Doch keine Begnadigung von Julian Assange?

Der Trump-Vertraute Pastor Mark Burns aus den USA stiftete Verwirrung im Netz mit einem Tweet, in dem er behauptete, Präsident Donald Trump werde heute Julian Assange begnadigen. 

Vor wenigen Minuten korrigierte Burns die Falschmeldung.

Breitbart-Internet-Experte Allum Bokhari schrieb, „Assange zu begnadigen wäre ein Riesenschlag gegen den Tiefen Staat, der so hart daran gearbeitet hat, Donald Trumps Agenda zu sabotieren und die Wahl zu stehlen.“

Journalistin Cassandra Fairbanks, eine Vertraute von Assange, ermutigte den Präsidenten, Asasange dennoch zu begnadigen:

Whistleblower Edward Snowden, der Trump vergangene Woche aufgefordert hatte, Assange zu begnadigen, twitterte: „Ich hoffe, dass das wahr ist. Die Klage gegen Assange würde die Arbeit eines jeden Journalisten auf der ganzen Welt kriminalisieren.“

Whistleblower Edward Snowden, der Trump vergangene Woche aufgefordert hatte, Assange zu begnadigen, twitterte: „Ich hoffe, dass das wahr ist. Die Klage gegen Assange würde die Arbeit eines jeden Journalisten auf der ganzen Welt kriminalisieren.“

Julian Assange floh 2012 in die Ecuadoranische Bortschaft in London vor einem Haftbefehl aus Schweden und einem Auslieferungsgesuch aus den USA. Im Nov. 2019 wurden die aufgebauschten Vergewaltigungsvorwürfe aus Schweden (Sex ohne Kondom) fallen gelassen.

Seitdem besteht nur das Auslieferungsgesuch aus den USA. Dennoch wurde Assange im April 2019 in Einzelhaft im Hochsicherheitsgefägnis Belmarsh gesperrt. Sein Mithäftling Tommy Robinson berichtet im September dem MdB Petr Bystron von Assanges besorgniserregenden Zustand:

In einem emotionalen Appell baten Bystron und Robinson den US-Präsidenten Trump, Julian Assange zu begnadigen.