Grüner Größenwahn: Baerbock bescheinigt sich selbst Kanzlertauglichkeit

Das Nichts in Pose schleimt mal wieder bei muslimischen Wählern (Foto:Jouwatch)

In einem Land, in dem Studienabbrecher, Doktortitelschummler und sonstige Zivilversager in politische Spitzenämter gelangen und die zweitstärkste Kraft eine Partei ist, die schon Ex-Steineschmeißer und StamoKap-Fundis als Bundesminister hervorbrachte, da kann praktisch jeder Kanzler werden. Nicht Qualifikationen zählen, sondern grenzenlose, anmaßende Selbstüberzeugung und narzisstische Selbstverliebtheit der Anwärter – so wie sie Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock gerade an den Tag legt.

Die Expertin für Kobolde in Autobatterien hält sich mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl für kanzlertauglich und ist der Meinung, genauso wie ihr Kollege Robert Habeck (der dasselbe vor zwei Monaten erklärt hatte), „Kanzler zu können„. Sie traue sich die Leitung der Regierungsgeschäfte zu, sagte Baerbock heute im Interview mit der „Bild am Sonntag“ – aber auch Habeck traue sie „Kanzler zu„. „Kanzler können“, sich und anderen „Kanzler zutrauen“: Das ist anscheinend alles, was es heute fürs wichtigste Amt der Republik braucht. Kaum eine Überraschung für eine Partei, die das Leistungsprinzip seit Jahrzehnten bekämpft und deren Nachwuchsorganisation die Abschaffung von Schulnoten und Pflichtschulfächern fordert. Malen nach Zahlen, Schreiben nach Gehör, Studieren ohne Abitur – dazu passt dann auch „Kanzler können“ ohne politische Qualifikation, ohne die geringste staatsmännische Begabung. Zu einem Deutschland im freien Fall passt das wie die Faust aufs Auge. Baerbock ist die ideale Abrissbirne, um den Zusammenbruch weiter zu beschleunigen.

Das nassforsches Pflöcke-Einrammen dieser grünen Plaudertasche im Vorwahlkampf ist ein gutes Beispiel für den Dunning-Kruger-Effekt, der die tendenzielle Selbstüberschätzung von an sich inkompetenten Personen beschreibt. Weil die Grünen, im Bundestag zuverlässigste Service-Opposition der Groko, als neue linksideologische Volkspartei die Zeit nun für gekommen halten, 2021 zum ersten Mal einen eigenen Kanzlerkandidaten aufzustellen, und weil sich nun beide Vorsitzende das höchste Regierungsamt zutrauen, wird es eine interne Kandidatenkür geben. Man werde jedoch „gemeinsam entscheiden, was das Beste für das Land und unsere Partei ist„, so Baerbock laut „dts Nachrichtenagentur“. Das beste für das Land wäre freilich, wenn gar kein Grüner je an seiner Spitze steht – doch dies außen vor gelassen, soll im Frühjahr entschieden werden, wer antritt. Das Resultat ist Jacke wie Hose: Sollte einer des Duos „Baerbeck&Habock“ tatsächlich ins Kanzleramt gelangen, werden die Folgen für Deutschland jedenfalls fatal sein.

Ahnungslos – und fest von sich überzeugt

Halten wir fest: Baerbock hat bislang keinen blassen Schimmer von Regierungspolitik, sie hat keine Regierungserfahrung und sie ist eine typische Parteikarrieristen, die alle heute gefragten Rollenklischees verkörpert: Mutter, woke „Powerlady“, kokette Kindfrau, Quotenminna. Ihre praktischen Defizite will sie durch learing-by-doing ausgleichen: „Für alle, die gerade im Gespräch sind, gilt: Niemand ist als Kanzler vom Himmel gefallen. Alle müssten im Amt dazulernen.“ Also heißt das Motto fürs Kanzleramt: „Wir machen’s einfach“? Immerhin bringe sie „internationale Erfahrungen und europäische Verankerung“ mit. Letzteres trifft auf 760 Millionen Europäer zu – und welche „Erfahrungen“ Baerbock meint, bleibt wohl ihr Geheimnis.

Um die dirigistische Klima- und Umvolkungsagenda umzusetzen, die Etablierung eines neuen globalen Sozialismus, für die ihre Partei steht, will Baerbock (die ihre Kanzlerschaft anscheinend bereits als ausgemachte Sache betrachtet) möglichst wenig Anleihen bei Merkel nehmen: „Ich gehe meinen eigenen Weg. Als Abklatsch-Kanzlerin kann niemand gestalten. Jede Zeit hat ihre Farbe und ihre Persönlichkeit.“ Was Baerbock hier anscheinend übersieht: Mit Merkel hat Deutschland bereits seit 16 Jahren eine grüne Kanzlerin – wenn auch eine ohne jede Persönlichkeit. Einiges spricht dafür, dass die bleierne Amtsinhaberin auch noch weitere vier Jahre im Amt bleibt. Falls aber nicht, wäre Baerbock keine Alternative. Eine 25 Jahre jüngere Schwatztante an der Spitze des Landes, die den amateurhaften Charme einer Asta-Vorsitzenden versprüht, ist sicher kein Neuanfang. (DM)