Von wegen Vorbild: In Japan geht die Pandemie durch die Decke – trotz Maske und Abstand, Suizid-Rate schießt nach oben!

War wohl nichts? Maskenzwang ist auch in Japan offenbar wirkungslos (Fotos:Imago/Kyodo-News)

Ganz verzückt wird uns von den Sprachrohren der Corona-Politik seit Monaten das Narrativ der angeblich so erfolgreichen und disziplinierten Asiaten eingetrichtert, die angeblich schon immer Masken tragen und Abstandsregeln halten – und deshalb auch jetzt in der Pandemie ungleich erfolgreicher seien. Diese von kulturellen Klischees nur so strotzenden Behauptungen sind frei erfunden.

Abgesehen davon, dass außer bei akuten regionalen Infektionsausbrüchen ein gehäuftes Maskentragen in China, Korea, Taiwan und teilweise auch Japan allenfalls regional zu beobachten war – was auch der weit höheren Bevölkerungsdichte geschuldet ist – wurden in Asien Masken allenfalls bei Smog und extremer Luftverschmutzung getragen. Die mediale Insinuierung von fürsorglichen Klugscheißern in Talkshows und Leitartikeln , die Gesichtsbedeckung sei dort gewissermaßen ähnlich verbreitet und selbstverständlich wie in Deutschland das Tragen von Unterhosen, ist die Wiederholung einer Unwahrheit und die absichtsvolle Verbreitung eines Mythos.

Wann immer in deutschen Zeitungen und Presseportalen vor allem von Japan die Rede war, wurde uns das glückliche Nippon als Paradebeispiel einer rundum konsequenten erfolgreichen Corona-Politik angepriesen. „Was die Japaner in der Krise besser machen„, belehrte bereits Ende August das „Handelsblatt“ seine Leser (als in Deutschland die Zahlen auf einem Tiefpunkt waren, wohlgemerkt). Im Oktober erläuterte Claus Klebers ZDF-Erziehungsfernsehen: „Umgang mit Corona-Pandemie: Was wir von Japan lernen können!„. Anfang November lobte dann der „Merkur„: „Das Land hat die Pandemie fest im Griff!“ Und noch letzte Woche fragte „Cicero“ verblüfft: „Wie machen die Japaner das?

Eines steht nun fest: Wieviele Masken in Fernost in diesem Jahr auch immer getragen wurden und wieviel Abstand dort angeblich frei von verantwortungslosen Superspreadern, Covidioten und Querdenkern gehalten wird (folgt man den Verherrlichungen der Durchhaltejournaille) –  es hat ganz offenkundig nichts gebracht, was die aktuellen Statistiken der Johns-Hopkins-Universität für Japan belegen:

Quelle:Johns-Hopkins-Universität

In Japan gehen die Zahlen also aktuell – relativ gesehen – sogar noch steiler nach oben als in Europa; der R-Wert lag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen letzte Woche über 1,5. Mit rund drei Wochen Verzögerung ist dort also auch die „zweite Welle“ angekommen,In absoluten Zahlen liegt Japan zwar noch weit hinter Westeuropa – allerdings ist die Relativzunahme beträchtlich. Zumindest ist auch damit wieder bewiesen: Vor allem die Maske und der künstliche Abstand im Freien bringen ganz offenkundig gar nichts.

Und diese Schlagzeile sollte uns auch zu denken geben:

Ist es das, was die deutschen Medien unter „vorbildlich“ verstehen? (DM)