die sich vor 20 Jahren in der CDU nach oben geboxt hat und in der Folge jeden Querdenker in den eigenen Reihen wegmobbte. Merkel wollte sogar 2003, damals Oppositions-Führerin, an der Seite von George W. Bush den Irakkrieg mit anfangen.

Gertrud Höhler - Die Würde des Menschen ist unantastbar - Kopp Verlag 12,00 Euro
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Heute gilt für sie: autoritär regieren, Druck ausüben, bestimmen, wer Ministerpräsident sein darf (z. B. nicht Herr Kemmerich) und was die Ministerpräsidenten zu tun haben (wenn z. B. Herr Haseloff Bedenken hat). Das sind ihre Stärken. Fähigkeiten auf anderen Gebieten spielen eher eine untergeordnete Rolle. Infolgedessen schlittert das Land von einer Krise in die andere bzw. lädt sich die nächste Krise hinzu, wenn die früheren noch gar nicht gelöst sind. Der Kausalzusammenhang zwischen der Person im Kanzleramt und den Problemen Deutschlands ist seit Jahren offensichtlich. Gegenwärtig fehlt Merkel wieder einmal die Urteilskraft in einer komplexen Lage: in der eben die Gegenmaßnahmen nicht mehr Unheil anrichten dürfen als die Krankheit selbst.

Hier muß an das alte „Merkel muß weg“ erinnert werden. Es ist voll und ganz akut. Schon in einem Tichys-Einblick-Artikel, deren ursprünglicher Titel „Die Serie der toten Mädchen“ war, wird das von mir ausgeführt

Im Winter 2017 / 2018 starben ca. 25.000 Menschen an Grippe. Soweit sind wir diesmal noch lange nicht, und es ist ja schon der zweite Winter mit Corona. Alles ist im normalen Bereich.

Was tun?

Ein „Aussitzen“ oder „Überwintern“ der Corona-Maßnahmen-Krise ist nicht möglich. Wir müssen handeln.

– Ich fordere alle Menschen auf, sich zu informieren zum Thema. Dabei sind viele Quellen verwendbar, sowohl etablierte als auch „alternative“ Medien.

– Ich fordere alle Bürger auf, die in irgendeiner Weise publizieren, z. B. in gewöhnlichen Medien, auf einer Homepage oder auf sozialen Medien: Melden Sie sich zu Wort, setzen Sie Links auf Beiträge, die ihnen aufklärerisch und sachdienlich scheinen.

– Ich fordere jeden auf, ein Auge auf die Entwicklung unserer Demokratie zu haben.

– Ich fordere alle Journalisten auf, wahrheitsgemäß und ausgewogen zu berichten. Talkshows sind nicht mit immer mit den gleichen Stammgästen Altmaier, Lauterbach usw. zu besetzen.

– Ich fordere alle auf, die einen Grund für die Ausstellung eines Attests haben, dies wahrzunehmen. Es ist es nicht wert, gesundheitliche Schäden durch die Masken davonzutragen.

– Ich fordere alle Schüler auf: Wenn ihr euch schlecht fühlt, reißt euch die Masken herunter. Ihr bekommt kein Corona. Ihr habt es nicht verdient, wegen einer falschen Politik zu leiden.

– Ich fordere alle Lehrer, Dozenten usw. auf, d. h. alle, die von Berufs wegen sich mit didaktischen Fragen beschäftigt haben müssen: Erklären Sie Zusammenhänge.

Denn die Pandemie ist erst zuende, wenn sie in den Köpfen zuende ist.