Wahnsinn: Großbritannien denkt über einen Corona-„Freiheitspass“ nach

Demo London Covid 19 (Bild: shutterstock.com/J Von JessicaGirvan)

Großbritannien – Es gibt tatsächlich noch Corona-Hysteriker, die Söder und Lauterbach um einiges voraus sind: Die britische Regierung berät derzeit über einen „Freiheitspass“. Dieser könnte Menschen ausgehändigt werden, die sich regelmäßigen Corona-Tests unterziehen oder eine Impfung erhalten haben. Die perfekte Blaupause für die hiesigen Corona-Panikmacher.

Eine Befreiung von den Corona-Beschränkungen winkt auf der Insel für jene, die zweimal pro Woche ein negatives Testergebnis nachweisen können. Der sogenannte „Freiheitspass“, der sich aber laut Medienberichten noch in den Kinderschuhen befinden soll, würde zur Folge haben, der der Passinhabern Zugang zu Restaurants, Bars, und anderen Bereichen des „normalen Lebens“ erhält.

Weitere „Leckereien“ winken dem Impf- und Testwilligen: Corona-freie Bürger dürften demnach unter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen auch ihren Betrieb wiederaufnehmen. Die Regierung will nach Erhalt des Freiheitspasses den Privilegierten ein beglaubigtes Dokument zur Verfügung stellen, das bei der örtlichen Polizei oder den Behörden vorgelegt werden muss. Freiheitspass-Inhaber dürfen sich auch entscheiden, ob sie in der Öffentlichkeit einen Mund-Nasen-Schutz tragen oder nicht.

Nicht die ethische Vertretbarkeit steht in den britischen Medien im Diskussionsmittelpunkt, sondern die Frage, wie der administrative Aufwand zu bewältigen sein könnte. In den sozialen Netzwerken äußern viele indes ihren Unmut darüber, dass die Regierung sich anscheinend befugt sieht, die „Freiheit“ ihren Bürgern auf einem Stück Papier „auszuhändigen“. Denn die Freiheit, so die Auffassung, sei trotz der aktuellen Krisenlage ein angeborenes und grundsätzliches Recht eines jeden Menschen:

Andere User weisen darauf hin, dass „Menschen für unsere Freiheit gekämpft und sind dafür gestorben sind, und hier sind wir dabei, alles im Namen unserer Sicherheit aufzugeben. Es wird langsam finster“, so die Feststellung.

Die Mehrheit der kritischen Kommentatoren befürchtet die Etablierung einer Zweiklassengesellschaft und bezweifeln, dass ausreichend Corona-Tests zur Verfügung stehen werden, um jedem Bürger den „Freiheitspass“ zu ermöglichen. Darüber hinaus wird auch spekuliert, ob ein solcher Freiheitspass nicht langfristig auch mit einer Impfpflicht verbunden wird. Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock schloss – ganz wie Söder und Co. –  verpflichtende Impfungen nicht aus. (SB)