Boris Palmer gibt Karl Lauterbach was auf die Mütze!

Boris Palmer, OB von Tübingen (Foto:Imago/Eibner)

Der beliebteste Märchenonkel der deutschen Staats-Talkshow, Karl Lauterbach, hat während der Coronakrise schon so manchen Mist von sich gegeben, einfach, weil er sich in der Rolle des Horror-Clowns so gut gefällt und ihn keiner der intellektuell überforderten Journalisten aufhält.

Sein neuestes Psychostück: Bei Maybritt Illner fordert er einen Lockdown bis zu einer 7-Tage-Inzidenz von 25 – also für immer.

Nun aber gibt es eine gewaschene Antwort von Boris Palmer auf Facebook:

Bei Lanz sagte Lauterbach Ende Oktober, der Wellenbrecherlockdown sei lehrbuchmäßig. Gebracht hat er so gut wie nichts. Im April wollte er ähnlich wie jetzt den Lockown möglichst lange durchziehen. Das hätte uns jede Woche 50 Milliarden Euro gekostet. Trotz dieser gigantischen Irrtümer – von den vielen kleinen, wie dem angeblichen Intelligenzverlust, reden wir jetzt gar nicht – zieht er unverändert mit seinen immer gleich düsteren Forderungen durchs Land und hat sich den Ruf erarbeitet, meistens Recht gehabt zu haben.
Eine bemerkenswerte Verkehrung der Tatsachen ins Gegenteil.
Und jetzt? Wir werden bis zum 10. Januar nicht mal entfernt die Inzidenz 50 erreichen, falls uns nicht ein Weihnachtswunder zur Hilfe eilt. Inzidenz 25 als Ziel heißt einfach: Wir machen Lockdown bis Frühjahr. Angesichts der immensen Schäden, die das verursachen würde, eine Vorstellung, die ich für vollkommen abwegig halte.
In der eigenartigen Formatierung der Debatte in Deutschland nennt man das aber verantwortlich und vorsichtig. Dabei ist es eine Strategie, absichtlich die größtmöglichen Schäden zu verursachen, ohne zu wissen, ob das nötig ist.
„Lauterbach ist der wahrscheinlich am meisten überschätzte Pseudo-Experte der Bundesrepublik. Warum wird er so gehypt? Seine Prognosen sind meistens falsch, seine Ideen und Forderungen völlig abstrus und überzogen. Und seine politischen Statements unterirdisch.“ (Dr. Malte Kaufmann auf Twitter).
Vielleicht muss Lauterbach irgendwann einmal noch vor Gericht. Anders ist der Typ, auch von Boris Palmer, nicht zu stoppen.