Die „Greta von Wales“ – Prinz Harry vergleicht Corona mit Strafe der Natur

Prinz Harry (Bild: shutterstock.com/Von Adam Uprichard Photo)

Ja, ja – jeder, wirklich jeder – sieht sich anscheinend in der Pflicht, seinen Senf zu Corona abgeben zu müssen. Nun meldete sich die „Greta von Wales“, seine Herrlichkeit Prinz Harry, auch noch zu Wort. Der royale Rotschopf, offensichtlich ein Vertreter irgendeiner Naturreligion, ist sich sicher: Der Corona-Virus ist eine Strafe von „Mutter Natur“. Na dann hoffen wir mal, dass die Natur ihn nicht wegen seiner Vielfliegerei bestraft.

Ok, dann mal los. Was hat er denn gesagt, das Enkelsöhnchen von Queen Elizabeth II? In einem Interview mit Ellen Windemuth, CEO von „WaterBear Network“, einer Streaming-Plattform, die sich auf Filme über Umwelt und Klimaschutz spezialisiert hat, gab der Herzog von Sussex die „Greta von Wales“ und tat kund:

„Es war ein hartes Jahr, besonders wegen der Corona-Pandemie. Jemand sagte mir zu Beginn der Pandemie, dass es fast so hart ist, als hätte uns Mutter Natur persönlich auf unser Zimmer geschickt, weil wir uns schlecht benommen haben und um mal darüber nachzudenken, was wir getan haben“.

Aber noch nicht genug, was der Elfenbeinturm-Boy da so an Schlauheiten raushaut. Denn: Zugleich erinnere ihn die Pandemie daran, wie vernetzt wir alle seien. „Nicht nur zwischenmenschlich, sondern durch die Natur. Wir nehmen so viel von ihr und geben so wenig zurück.“ In der Natur werde sichtbar, wie klein jedes Individuum eigentlich sei und wie jeder Teil eines großen Ganzen sei, so der hoch besorgte Harry, der sich sodann zu einem wahren grünen Philosophen steigert:  „Was, wenn jeder von uns ein Regentropfen wäre und jeder von uns sich kümmert? Jeder Regentropfen, der vom Himmel fällt, erlöst den vertrockneten Boden. Am Ende des Tages ist die Natur doch unsere  Lebensquelle.“ Oh, my god how wonderful!!!!

Der Welt da draußen ruft Harry zu: „Wir sollten uns wirklich fragen: Wie bekommen wir das, was wir brauchen, wie können wir unsere Bedürfnisse befriedigen, ohne unsere Kinder und die nachfolgenden Generationen zu bestehlen? Wir können ihnen nicht die Zukunft stehlen. Das ist nicht unser Job, nicht unsere Aufgabe“.

Und hier haben nicht wenige Kommentatoren – neben der einen oder anderen Frage – wertvolle Tipps für den royalen Harry, was ganz besonders er tun kann, um uns vor der Strafe seines Naturgottes zu bewahren:

„Im Ernst: Fliegen bis zum Anschlag und dann so Einen raushauen. Blaublütig verursachte Emissionen zählen nicht???“

„Diese Doppelmoral wird diesem abgehoben Schnösel zurecht vorgeworfen. Warum lebt er nicht in einer kleinen Wohnung und spendet all sein geerbtes Geld für die Klimaforschung???“

„Wasser predigen und Wein trinken. Wahrscheinlich benutzt er Mehrwegbecher und trinkt nachhaltigen Kaffee und Biowein, wenn er in Privatjets um die Welt reist.“

„Es ist nur gut und recht, dass wir ständig aus den berufenen Mündern von ausgebüxten Prinzen, nuschelnden Staatsschauspielern und minderjährigen Millionärinnen über die inneren Zusammenhänge der Welt erleuchtet werden: Schlechtes Wetter macht krank.“

„Kann es sein, dass dieser Harry Verschwörungstheoretiker ist oder ist er einfach ungebildet?“

„Sind es 16(!) Badezimmer in seiner Villa und wieviel qm hat das Grundstück? Wieviele Wassertropfen braucht der Rasen? Mit dieser Äußerung verdient er auch noch Geld. Einfach nur zum k……“

„Da sieht man, warum die grundsätzliche Linie des Königshauses, sich nicht öffentlich zu politischen Themen zu äußern, eine sehr große Berechtigung hat.“

„Ach du lieber Harry! Du hast es ja gerade nötig! Was war denn dann die Pest um 1350, die 1/3 der Europäer dahinraffte? Und die Heuschreckenplage von 1338? Es wäre recht erfreulich, wenn gerade im Lichte der Öffentlichkeit stehende Leute nur halb soviel Unsinn von sich geben würden.“

„Die Sonne Kaliforniens tut ihm nicht gut. Er sollte darüber nachdenken einer Online Selbsthilfe Gruppe beizutreten z. B. für arbeitslose expat Royals …

Wer sich für Kings&Proms interessiert, hier das königliche Geschubble: