Vorsätzliche Verunsicherung: Das Verwirrspiel um die Intensivbetten

Intensivstation (Symbolbild:Imago/Fotoarena)

Die dauerdramatisierte Situation auf den Intensivstationen in der Krise ist neben den suspekten Tests bzw. den über diese ermittelten „Neuinfektionen“ die zweite Säule, auf die sich gesamte Katastrophenpolitik stützt. Und wie „Fallzahlen“ ist auch die Großlage in den Kliniken eines der großen Dunkelfelder dieser Pandemie. Hier speisen sich die „catchy claims“, über die die Politik die Verängstigung und Einschüchterung der Bürger kontrolliert – fast durchweg anhand irreführender Zahlen von begrenzter Aussagekraft, deren Hintergründe niemand genau kennt, und  vor allem getragen durch nur scheinbar objektive Experten, die sowohl ihr Versagen als auch ureigene materielle Interessen durch ständiges Drohen mit dem nahenden Zusammenbruch übertünchen wollen.

Seit Ende Oktober, als uns per probater Salamitaktik der neue, zunächst als „Lockdown Light“ eingeführte Shutdown schmackhaft gemacht wurde, hören wir in pausenlosem Tremolo und endloser Dauerschleife immer dieselben Warnungen: Die Kliniken stehen kurz vorm Kollaps, die Intensivkapazitäten kommen ans Limit, „viel Zeit bleibt uns nicht mehr“ (Marietta Slomka) und „das Ende der Fahnenstange rückt näher„. „Wir sind hart an der Grenze„, titelte gestern die „Frankfurter Allgemeine Zeitung„. Es ist wie ein Raumschiff am Rande des Schwarzen Lochs, das im Erleben seiner Insassen ungebremst hineinstürzt, aber für äußere Betrachter ewig am Rand verharrt und nie von dort verschwindet, also „ewig“ abstürzt. Der Daueralarm wirkt wie eine stehende Welle, wie eine in unendlicher Zeitlupe eingefrorene Explosion: Es brennt, aber es brennt nicht ab.

Die Zweckpanikmache mit der auf Fünf vor Zwölf eingefrorenen Alarmuhr tut seltsamerweise dem Durchhaltewillen der Bevölkerung keinen Abbruch: Weder das Volk noch die zu seiner Disziplinierung willfährigen Medien hinterfragen bislang, wie es bitte sein kann, dass, trotz nun schon sechs Wochen im Lockdown, die Intensivbettenbelegung in etwa gleich bleibt – trotz immer mehr Infizierter. Es scheint auch keinem aufzufallen oder stutzig zu machen, dass die Belegung der Intensivbetten seit der Kalenderwoche 30 in etwa – von geringfügigen Schwankungen abgesehen –  konstant in einem Bereich von 21.500-22.500 Betten gleich bleibt (plus/minus 500).

Quelle:DIVI

Auch die Masse der unter diesen als Covid-Patienten geführten Fälle oszilliert seit Wochen in einem Rahmen zwischen 3.500 und 4.500 Patienten. Und keiner wundert sich, wieso bei den gegenwärtigen Zahlen immerzu von Krise und Limit die Rede ist, wo es doch im Frühjahr – während des ersten Durchlaufs – noch hieß, eine systematische Überlastung drohe ab 30.000 Intensivpatienten, bzw, bei maximal 40.000 (unter Einbeziehung der Notreserve). Das Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) weist heute, Freitag, 4.278 COVID-19-Patienten in Intensivstationen aus, von denen 2.521 beatmet werden, bei 22.500 intensivstationär belegten (ITS-) Betten.

Tatsächlich – und das ist das wirklich Erstaunliche – steigen nicht die Patientenzugänge, sondern sinkt die Gesamtzahl der bereitstehenden ITS-Betten, und das kontinuierlich. Wie die obige Grafik zeigt, ist die Zahl der vorhandenen Intensivbetten immer weiter ausgedünnt worden – während, im Gegensatz zu den neuerdings wieder als explosiv-exponentiell steigend beschworenen „Fallzahlen“, die Situation auf den Intensivstationen insgesamt überraschend konstant bleibt: Am 11.9.2020 waren 22.033 Intensivbetten belegt – bei einer damaligen Gesamtkapazität von 30.735. Gestern, am 10.12.2020, waren es 22.563 belegte Intensivbetten (davon 4.337 Covid-Patienten) – bei insgesamt nur noch 27.300 verfügbaren Intensivbetten entsprechend einem Minus von 3.435 Betten gegenüber vor zwei Monaten. Übrigens waren dies immer noch 800 belegte Intensivbetten weniger als vor Corona, Anfang März 2020. Soviel zur Katastrophenlage.

Auch die gemittelten Wochenwerte bezeugen diese Tendenz: Standen in der KW 31 noch 33.163 Intensivbetten insgesamt zur Verfügung (ohne die Reserve gerechnet), so waren es zuletzt, in der KW 49, nur noch 27.178 Intensivbetten im Wochenschnitt. Eigentliche Ursache des beobachteten „Rückgangs der Kapazitäten“ ist also deren zunehmende „Verknappung“ – und nicht eine Zunahme der eingelieferten Intensivpatienten. Die Medien erzählen und insinuieren das genaue Gegenteil, ebenso wie sie unseriöserweise verschweigen, dass drei von vier Intensivpatienten nicht wegen Corona behandelt werden.

Aufschlussreiche Zahlenvergleiche über die Zeitreihen

Die für die schwindende Bettenzahl ursächliche schleichende Reduktion der Kapazitäten erweckt beinahe den Anschein, als solle die Krise so künstlich verschlimmert werden, um die behauptete „Bergamo-Situation“ der Kliniken näherrücken zu lassen. Offiziell begründet wird sie damit, dass in vielen Regionen ein Personalengpass herrsche – was für sich betrachtet schon ein Skandal ist, weil diese hausgemachte Ursache dies eine unmittelbare Folge politischen Versagens wäre: Seit Jahren warnen Gesundheitskritiker vor der Mangel- und Unterversorgung des Fachpflegepersonals. Jahrelang wurde nichts dagegen unternommen – doch nicht einmal während des Corona-Sommers 2020, als Deutschland im „pandemischen Ausnahmezustand“ war und die sonst vorgeschobene Budgetknappheit überhaupt keine Rolle mehr spielte, hat die Regierung endlich gehandelt. Und das, obwohl sie selbst ja stets von der drohenden zweiten Welle  felsenfest überzeugt war. Die im Frühjahr versprochene deutliche Besserstellung zur anerkennenden „Wertschätzung“ der Krankenschwestern, Pfleger und angestellten Ärzte schaffte es über heiße Luft des Gesundheitsministers nicht hinaus;  die „nationale Kraftanstrengung“ zur Aufstockung der Intensivpflegerkapazitäten fand nicht statt.

Hinzu kommt, dass  dieser Engpass in vielen Kliniken eine Folge überzogener Quarantänemaßnahmen ist, die die vor der Krise durch Rationalisierungen künstlich herbeigeführten Unterbesetzungen verschlimmern. Reihenweise werden auf Verdacht getestete oder tatsächlich infizierte Mitarbeiter heimgeschickt, so dass ganze Abteilungen ausfallen und personelle Versorgungslücken entstehen. Dabei scheinen die Vorsichtsmaßnahmen wenig Einfluss auf das reale Infektionsgeschehen in den Kliniken zu haben: Es häufen sich die Berichte über Fälle, in denen kerngesunde, aus anderen Gründen als Corona behandelte Intensivpatienten plötzlich an Covid erkranken – was bedeutet, dass sie sich erst im Krankenhaus angesteckt haben.

Teilweise hat auch die Gier dazu geführt, dass es massenhaft Betten ohne Pfleger gibt – die deshalb aus dem verfügbaren Bestand herausfallen. Pflegeengpässe und Unterkapazitäten, sofern sie regional auftreten, wären also bei vernünftiger Planung vermeidbar gewesen, hätten viele Kliniken nicht im Frühjahr alles daran gesetzt, vor allem die für sie lukrativen freigehaltenen Bettenpauschalen möglichst lange zu kassieren, um ihre zur Kostendeckung gezwungenen Kliniken wirtschaftlich zu sanieren. Genau dies tun sie derzeit wieder – und deswegen sind auch emotionale Horrorstories, „Tagebücher“ und Erlebnisberichte von Klinikmanagern sowie Intensivmedizinern (aber von auch handverlesenen Ärzten, deren Aussagen den Medien ins Framing passen) mit äußerster Vorsicht zu genießen. Hier gilt für viele Grundsatz: Wes Brot ich ess‘, des (Klage-)Lied ich sing‘.

Es empfiehlt sich, dies im Hinterkopf zu behalten, wann immer – wie gestern wieder – etwa Uwe Janssens, der Präsident der deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmediziner (DIVI), laut „dts Nachrichtenagentur“, mal wieder vor den Auswirkungen fortwährend steigender Infektionszahlen für die Intensivbettenbelegung warnt: „Wenn das so weitergehen würde, drei, vier Wochen noch, dann geraten wir wirklich an unsere Kapazitätsgrenzen„, so der Funktionär – obwohl genau dieser Zusammenhang nicht nachweisbar ist. Wie gesagt: Es ist seit Wochen unverändert dieselbe Leier, und ein Abnutzungseffekt derartiger rhetorischen Hyperventilatilierungen ist nicht abzusehen. Zur Absicherung fügt Janssens zwar hinzu, dies gelte „nicht für alle Regionen Deutschlands„, aber in „manchen Regionen“ sei man „bei unter zehn Prozent freien Intensivbetten„. In der Tat: In „manchen Regionen“, zeitweilig sogar in sehr vielen, war die Intensivmedizin auch vor Corona schon am Limit – und sogar komplett überlastet, also bei null Prozent freien Intensivbetten – wie auch JouWatch bereits berichtete.

Regionale Überlastungen – nichts Neues

Im Oktober letzten Jahres warnte das Sparten-Fachmedium „Deutsche Ärzteblatt“ (die meisten Leitmedien hätten dafür nicht einmal auf der letzten Seite Platz gefunden): „Bereits jetzt kommt es in Spitzenzeiten wie der Grippewelle 2017/2018 zu Einschränkungen in der Notfallversorgung der Bevölkerung.“ Nota bene: Heute, nach sechs Wochen des zweiten Lockdowns, sind solche Einschränkungen noch immer nicht eingetreten. In der „B.Z.“ wies Gunnar Schupelius diese Woche darauf hin, dass sogar im März 2018, also sogar noch unmittelbar NACH der großen Grippewelle von 2017/2018, die rund 25.000 Todesopfer forderte, im Großraum München binnen einer Nacht die Intensivstationen sämtlicher Krankenhäuser wegen Überfüllung geschlossen werden mussten – etwas, das es in der Corona-Pandemie bislang ebenfalls noch nicht gab. Das ARD-Mittagsmagazin stellte am 27. März 2018 fest: „Die jährliche Grippe-Saison führt zu einer Krise im System.“ Und das bezeichnenderweise ohne irgendwelche öffentlichen Krisenappelle, ohne Untergangsvisionen und Lockdown. Es interessierte schlichtweg niemanden; und am erstaunlichsten: Anscheinend haben wir diese Krise doch tatsächlich überlebt.

Wo ein durchaus erhebliches kommerzielles Interesse besteht, über eine verängstigte Bevölkerung Druck auf die politischen Entscheider aufzubauen, um möglichst viele Gelder für den Klinikbetrieb lockerzumachen: Da erweist sich ein monate- wenn nicht gar jahrelanger Ausnahmezustand, durch den auch jetzt schon wieder in unverantwortlicher Zahl sonstige Behandlungen (und damit für die Kliniken störende „Kostenfaktoren“) abgeblasen werden, als großer Segen. Die Kollateralschäden im normalen Klinikbetrieb, bei der riesigen Zahl von Nicht-Corona-Krankheitsursachen, müssen nur effizient ausgeblendet werden.

RKI-Spekulationen und Verängstigungsmanöver

Und unverantwortliche Journalisten tragen dann zu dieser Vermeidungshaltung vieler Patienten gegenüber Krankenhäusern bei – indem sie jede potentiell drohende Böllerverletzung zu Silvester als unverantwortliche Überbeanspruchung der allein auf Corona fixierten Kliniken anprangern, um so das Feuerwerksverbot incl. Ausgangssperre zu Silvester zu erzwingen. Oder indem sie den ethisch alleine schon verheerenden Begriff „überflüssige Operationen“ verwenden und von „verschiebbaren Vorsorgeuntersuchungen“ reden. Die Toten, die durch diese Sonderstufe unterlassener Hilfeleistung und Prioritäten-Pervertierung entstehen, sind nicht messbar und dürften schon heute um Dimensionen über der Zahl der Covid-Verstorbenen liegen.

Denn wenn Klinik-Notaufnahmen schon mit einer verbundenen Hand überfordert sind: Wer traut sich da noch mit einem Infarkt oder Herzbeschwerden in die zu Covid-Lazaretten umfunktionierten Krankenhäuser? Zur Sorge, belastungs- und systemstressbedingt womöglich gar nicht oder falsch behandelt zu werden, kommt noch ein bewusst geschürtes schlechtes Gewissen über den Egoismus, wegen Herzrhytmusstörungen oder Schlaganfallsymptomen die Kliniken zu belästigen – und dort den nach Luft röchelnden und beatmeten Patienten die knappen Ärzte und Pfleger „wegzunehmen“. So stellt es die Propaganda seit März, als mit den krisenikonischen „Bildern aus Italien“ zum ersten Mal das Innenleben der Intensivmedizin an eine schockierte Öffentlichkeit gelangt war, drastisch dar. Mit der Folge, dass sich das Phänomen vom Frühjahr, als zu den zehntausenden abgesagten Krebs-OPs und sonstigen Eingriffen auch noch ein fataler Rückgang von Notfallpatienten kam (mancherorts um bis zu zwei Drittel, im Mai und Juni um gar 40 Prozent) – jetzt identisch zu wiederholen beginnt, in diesem gerade erst an Fahrt aufnehmenden neuen Totallockdown. Regelbetrieb: Mal wieder ade.

Die Studie legt offen, dass die in ihr untersuchten Krankenhäuser in den ersten zehn Monaten dieses Jahres insgesamt 12,8 Prozent weniger Patienten als im Vergleichszeitraum des Vorjahres aufnahmen: Von Januar bis Oktober 2019 waren rund 3,52 Millionen Patienten hospitalisiert, in diesem Jahr waren es nur 3,06 Millionen – rund 451.000 weniger. Vor allem aber nahm die Zahl 2020 der in den Kliniken behandelten Patienten (wohlgemerkt bis Oktober) mit schweren Atemwegserkrankungen (SARI-Fälle) gegenüber 2019 nicht etwa zu – sondern sogar um 15,6 Prozent ab. So wurden in den ersten zehn Monaten vorigen Jahres 198.296 SARI-Patienten versorgt, im Jahr 2020 waren es bisher 167.375, einschließlich Covid-Fälle. Das war alles noch vor dem zweiten Lockdown. Extrapoliert auf Basis der oben erwähnten Belegungszahlen die Gesamtauslastung bis Jahresende, so ergibt sich zumindest keine Steigerung gegenüber 2019. Wo bleibt da die „Pandemie“, wo ist der „Systemzusammenbruch“?

Erhellende Studien, die in den Mainstreammedien kein Gehör finden

Kumuliert war auch die Auslastung der Intensivstationenen der von der IQM untersuchten Krankenhäuser in diesem Jahr geringer als im Jahr 2019: So meldeten diese für Januar bis Oktober des vergangenen Jahres 175.314 intensivmedizinisch versorgte Patienten – im gleichen Zeitraum dieses Jahres waren es laut „RT“ jedoch mit 164.808 rund 10.500 Kranke weniger: ein Minus von rund sechs Prozent.

Die Sprachgewohnheiten von Bundesregierung, Corona-Hardlinern und sogar des RKI tragen nicht dazu bei, noch irgendein öffentliches Vertrauen ins deutsche Klinikwesen zu zu bewahren. Dabei steht es vor allem Wielers Institut schlichtweg nicht zu, die von ihm erhobenen, aufbereiteten und publizierten Zahlen subjektiv zu interpretieren und Bewertungen wie „besorgnisserregend“ „alarmierend“, „gefährlich“ usw. auszusprechen – ganz abgesehen davon, dass die Datenbasis eben hochgradig manipulativ und fragwürdig daherkommt.

So ist es beispielsweise alleine schon äußerst zweifelhaft, wie die Kliniken selbst ihre Covid-Fälle überhaupt erfassen. Wie „RT Deutschland“ in einem außerordentlich gut recherchierten Hintergrundbericht unter Berufung auf einer fundierte Analyse der die zertifizierte Organisation „Initiative Qualitätsmedizin“ (IQM) schreibt, werden nämlich nicht nur positiv Getestete unabhängig vom klinischen Krankheitsbild als hospitalisierte „Covid-Fälle“ ans RKI gemeldet, sondern auch negativ getestete „Verdachtsfälle“ – und zu diesen gehören  etwa Patienten mit Lungenentzündung, oder auch nur der rückwirkend nachgewiesene Besuch eines später positiv Getesteten. Hinzu kommt auch bei den Klinikpatienten das bereits vom WHO-Modus der „Toten“-Einstufung bekannte Verfahren, jeden als Covid-Fall zu zählen, der wegen einer akut vorhandenen oder bereits überstandenen Infektion ohne jedes Symptom bekannt ist – selbst wenn er wegen Leberzirrhose, Polytrauma nach einem Verkehrsunfall oder wegen angeborener Erbkrankheiten dort liegt.

Bekannte Zählmuster mit Fragezeichen

Doch beschränken wir uns nur auf die wirklich mit Atemwegserkrankungen und respiratorischen Symptomen behandelten Patienten: Auch hier ist die dauerverkündete Katastrophe nicht mit der Realität konsistent. Laut der Untersuchung wurden im Jahr 2020 bislang 7.000 ITS-Patienten weniger invasiv beatmet als im gleichen Zeitraum des letzten Jahres; die Beatmetenzahl Zahl sank von 85.575 im Jahr 2019 auf 78.580 in diesem Jahr –  ein Rückgang von 8,2 Prozent. Weil natürlich nicht automatisch alle beatmeten Patienten an Atemwegsinfektionen leiden, berechnete die IQM deren Anteil an der Gesamtpatientenzahl; dieser Anteil stieg dadurch zwar tatsächlich – jedoch nur marginal von 2,43 auf 2,56 Prozent.

In diesem Zusammenhang ist es aufschlussreich, was RKI-„Cheftierarzt“ Wieler gestern zugab: Dass nämlich die Krankenhäuser dem RKI ständig über Patienten mit Atemwegserkrankungen Bericht erstatten. Seltsamerweise  hatte das RKI gegenüber JouWatch diese Woche erklärt, es würden dabei grundsätzlich keine Angaben zum Vorliegen oder Fehlen einer Grippe-Impfung der Patienten eingeholt, weil der Impfstatus der Patienten „unbekannt“ sei.

Und: Die 2020 erstaunlicherweise so gut wie völlig verschwundene Influenza mit subsequentem Fehlen hospitalisierter Grippefälle erklärt das RKI damit, dass wegen der Masken-und der Abstandsregeln „immer weniger Deutsche daran erkranken„. Sonderbar: Bei Covid wirken diese Maßnahmen offenbar nicht. (DM)