Die Kristallkugel des Herrn Solschenizyn

Von dem russischen Schriftsteller und Systemkritiker Solschenizyn wird folgender Ausspruch überliefert: „Den Kommunismus erkennt man daran, daß er die Kriminellen verschont und die politischen Gegner verfolgt.“

 

Von Quo usque tandem

 

Man fragt sich, ob der Mann eine magische Kristallkugel besessen haben könnte, in der er – bereits vor ca. einem halben Jahrhundert – exakt die Verhältnisse im heutigen Deutschland widergespiegel gesehen hat.

 

Warum sage ich dies? Betrachten wir, geschätzter Leser, doch einmal die gegenwärtige bundesdeutsche Wirklichkeit.

 

Bei durch Personen mit Migrations-Hintergrund begangenen Straftaten, vollführt die bundesdeutsche Justiz regelmäßig wahre Eiertänze, um die Täter unter den bizarrsten Vorwänden straffrei zu halten, oder – falls man wirklich „Kante zeigen will“ – mit lächerlichen Minimalstrafen davon kommen zu lassen. Vor dem Instrument der Abschiebung – auch wo diese durch die Gesetzeslage durchaus gedeckt wäre – scheint eine geradezu abergläubische Scheu zu herrschen.

 

Dasselbe Prinzip gilt für Gewalttäter des linken politischen Randes (insbesondere für die vom linken Partei-Spektrum verhätschelte Antifa).

 

Der Verfasser dieses Artikels hat (aus linker – und nicht so ganz linker – Sicht verwerfliche) die Angewohnheit, vor Wahlen Werbe-Plakate der AfD aufzuhängen. Er muss dies, wegen der damit verbundenen, sehr realen Bedrohung, des Nachts, zwischen 23:00 Uhr und Mitternacht erledigen (zu einer Zeit also, zu der angenommen werden kann, dass die Schläger-Trupps der Antifa, vom – vermutlich steuerzahler-finanzierten – Alkoholgenuss benebelt in ihren Betten liegen). Würde er sein Plakatieren zu „normalen“ Tageszeiten besorgen, könnte er mit einiger Sicherheit damit rechnen, von den besagten Schläger-Trupps auf den Friedhof oder zumindest in den Rollstuhl geschickt zu werden. Fälle dieser Art sind bekannt, finden aber seitens der system-hörigen Medien wenig Verbreitung.

 

Was die bundesdeutsche Justiz anbetrifft, so würde das (hoffentlich weiterhin hypothetische) Ungemach des Verfassers dort vermutlich mit einem Achselzucken – oder allenfalls mit einer schnell versandenden Untersuchung – abgehandelt werden.

 

Im Kontrast hierzu sehen wir uns doch einmal die Behandlung an, welche die AfD, die gegenwärtig einzig wahre politische Opposition Deutschlands, seitens des herrschenden politischen Establishments und seiner Lakaien sowie seitens der Medien erfährt.

 

Hier ist keine Anschuldigung mit dem Ziel der Difamierungzu unsinnig, keine Schikane von staatlicher Seite wird ausgelassen, der Verfassungsschutz hechelt geradezu nach immer weiterer Ausdehnung von Beobachtung (weniger wegen des eigentlichen Zwecks derselben, als vielmehr um der publizistischen Wirkung willen), einzelne Vertreter der Systemparteien entblöden sich bereits nicht mehr, ein Partei-Verbot zu fordern – all dies gegenüber einer politischen Kraft, die gemäß demokratischen Regeln konstituiert worden ist und sich innerhalb parlamentarischer Spielregeln bewegt.

 

Das Einzige, was man der AfD bei nüchterner, unvoreingenommener Betrachtung vorwerfen kann, ist, dass sie ein Stachel im Fleisch des äußerst fragwürdig gewordenen politischen Systems Deutschlands ist sowie (Schlimmstes aller Vergehen), dass sie bei jeder Wahl Vertreter der Altparteien aus liebgewordenen behaglichen Ruhebetten in Form von Mandaten vertreibt.

 

Geschätzter Leser, finden Sie nicht, dass wir uns, sofern wir den Maßstab des Solschenizyn’schen Postulats anlegen, bereits tief in einem kommunistischen System befinden?