Pervers: Werbung für Corona-Warn-App kostet mehr als zehn Millionen Euro

Foto: Corona-Warn-App (über dts Nachrichtenagentur)

Wenn es darum geht, Flopps zu produzieren, ist die Bundesregierung immer ganz vorne mit dabei. Ist ja auch kein Problem, die Kosten und die Folgen tragen schließlich die Bürger und mit dem Geld anderer Leute lässt sich sowas natürlich locker wegstecken.

Und wie bei fast jedem „Großprojekt“ muss man auch beim völlig überflüssigen Corona-Warn-App noch ne Schippe drauflegen, weil dieses miserable Produkt doch nicht so gut ankommt wie gedacht und sich der Absatzmarkt als etwas beweist:

Die Werbekosten für die Corona-Warn-App haben mittlerweile die Schwelle von zehn Millionen Euro überschritten. Das berichtet die „Bild“ (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP. Demnach wurden bislang knapp vier Millionen Euro in digitale Bewerbung der App sowie zwei Millionen Euro in gedruckte Anzeigen sowie eine Million Euro in Fernsehwerbung investiert.

2,5 Millionen Euro kostete bislang die Außenwerbung und knapp eine Million Euro ging an Influencer, die die App auf Instagram, YouTube und Tiktok beworben haben, berichtet die „Bild“. Die Kosten würden kontinuierlich weiter steigen, da mehrere „Influencer“-Verträge noch nicht abgerechnet und Kosten für geplante TV-Spots bis zum 31. Dezember noch nicht mit einberechnet worden seien. „Eine umfassende Strategie zur Bewältigung der Corona-Pandemie und eine Verzahnung der einzelnen Maßnahmen sind nach wie vor nicht erkennbar“, sagte die FDP-Bundestagsabgeordnete und Gesundheitsexpertin Katrin Helling-Plahr der „Bild“.

Hoch interessant ist der Hinweis, dass die Bundesregierung Influencer auf Kosten der Steuerzahler beschäftigt, die die Sozialen Netzwerke vollmüllen.

In welchen Bereichen werden diese Staats-Kasper ebenfalls eingesetzt? Etwa auch im „Krampf gegen Rechts“? (Mit Material von dts)