Kontaktbeschränkungen gibt es auch im Krieg: Zynische Merkel verhöhnt Deutsche im Lockdown

Merkel, die Zerstörerin Deutschlands (Foto:Imago/photothek)

Wenn Polizisten im Kampf gegen Verbrecherclans, Migranten der Party- und Eventsszene, Gefährder, Antanzer, militante Linksextreme und „unteilbare“ Antifanten den Kopf hinhalten dürfen, oder wenn die Bundeswehr als rechtsextremer Sumpf geächtet wird, hält sich die Bundeskanzlerin mit Solidaritätsbekundungen zurück. Kaum aber erweisen sich die uniformierten Waffenträger als Vollstrecker und Beschützer des autoritären Corona-Staats, zollt sie ihnen Beifall.

Es ist ein kaltschnäuziger Zynismus, den diese Kanzlerin einmal mehr an den Tag legt: Scheinheilig lobte Merkel jetzt die Soldaten, Polizisten wie auch die weiteren deutschen Helfer im Ausland als „Botschafter für Freiheit und Demokratie“ bezeichnet. Ganz unbescheiden also bezeichnet sie das von ihr bis zur Unkenntlichkeit deformierte, in seiner demokratischen Substanz ausgehöhlte Deutschland als Heimstatt der Freiheit – obwohl diese gefährdeter ist denn je, und anstelle der echten Demokratie eine gelenkte geworden ist.

Merkel weiß, dass sie zur Sicherung ihrer Macht früher oder später auf den robusten Einsatz der Sicherheitskräfte zurückgreifen wird müssen. Der ridiküle Zinnober um die „Heldenverteidigung“ des Berliner Reichstags durch drei einzelne Schlagstockfuchtler der Hauptstadtpolizei, die anschließend vom weihevoll salbadernden Bundespräsidenten im Plenum als „Helden“ dekoriert wurden, war hier nur ein theatralischer Auftakt, doch die zunehmend reaktionären Maßnahmen bei den Corona-Demonstrationen im August sowie dann bei den Protesten gegen das Infektionsschutz-Ermächtigungsgesetz Mitte November (inklusive hässlicher Prügel- und Verhaftungsszenen sowie Wasserwerfereinsatz) zeugten dann schon von einer deutlich erhöhten Bereitschaft, auch mit scharfer Klinge gegen Oppositionelle vorzugehen.

Bei Merkel hört sich diese zunehmende „Belarussifizierung“ der Innenpolitik dann so an: Der Einsatz von Polizei und Soldaten „trage dazu bei, dass auch die Deutschen in Sicherheit leben können„, so Merkel laut „dts Nachrichtenagentur“. Was sie eigentlich meinte: Dass sie ihr rücksichtsloses Zerstörungswerk weiterhin in Sicherheit durchsetzen kann.

Rücksichtsloses Zerstörungswerk, gelenkte Demokratie

Die Empathielosigkeit der Regierungschefin kam dann noch in einer weiteren Verhöhnung der im Lockdown weggesperrten Deutschen zum Ausdruck – diesmal durch einen bodenlosen Vergleich zwischen der erzwungenen Shutdownlage im Inland mit der Normalität von Soldaten bei Auslandseinsätzen: Kontaktbeschränkungen seien „für die Deutschen im Auslandseinsatz nichts Neues„, so Merkel: „Die wissen, was es heißt, wenn man über längere Zeit nur skypen kann, anstatt zusammen zu sein„.

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Geht es noch sardonischer, noch bösartiger? Soldaten sind auf humanitärer oder militärischer Mission in absoluten Krisengebieten und durchleben dort hochbelastende, stressige Extremerfahrungen, die zu ihrem Beruf gehören – weshalb auch nicht jeder bei der Bundeswehr dient! Wie kann man solche Extremsituationen zum Haltungsvorbild für die deutsche Zivilbevölkerung zum Erdulden eines willkürlichen Inlands-Totallockdowns heranziehen??? Für deutsche Soldaten in Afghanistan sind auch islamistische Anschläge „nichts Neues“; soll sich deswegen vielleicht dann auch jeder Deutsche im Inland daran gewöhnen, dass diese (übrigens ausschließlich dank Merkels Politik der letzten fünf Jahre) hierzulande zur Normalität werden?

Überhaupt scheint es für Merkel wichtiger zu sein, dass Deutschlands Stern in puncto Haltung strahlt und das „Virtue Signalling“ der Merkel-BRD im Ausland wahrgenommen wird, als dass die Sicherheit der eigenen Bürger im Inland endlich großgeschrieben wird. Was diese Frau sagt und tut, dient ausschließlich ihrem Machterhalt und der sturen Exekution ihrer heimatfeindlichen Politik. (DM)