Führerschein auf Arabisch, Kurdisch, Persisch: Deutschland passt sich seinen Flüchtlingen an, nicht umgekehrt

(Symbolfoto:Imago/Panthermedia)

Aus den Fehlern, die zum gründlichen Scheitern der heiligen Staatsdoktrin „Integration“ in Deutschland geführt haben, hat die Politik nicht nur wenig gelernt – sie wiederholt sie beharrlich. Damit sich Gegen- und Parallelgesellschaften im Land immer wohler fühlen, wird der letzte verbliebene Anpassungsdruck komplett auf Null gefahren. Zum Beispiel im öffentlichen Sprachgebrauch: In 12 Fremdsprachen kann die theoretische Fahrprüfung inzwischen abgelegt werden – darunter sogar auf Arabisch.

Alleine von den seit 2016 ins Land gekommenen Merkelgästen sprechen laut „dts Nachrichtenagentur“ 542.302 Arabisch – weshalb es zu den am häufigsten gesprochenen Sprachen in Deutschland zählt (dicht gefolgt von Persisch, Kurdisch-Kumanci und Dari). Doch statt den Ankömmlingen, deren „Integration“ ja Regierungsziel sein soll, deutsche Kultur, Sprache und Regeln nahezubringen, verbiegt sich der Staat, kuscht und verleugnet seine eigene Identität bis zur Unkenntlichkeit. Mit dem einzigen Ergebnis, dass die Neuankömmlinge umso stolzer, trotziger und beharrlicher ihre Lebensgewohnheiten, Sprache und sonstige gewohnten Umgangs- und Verständigungsregeln kultivieren – und an ihre hier, im deutschen Sozialparadies, reichlich sprießenden Nachkommen weitergeben. Genau das erleichtert ihnen die Regierung: Wie sie auf eine Anfrage der FDP im Bundestag antwortete, kann mittlerweile in einem Dutzend Sprachen (auch Nicht-EU-Sprachen) die Führerschein-Theorieprüfung absolviert werden. Vielleicht kann so dem einen oder anderen Totraser oder Clan-Bolidenhalter ja noch etwas in Muttersprache beigebracht werden?

Aus Sicht der Neubürger ist diese sprachliche Beliebigkeit und polyglotte „Weitläufigkeit“ nur konsequent: Man muss weder alphabetisiert sein noch die Grundrechenarten beherrschen, um zu begreifen, dass in wenigen Jahrzehnten (womöglich schon deutlich früher) Türkisch und Arabisch die häufigsten gesprochenen Sprachen in Mitteleuropa sein werden – und Deutsch allmählich zur Fremdsprache wird. Wozu also diese umständliche Sprache noch lernen? Das Festhalten an mitgebrachten Glaubensregeln, Speisevorschriften, Tanz, Musik, Bräuchen und natürlich auch Sprache vieler afrikanischen und orientalischen Einwanderer – von begeisterten Multikulti-Nationalmasochisten als Ausdruck bunter Weltoffenheit gefeiert – beweist in Wahrheit die Unaufgeschlossenheit und gänzliche Weigerung der meisten Flüchtlinge und Migranten, ihre mitgebrachte Sozialisation aufzugeben. Das, was die Deutschen freimütig betreiben – Preisgabe und Verrat der eigenen Kultur, käme ihnen selbst nie in den Sinn.

Preisgabe und Verrat der eigenen Kultur

Tatsächlich sind sie nicht weltoffen, sondern unterscheiden mental kein bisschen von den Deutschen der Fünfziger Jahre, wenn sie voll ethnischer Vorurteile und offener Reserviertheit als erste Touristen in Spanien oder Italien dreist und bräsig die Einheimischen belächelten, nur Schnitzel, Eisbein und Kartoffeln zu essen bereit waren und sich nur auf Deutsch verständigen wollten. Mit dem Unterschied, dass es keine Touristen sind, die wir beherbergen, sondern eine wachsende Austauschbevölkerung, die gekommen ist zu bleiben. Und weil Deutschland, anders als die USA, ihnen keinerlei Hürden und Voraussetzungen abverlangt – religiöse und sexuelle Toleranz, Kenntnis und Bekenntnis zu unseren Werten und Grundrechten, Spracherwerb und Anpassungsbereitschaft, braucht es sich auch nicht zu wundern, dass es sich zunehmend auflöst und von seinen expansiven, traditionsverhafteten Dauergästen verdrängt wird.

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Und um diesen Vorgang zu beschleunigen, wird die Selbstaufgabe und Beliebigkeit auf die Spitze getrieben – wofür die Führerscheinsprachvielfalt nur ein Beispiel von vielen ist. Die Floskeln, mit denen dies von der Bundesregierung begründet wird, sind seit Jahren die immerselben: Vor allem Flüchtlingen werde „die Integration in den deutschen Arbeitsmarkt erschwert“, außerdem würde ihr Führerschein in Deutschland oft nicht anerkannt, weshalb die Sprachdiversität sicherstelle, dass die Fahrprüfung auch in ihrer Muttersprache möglich sei. Auf die Idee, die Bereicherer einfach Deutsch lernen zu lassen, kommt man offenbar nicht. Wahrscheinlich wird man demnächst auch noch alle Verkehrs- und Straßenschilder und Ortsnamen in 12 weltoffenen Sprachen anbringen – oder sogar ein paar Dutzend mehr, wenn entsprechende Klagen wegen Diskriminierung eingegangen sind. Wenn irgendwann Arabisch auch im Bundestag oder vor Gerichten Amtssprache wird, haben wir es geschafft. (DM)