Grausames Corona-Schicksal: Pilawa kann seine Privatinsel nicht besuchen

Corona-Opfer Pilawa am Boden zerstört (Foto:Imago/Pop-Eye)

Welche unfassbaren Einzelschicksale sich hinter Corona verbergen, das müssen mittlerweile auch öffentlich-rechtliche Moderatoren am eigenen Leib bitter erfahren – so auch Jörg Pilawa. Unmenschlich: Der ARD-Quizmaster musste 2020 den Urlaub auf seiner Privat-Insel komplett sausen lassen. Das Virus ist erbarmungslos.

Dass er seinen Zufluchtsort auf Nova Scotia in diesem Jahr nicht besuchen durfte, treibt Pilawa die Tränen ins Gesicht. Dies habe ihm „als Ausgleich sehr gefehlt„, so Pilawa gegenüber „Bild„: Er vermisse „die Ruhe und Abgeschiedenheit auf der rauen Insel ohne fließendes Wasser und Strom„. Normalerweise pflegt der Moderator dort ein vorbildlich klimaneutrales, nachhaltiges Trapperleben: „Wir hacken dort Holz und sammeln Regenwasser. Strom liefert die Sonne und für den Notfall gibt es einen Generator. Wir leben dort sehr rudimentär. Man ist sehr in der Natur und mit der Natur.“ All das geht vor die Hunde, in dieser schlimmsten Seuche seit der Schwarzen Pest.

Für die öffentlich-rechtlichen Idealisten und Niedriglöhner wird das Überleben in der Krise immer schwerer: Nicht einmal ihre Privatinseln können sie besuchen – und jetzt gefährden Rechtspopulisten und faschistische CDU-Steigbügelhalter in Sachsen-Anhalt auch noch ihre berufliche Existenz, indem sie ihnen die überlebenswichtige Gebührenerhöhung von 86 Cent verweigern.

Ohne Folgen bleiben diese schlimmen Entbehrungen gewiss nicht. Niemand weiß, wie hoch inzwischen die Dunkelziffer der Selbstmordopfer unter ARD- und ZDF-Mitarbeitern ist. Die Corona-Pandemie, sie wütet mit wahrhaft unerbittlicher Grausamkeit. (DM)