Seenotretter-Flotte wächst: Neue Riesenfrachter für den Migrantennachschub

"Seenotrettungsschiffe" im Hafen (Symbolbild:Imago/Wagner)

Die de-facto-Schlepperindustrie der moralistischen Umvolker rüstet weiter auf: Mit der „Mare Jonio 2“ wird derzeit in Bremen das bisher größte Migranten-Schiff auf seinen Einsatz im Mittelmeer vorbereitet. Auftraggeber ist die italienische sogenannte Flüchtlingshilfsorganisation „Mediterranea Saving Humans“, die da ein Shuttle der Extraklasse für die Überfahrt ins gelobte Land herrichtet: Über 1.000 Migranten bietet es Platz und wird zudem mit High-Teich zur „Gefahrenabwehr“ lästiger europäischer Außengrenzschützer ausgestattet.

Dazu gehören, wie die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ berichtet, Drohnen, Nachtsichtgeräte und Heißluftballone. Mit professioneller Gegenaufklärung und geradezu militärischer Ausrüstung soll den „Schiffbrüchigen“ so die möglichst sicherste Passage auf EU-Territorium ermöglicht werden. Die Schleppermafia in Nordafrika, der Türkei und im Nahen Osten kann sich freuen: Das, wofür ihre „mittellosen“ Kunden teilweise zwischen 1.500 und 10.000 Dollar pro Kopf bar zahlen – das Ticket nach Europa – wird so noch eher als bisher sein Geld wert.

Wie die „Junge Freiheit“ schreibt, habe „Mediterranea Saving Humans“ ein norwegisches Schiff gechartert, das für den Transport schwimmender Plattformen verwendet wird – und das jetzt in einer Bremer Werft bis spätestens April einsatzbereit gemacht werden soll, mit 540 Quadratmetern Hauptdeckfläche inklusive Containern, Liegeplätzen, Kombüsen und Sanitäranlagen, sowie einer 12-Betten-Krankenstation. Für die problemlose „Aufnahme“ der sich in kalkulierten „Schiffbruch“ Begebenden stehen zwei hochseetaugliche Schlauchboote zur Verfügung. Die „Mare Jonio 2“ soll fortan in der Großen Syrte vor der libyschen Küste operieren – passend zum saisonalen Anstieg der Abfahrten von Migranten in den nordafrikanischen Lagern.

Diese Aufrüstung ruft bereits die Konkurrenz in der Menschenfischer-Branche auf den Plan: Der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) sind die Mitgliederaustritte anscheinend immer noch nicht zahlreich und schnell genug, weshalb das von ihr ins Leben gerufene Bündnis „United4Rescue“ derzeit schon das nächste Flüchtlingshilfsschiff in Planung hat: Gemeinsam mit dem Regensburger Verein „Sea-Eye“ wurde ein ehemaliges Versorgungsschiff angeschafft, das jetzt umgerüstet werden soll für den möglichst baldigen und noch effizienteren Massentransport übers Mittelmeer – hinein in die deutschen Sozialsysteme.

Übers Mittelmehr ins Hartz 4

Wie sehr die einst stolze und traditionsreiche protestantische Kirche zu einem weltanschaulich linksextremen Thinktank und einem grünen Wahlhilfeverein verkommen ist, beweist schon ein Blick auf die Partner, mit denen sie das Menschenshuttle-Gewerbe gemeinsam betreibt: Vorsitzender von See-Eye ist der grüne Unternehmer und mittlerweile in Hauptzeit für die Organisation des maritimen Flüchtlingsnachschubs tätige Aktivist Gordon Isler. In einem denkwürdigen „taz„-Interview von vorletzter Woche ließ dieser etwa den folgenden Satz vom Stapel: „Im September gab es eine Umfrage, laut der über 90 Prozent der Befragten bereit waren, Menschen aus Moria aufzunehmen. Manche haben das an eine Bedingung geknüpft. Etwa dass andere auch aufnehmen müssen. Aber nur etwa acht Prozent haben kategorisch gesagt: Nein. Interessanterweise ist die AfD in den Umfragen auch bei acht Prozent gerade. Wir haben also eine stabile Arschlochquote zwischen acht und zehn Prozent. Aber insgesamt ist Deutschland bei den 90 Prozent sehr stabil.

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Islers linksbolschewistische Demokratieverachtung trieft hier aus jeder Silbe, doch noch penetranter ist die Anmaßung, sich über geltendes Recht, EU-Übereinkünfte und vor allem auch über die immer deutlicher sichtbaren Probleme durch die Massenimmigration junger, bildungsferner Armutsmigranten dreist hinwegzusetzen – und unbeirrt für Nachschub zu sorgen.

Was mit der von diesem und anderen verantwortungslosen „Rettern“ angelandeten Fracht am Ende in Deutschland passiert, interessiert Isler natürlich ebensowenig wie seine EKD-Partner. Damit darf sich dann der kollabierende Rechts- und Sozialstaat dann herumärgern, und die Bürger und Steuerzahler dürfen die Folgen des Gutmenschenwahns ausbaden: Von zunehmend „bunten“ Innenstädten (wenn auch derzeit durch Corona suspendiert) samt Messerbegegnungen und kulturbereichernden Vergewaltigungen über eine zunehmende Terrorgefahr, bis hin zu schier unlösbaren Problemen bei der Finanzierung und Unterbringung von Hunderttausenden afrikanischen und arabischen jungen Männern – überall zeigen sich die Früchte der „wirhabenplatz“ und „refugeeswelcome“-Manie schon heute allgegenwärtig.

Unruhen und soziale Verwerfungen

Welche gesellschaftspolitische Sprengkraft den von den pseudohumanitären Organisationen ins Land gebrachten Migranten (von denen die wenigsten einen Anspruch auf Asyl haben oder echte Kriegsflüchtlinge sind) jedoch wirklich innewohnt, und was jederzeit ganz schnell passieren kann, wenn die Stimmung kippt und die Rundumversorgung im deutschen Sozialschlaraffenland irgendwann ins Stocken kommt, das verdeutlichten gerade erst wieder die  Unruhen in der Suhler Erstaufnahmeeinrichtung von diesem Montag: Weil sich dort die Flüchtlinge mit den Quarantäneregeln nicht zufrieden geben wollten, war die Situation außer Kontrolle geraten, Randale brachen aus. Die Wachen und das Sanitätspersonal mussten sich zum eigenen Schutz in Sicherheit bringen und in einem Zimmer einsperren, wo sie verzweifelt um Verstärkung durch die Polizei flehten – die dann in Form „zahlreicher Beamter“ gerade noch rechtzeitig eintraf.

Die Politik verschlimmert diese Situation mit ihrer Politik der trotz Lockdown weiter offenen Grenzen täglich – und versucht gleichzeitig gegenzusteuern, indem sie alles daransetzt, die migrantische Schutzklientel zu beschwichtigen und zu verwöhnen – durch faktische Straffreiheit selbst bei schweren Delikten, durch Toleranz bei Asylmissbrauch und militant vereitelten Abschiebungen. In diesem Zusammenhang ist wohl auch die Zuerkennung einer besonderen Priorität für die Bewohner von Asylbewerberunterkünften bei den anstehenden Corona-Impfungen zu sehen (die weit über der der deutschen Durchschnittsbevölkerung rangiert). Doch die heiligen Kühe zu streicheln wird nicht ausreichen – vor allem nicht, wenn es derer immer mehr gibt.

Nicht auszudenken, was erst einmal passiert, wenn unsere Neubürger eines Tages die (ihnen vor der Überfahrt nach Europa versprochenen) Sozialleistungen nicht mehr (oder nur mehr eingeschränkt) erhalten. Suhl ist nur ein winziger Ausschnitt; im ganzen Land leben Millionen junger, zivilisationsfremd sozialisierter Männer, die im Krisenfall ganz andere Formen der Konfliktaustragung gewohnt sind, als sie unsere Sozialarbeiter, Integrationsexperten und Kulturwissenschaftler auf dem Radar haben. Hier lauert das wahre Potenzial für Unruhen nie gekannten Ausmaßes. Und die „Seenotretter“ sorgen dafür, dass diese Armee der Anspruchssteller immer riesiger wird. (DM)